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Lunch Time

In den besten aller Zeiten – Die Wochenend-Freuden 5. – 7. Juni 2015

Donnerstag, 4. Juni 2015 | Text: Stefan Rahmann

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Am Wochenende erleben wir den totalen Absturz. Nein, keine Angst, mit Alkohol hat das nichts zu tun. Es geht um die Temperaturen. Die stürzen von 33 Grad am Freitag über 29 Grad am Samstag auf 24 Grad am Sonntag. Na ja: Könnte wirklich schlimmer kommen.

Am Wochenende erleben wir den totalen Absturz. Nein, keine Angst, mit Alkohol hat das nichts zu tun. Es geht um die Temperaturen. Die stürzen von 33 Grad am Freitag über 29 Grad am Samstag auf 24 Grad am Sonntag. Na ja: Könnte wirklich schlimmer kommen. Und das an einem verlängerten Wochenende. Dem letzten in den wärmeren Monaten in diesem Jahr. Also nichts wie raus. Der Sommer nimmt Fahrt auf. Genießen wir das Kölsch in den Biergärten der Südstadt, lassen wir uns die außengastronomisch-kulinarischen Leckereien schmecken. Und danach ein echtes Schnäppchen machen? Kein Problem: Der Flohmarkt an der Vorgebirgsstraße am Sonntag ist ja für viele seit Jahren ein Muss. Für noch mehr sonnige Gefühle sorgt am Sonntag die Eierplätzchenband, die ab 16 Uhr mit karibischen Rhythmen zum Tanz einlädt. Man macht sich das viel zu selten klar. Wir leben in den besten aller Zeiten. Vielleicht. Aber auf jeden Fall in der Südstadt.

(Illustration: Ernesto Solis)

Neue Entdeckung
Diesen Tipp haben wir sozusagen auf der Straße gefunden: Wieder einmal räumen Künstler, Kracher und Chaoten ihre Kisten und Kartons hinaus ins Freie. Im Hof von Kartäuserwall 18 gibt es am Samstag ab 11 Uhr „ganz viele krasse Sachen“. Wir empfehlen den „Ein-Euro-Kleiderberg“, von dem ab 14 Uhr jedes Kleidungsstück nur einen Euro kostet. Der Berg ruft schräg gegenüber von der Post in Sichtweite vom Chlodwigplatz.


Grundlagen schaffen
Lecker Wein bietet das Messerbänkchen bei einer Verköstigung am Sonntag von 13 Uhr bis 18 Uhr. Ihr könnt einen Weißwein aus der Gascogne und einen spanischen Rosé probieren.

Außerdem gibt es am Sonntag wieder einen musikalischen Brunch im Filos. Ab 11 Uhr wird Tom Words bei schönem Wetter auf der Terrasse Euren Brunch zu einem wahren Ohrenschmaus verzaubern.

Und schaut Euch um im Veedel. Aktuell gibt es fast überall Spargel-Gerichte. Am 24. Juni endet die Spargel-Saison. Nutzt die Zeit!

Nach dem königlichen Gemüse passt natürlich ein Eis als Krönung ganz hervorragend. Schaut mal im Settebello vorbei. Die haben auch an diesem Wochenende jede Menge Gekühltes vorrätig, dass einem schon auf dem Hinweg das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. (Kind beim Eis essen / Foto: Roger Rössing CC-BY-SA-3.0-DE)

Pänz, Pänz, Pänz
Wie selbstverständlich ist die Nutzung von Smartphones, Tablets und Co. für
 Jugendliche heute und wie war das bei ihren Eltern? Das Theaterstück „#Baklava“ thematisiert den Einfluss der neuen Medien auf unser Leben. Jugend
liche mit und ohne Zuwanderungshintergrund haben sich von Themen wie Familie,
 Mahlzeiten als Familienmoment, Integration und vor allem dem alltäglichen
 Umgang mit den Medien inspirieren lassen.
 Premiere ist am Freitagabend ab 19 Uhr in der Comedia. Karten kosten 15 Euro.
Ein armer Schneider wird während dem Essen von lästigen Fliegen gestört. Wütend schlägt er um sich und erwischt alle sieben auf einen Streich. Völlig begeistert von seiner Tat stickt er auf seinen Umhang „Sieben auf einen Streich“ und zieht in die Welt hinaus, um von seiner Heldentat zu berichten. Doch in der Fremde warten schon allerhand Abenteuer auf das tapfere Schneiderlein.

 Mitfiebern können alle ab vier Jahren am Sonntag ab 16 Uhr im Metropol-Theater. Der Eintritt kostet 8 Euro.

Theater und mehr
Georg Büchners Novelle „Lenz“ präsentiert Schauspieler Christian Wirmer am Sonntag ab 19.30 Uhr als Schauspielmonolog in der Kartäuserkirche. Beeindruckend. Der Eintritt kostet 15 Euro.

Poesie für die Ewigkeit, Pointen für den Augenblick und Geschichten für das Kopfkino. 

Habt Ihr Euer Testament schon gemacht? Leslie Sternenfeld, in der Blüte seines Ü39-Lebens, auch noch nicht.
 Doch der charismatische Chanson-Chaot möchte das nun nachholen: Live auf der Bühne, zusammen mit seinem Publikum.
 Wer Lust hat mitzusingen: Samstagabend, 20 Uhr, Stollwerck. Eintritt: 18 Euro.

