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Kultur

Hingehen und mitreden – Die Wochenend-Freuden 23. – 25. September 2015

Donnerstag, 22. Oktober 2015 | Text: Stefan Rahmann | Bild: Dirk Gebahrdt

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Ich werde ja nicht müde, an dieser Stelle für die Beteiligung der Bürger an der Entwicklung der Parkstadt Süd zu trommeln. Wenn in dieser Stadt nämlich etwas gut werden soll, macht man es am besten selbst. Das klingt jetzt ziemlich hochmütig. Ist auch genau so gemeint. Wir brauchen das Wissen der vielen. Es war vielleicht früher mal so, dass das Fachwissen in der Verwaltung gebündelt war. Heute arbeiten die meisten Experten außerhalb des Rathauses. Sie werden dort schlicht besser bezahlt. Und darüber hinaus: Wir kennen die Südstadt und die angrenzenden Stadtteile doch viel besser als jeder Stadtplaner. Schließlich wohnen wir hier. Bei der vergangenen Veranstaltung haben wir Bürger unsere Ideen für die Parkstadt Süd vorgestellt. Am Freitag ab 16 Uhr und am Samstag ab 14 Uhr zeigen uns die Planer im Humboldt-Gymnasium, wie unsere Ideen in den Plänen berücksichtigt wurden. Also: Hingehen und mitreden. Sonst bestimmen die anderen.

 

Das gilt natürlich auch Sonntag: Der geplanten Kundgebung und Demonstration „Hooligans gegen Salafisten“ stellen sich verschiedene Bündnisse aus ganz Köln entgegen und rufen zu Gegendemonstrationen auf. ‚Köln gegen Rechts‘, ‚Köln stellt sich quer‘, ‚Arsch huh‘ und ‚Kein Veedel für Rassismus‘ sind dabei.

Gleichzeitig wird für ein Gegenzeichen das Kulturfest ‚Birlikte – zusammenstehen, zusammenleben‘ in der Kölner Innenstadt stattfinden. Hingehen und sich zeigen.

Treffpunkt in der Südstadt ist 12.30 Uhr am Chlodwigplatz.

Neu entdeckt
Sage und schreibe 15.000 gespendete und gut erhaltene Bücher verkaufen Studierende und Absolventen der Fachhochschule, Claudiusstraße 1, am  Samstag und am Sonntag jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr. Dazu wird ein musikalisch-literarisch-kulinarisches Rahmenprogramm für die ganze Familie geboten. Mit dem Erlös wird der Bau einer Sekundarschule für Waisenkinder im afrikanischen Malawi unterstützt. Kurz gesagt: Erweitert Euren literarischen Horizont und unterstützt den Schulbau.

 

Das Römisch-Germanische Museum (RGM) zeigt im Moment Funde aus der Südstadt. Ein Delium, ein großes Vorratsfass aus Keramik für Getreide, kam 2012 bei Bauarbeiten an der Alteburger Straße zum Vorschein. Im 2. Jahrhundert war dort der Standort der Zivilsiedlung vor den Toren des römischen Flottenlagers „Alteburg“. Auf demselben Grundstück fand sich eines der Arztgräber, die das RGM zurzeit in der Ausstellung „Medicus – Der Arzt im römischen Köln“ präsentiert. Das Museum ist geöffnet dienstags bis sonntags von 10 Uhr bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet 9 Euro, Kinder bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

 

„Wenn wir die Augen öffnen, den Geist und das Herz, sehen wir, dass die Welt ein magischer Ort ist“, sagt der buddhistische Meditationsmeister Chögyam Trungpa Rinpoche. In einem Wochenendseminar im Shambhala Zentrum am Freitag ab 19.15 Uhr sowie am Samstag und am Sonntag jeweils ab 9 Uhr lernen die Teilnehmenden inmitten der vielfältigen Informationen des Alltags innere Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden. Keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme kostet 180 Euro.

Grundlagen schaffen
An diesem Wochenende empfehlen wir Grundlagen, die wir nicht täglich auf dem Teller finden. Geht doch zum Beispiel an ungewöhnliche Orte und lasst die leckeren Aromen Frankreichs und Indochinas die Nase kitzeln. Das dachte sich Erik Randrianarisoa auch. Gemeinsam mit Alexandra Bender bietet er am Samstag, das „Genussloft“ an. Wer sich auch vorstellen kann, in den Genuss all dieser Leckereien zu kommen, meldet sich bis morgen bei Alexandra an (alexandra.bender@das-genussloft.de). Wer es gerne noch eine Spur französischer hätte, kann die Genussabende auch in französischer Sprache erleben und sich ganz wie in Frankreich fühlen. Es geht los am Samstag, 24.10.15, von 11-14 Uhr, beim Körpermanager in der Ohmstraße 10-14, Hinterhof.

 

Die Südstadt hat natürlich auch dem etwas zu bieten, der die afrikanische Küche liebt. Wir empfehlen das „Zigni Begih“ im Hdmona. Das ist gekochtes Lammfleisch in einer würzigen Sauce mit Zwiebeln, Knoblauch, scharfen Paprika und Tomaten. Das schmeckt noch besser als es sich anhört.

 

Wer bei so vielen Aktivitäten schon Hunger bekommen hat, könnte im Restaurant Thormann in der Elsaßstraße vorbeischauen. Hier wählt Ihr zwischen Seesaibling in Orangen-Bergamotte Butter auf Bulgur oder Carpaccio von der Kalbszunge mit Kapernäpfel, als Hauptgang bekommt ihr Ragout vom Hirschkalbsrücken mit Rotkohl und Petersilienwurzelcreme und Schokovariation “Thormann“. Ab 18 Uhr wird der Tisch für Sie gedeckt.

 

Und wer es bodenständig möchte, geht einfach am Samstagmittag in den Mainzer Hof und gönnt sich eine sauleckere französische Maispoulardenbrust mit Munsterkäse und Kräutern gefüllt auf Rotweinreduktion. Voilà, was braucht man mehr? Oder wollt Ihr lieber Fisch? Dann bekommt ihr frisches Seelachsfilet in Dijonsenfsoße und Blattspinat oder Kutterfrische Nordseemuscheln.

Pänz, Pänz, Pänz
Der Müllerssohn ist traurig: Sein Vater ist gestorben und alles, was er erben soll ist der kleine, verlauste Kater. Er beschließt, sich Handschuhe aus dem Katerfell fertigen zu lassen. Da spricht plötzlich der Kater: „Töte mich nicht, um ein Paar schlechte Handschuhe zu kriegen. Schenk mir ein Paar Stiefel, dann soll dir bald geholfen sein.“ Der schlaue Kater bekommt die Stiefel und erfüllt dem armen Müllerssohn mit List und Witz die geheimsten Wünsche. Welche das sind, erfahrt Ihr am Samstag ab 16 Uhr im Metropol-Theater. Der Eintritt kostet 8 Euro.

Trödel unterm Adler: Am Sonntag wird im Baui wieder gehandelt und gefeilscht, als gäbe es kein Morgen. Von 11 Uhr bis 17 Uhr sind die Stände geöffnet. Kinder werden mit Programm bespaßt und um den kleinen Hunger zwischendurch kümmert man sich am mittlerweile bereits legendären Crêpe-Stand.

Theater und mehr

Seit einem Jahr erzählt Sebastiao Salgado den Kinobesuchern die Geschichte seines ungewöhnlichen Lebens. Als studierter Ökonom bei der Weltbank entscheidet er sich mit 30 Jahren, seine Karriere abzubrechen und eine neue als Fotoreporter zu beginnen. Mit Bildern des Reagan-Attentats wird er über Nacht weltberühmt doch seine Leidenschaft gilt den Armen und Unterdrückten in dieser Welt. Von Biafra über Lateinamerika bis nach Ruanda führen ihn seine Aufträge für die großen Magazine dieser Welt. Der Genozid in Ruanda stürzt ihn in eine Depression und er ändert sein Leben erneut. Am Ende steht die Frage „Was bleibt“. Der Film unter Regie von Wim Wenders und Salgado´s Sohn Juliano Ribeiro Salgado erhielt mehrere internationele Preise und Aufzeichnungen. Unbedingt sehenswert im Odeon Kino, am Sonntag um 11:30 Uhr das letzte Mal! (Das Salz der Erde / Foto: © Wim Wenders / NFP*)