Wolltet Ihr nicht schon immer mal durchs Schlüsselloch der Nachbarwohnung schauen, um zu wissen, was Eure skurrilen Nachbarn hinter verschlossenen Türen treiben? Sieben vereinsamte und verunsicherte Zeitgenossen fechten Überlebenskämpfe mit sich und ihrer Umgebung aus. Mint und Hellblau gegen ein bedrohliches Außen, Gemütlichkeitsrituale gegen Panikattacken, die perfekt geputzte Küche als sakraler Raum. Ein Blick in das Innerste – „Bin Nebenan“. Mitgucken kann man am Freitag ab 20 Uhr im Freien Werkstatt Theater für 18 Euro. (Foto oben: Meyer Originals)

Maestro, Musik
Mit ihren 19 Jahren veröffentlichte die junge australische Musikerin Minnie Marks bereits zwei Alben, tourte mehrmals in Europa und begeistert ihre ständig wachsende Fangemeinde mit ihrer explosiven musikalischen Mischung, die sie selbst als „Dirty Sweet Rock & Roll“ bezeichnet. Oftmals wird sie mit der jungen Janis Joplin verglichen. Ob sie einen „Mörcedes Benz“ fährt, kann man Minnie Marks nach ihrem Konzert am Samstagabend ab 21 Uhr in der Torburg fragen. Wahrscheinlich fährt sie keinen, denn der Eintritt ist frei.
Inspiriert vom Westcoast Jazz mit heißen Keyboard Sounds, coolen Basslines und druckvoll treibenden Beats: Maurice Peter hat seinen eigenen Stil mit beeindruckenden Lines und fetten Sounds in explosiv jazzigen Soli und unverkennbarem Klang entwickelt. Zu hören am Samstagabend ab 20 Uhr im Alten Pfandhaus. Der Eintritt kostet 15 Euro.

Habt Ihr schon einmal etwas von „Rembetiko“ gehört? Ich habe Rembetiko über einen faszinierenden Film kennengelernt. Und zwar den gleichnamigen griechischen Musikfilm von Kostas Ferris aus den 80’er Jahren. Rembetiko ist der „griechische Blues“ der aus der Verbindung der Volksmusik Griechenlands und der osmanischen Musiktradition zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden ist. Regisseur Ferris bringt das Wesen der wunderbaren Rembetiko-Musik über die Geschichte der bekannten Rembetiko-Sängerin Marika Ninou seinem Publikum näher. Rembetiko war auch schon immer so etwas wie die Musik des Underground, teilweise sogar in Griechenland verboten. In den Anfängen spielten meist Flüchtlinge diese Musik, die im Jahre 1922 aus dem damaligen Smyrna (heute Izmir in der Türkei) nach Griechenland vertrieben worden waren. Die Rembetiko-Sänger von Smyrna zogen von einer Taverne zur nächsten. Die Texte handelten von den alltäglichen Sorgen der Menschen. In den Tavernen trafen sich gerne Menschen der Untergrund und sonstige Außenseiter. Heute gilt die Rembetiko-Musik als eine der populärsten in Griechenland. Freut Euch: Am Samstag spielt die Athener Band Rebetasker ab 21:15 Uhr im Filos. Hier ein Ausschnitt aus dem Film.

Das Tanzbein schwingen
Martin Heiland verpackt Shoegaze, Noise Rock, New Wave, elektronisches, 80ties & Trash gut eklektizistisch zu einem absolut hüftabschwingkompatiblwn Set! A-PHONE ist zurück im Tsunami! Los geht es am Samstag um 23 Uhr. Eintritt: 5 Euro.
Hits werden natürlich nicht fehlen, aber der Fokus liegt auf Songs, die durchaus Hitpotenzial haben, aber an der Würdigung vorbeigerauscht sind. Lasst Euch überraschen von „Undomesticated Beats“ am Freitagabend ab 22 Uhr im Mongogo. Der Eintritt ist frei.

Die schönen Künste
„Lange Reise“ ist der Titel einer Ausstellung mit Werken von Ulla Horky. Die Schau mit Werken aus 45 Jahren wird am Samstag um 18 Uhr im Alten Pfandhaus  eröffnet. Ulla Horky vereinigt die Disziplinen Malerei, Plastik, Grafik und Fotografik zu neuen Kombinationen und Installationen. Die Ausstellung ist bis zum 31. Juni täglich außer montags von 16 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.

Einen Besuch wert ist auch die Ausstellung in BiPi’s Bistro. Die Malerin Ronith Greenberg (geb. 1944 in Haifa/Israel) widmet sich mit Vorliebe der Landschaft, die sie vor Ort treffsicher festhält. Im Atelier komponiert sie dann mit den Motiven Wüste, Berge und Meer außergewöhnliche Bildlösungen zwischen Ruhe und Dramatik. Ihre Mischtechnik aus Acrylfarben, Sinai-Sand und Muschel-Split, das stets anders eingefangene Licht und ein meditativer Zug geben ihren Bildern den besonderen Charakter. Anschauen kann man sich die Bilder am Samstag von 7 Uhr bis 22.30 Uhr und am Sonntag von 7 Uhr bis 18 Uhr.

Meine Lieben, die Inhalte dieses Newsletters werden vom gesamten Team von „Meine Südstadt“ mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Der Anbieter kann jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte übernehmen.
 

Text: Stefan Rahmann

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