 

Das Stadtteilfest in der Lutherkirche hat wieder alle Klassiker im Angebot, ohne die eine Party für die Protestanten und ihre Gäste möglich aber sinnlos wäre. So erleben wir also am Samstag von 12 Uhr bis 17 Uhr spanische Folkloretänze, eine Modenschau der besonderen Art, die „Golden Girls“, eine kölsche Band, eine Märchenerzählerin, einen lesbisch-schwulen Chor, griechische Tänze zum Mitmachen, internationale kulinarische Spezialitäten, jede Menge Informationen und eine Tombola ohne Nieten.

Ein Programm über die Unebenheiten unseres Daseins auf diesem Planeten. Und das alles auf verschlungenen Pfaden, aber mit offenem Horizont. Ein interaktives, anarchisches und clowneskes ComedyKabarettTheater mit EU-zertifiziertem Schweizer Humor verspricht This Mag am Samstag ab 20 Uhr in der Comedia. Und man erhält – auch versprochen – Entscheidungshilfen, die man nie für möglich gehalten hätte. Eintritt: 20 Euro.

Maestro, Musik
„Sing Dich Fit!“ heißt es am Samstagabend ab 20 Uhr im Café Walter. Das Singsport Duo Gika Bäumer und Klaus Strenge (ehemals „sing bar sing“) veranstaltet ein Mitsingkonzert mit deutschen Schlagern von Dschingis Khan über Katja Epstein bis Cindy&Bert und vielen anderen. Gemeinsam wird gesungen bis die Schwarte kracht. Nostalgie, gute Laune und ein mitreißendes Gesangerlebnis sind garantiert. Der Eintritt kostet 8 Euro.

Das Tanzbein schwingen
Auf musikalische Entdeckungsreise könnt ihr am Freitag ab 23 Uhr im Tsunami Club  gehen. Die Crew um das neue Kölner Underground House/Techno Label Solid Uncoated gibt sich dort die Ehre, um ihre erste Vinyl-Veröffentlichung gebührend zu feiern. Für Livesets sorgen das Aachener Acid Duo Microwave Massacre mit ihrem analogen Maschinenpark, sowie der aus Berlin anreisende Technokünstler Bool. Der Eintritt kostet 5 Euro.

Der „Swing Club 39“ öffnet am Samstag um 20 Uhr im Mongogo. Die monatliche Lindy Hop-Party mit gratis Lindy-Hop-Probestunde mit Trainern des Hopspot Teams Köln! Vorbeikommen und mittanzen, ob mit oder ohne Tanzpartner! Der Eintritt ist frei.

Die schönen Künste
Seit ihrer ersten Galerieausstellung 2007 in Köln folgt Karoline Bröckel konsequent ihrer eigenwilligen Art zu zeichnen. Nach dem Diktum Paul Klees gibt Bröckel nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar, und zwar genau das, was in der Natur an raschen und flüchtigen Prozessen erlebbar ist. Das kann ein fallender Wassertropfen sein oder eine Schwalbe im Flug. Eine Ausstellung mit Werken von Karoline Bröckel wird am Samstag um 15 Uhr in der Galerie Werner Klein eröffnet. Die Ausstellung dauert bis zum 21. November und ist mittwochs bis freitags von 10 Uhr bis 12 Uhr sowie von 14 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

„Den Augenblick bewahren“ ist der Titel einer Fotoausstellung, die die Kölner Journalistin und Fotografin H. Marie Breer zusammengestellt hat. Gezeigt werden großformatige Schwarz-Weiß-Porträts von hochaltrigen Menschen mit Demenz. Die Bilder werden im Vringstreff ausgestellt und können bis zum 30. Oktober freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr und montags bis donnerstags von 11.30 Uhr bis 17 Uhr betrachtet werden. Und ein Tässchen Kaffee kann man sich im Vringstreff auch gönnen.
 

 

Die Inhalte dieses Newsletters werden vom gesamten Team von „Meine Südstadt“ mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Der Anbieter kann jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte übernehmen.

PS: Noch viel mehr Termine des Wochenendes findet Ihr übrigens in unserem Terminkalender

Text: Stefan Rahmann

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