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Politik

„In Köln ist das jetzt mal nötig“

Montag, 6. Februar 2017 | Text: Judith Levold | Bild: Pixabay CCo Public Domain

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Nichts Geringeres als eine umwälzende Reform der Kölner Verwaltung, demnach also der dort tätigen 17.900 MitarbeiterInnen, hatte sich OB Henriette Reker bereits in ihrem Wahlkampf auf die Fahne geschrieben. Nun ist die Vorlage dazu auf dem Tisch. Motto und zugleich Zielszenario: Transparent, kooperativ und verlässlich sein beziehungsweise werden. Entwickelt hat den auf zunächst fünf Jahre angelegten Reformprozess – unter Beteiligung der Beschäftigten und der Unternehmensberatung Rödl&Partner – federführend der Chefstratege aus dem OB-Büro, Dr. Rainer Heinz.

 

Nicht nur verbesserten Work-Flow im Auge haben

 

Nachdem Frau Reker sich entschlossen und optimistisch zeigte, mit der geplanten Reformprozess-Architektur im Laufe der Zeit vieles zum Besseren hin zu bewegen, erläuterte Dr. Rainer Heinz die Details: Die Reform solle die Leistungsfähigkeit Kölns steigern und das Vertrauen in die Stadtverwaltung stärken. Fünf Millionen Euro habe man für den mehrjährigen Prozess vorgesehen, darin enthalten neben externen Unternehmensberatern auch 16 neue städtische Vollzeitstellen. Mit diesen soll vor allem im engen Kontakt mit den städtischen MitarbeiterInnen die Reform vorangetrieben werde. „Es geht diesmal nicht nur darum, Abläufe und Prozesse innerhalb der Verwaltungsarbeit zu optimieren. Vielmehr wollen wir ganz stark die emotionale und Verhaltensseite der MitarbeiterInnen in den Fokus nehmen“ so Heinz. Er erläuterte, dass das so genannte „Changemanagement“, in der freien Wirtschaft seit Jahrzehnten angewandt werde.

 

Kommunikation verbessern

 

Im Hinblick auf 25 erarbeitete Zielszenarien wolle man schrittweise vorgehen und immer wieder das bereits Getane reflektieren – alle 12 Monate werde man ab sofort ein Feedback in Form von Transparenzberichten an die Öffentlichkeit geben und über den Stand der Dinge im Reformprozess informieren, intern solle die Kommunikation intensiviert werden, so Heinz weiter. Und das sei nicht etwas, wo die Stadtspitze sage: Ihr müsst Euch ändern, nein, da gehe die Führungsmannschaft voran und fange einfach mal an, selbst etwas zu verändern, ergänzte Henriette Reker.

 

Ändern erwünscht

 

„Der Wunsch nach Veränderung, nach Verbesserung der Verwaltungsarbeit, ist nicht nur bei den Bürgern da, sondern bei vielen innerhalb der städtischen Belegschaft, und zwar über alle Gruppen hinweg, von der Dezernentin bis hin zum Azubi.“, so Heinz in seinem Einführungsvortrag, bei dem er unter anderem die Auswertungen zu den Mitarbeiterbefragungen auf Power Point präsentierte. „In Köln ist eine Verwaltungsreform jetzt mal nötig“ so die Oberbürgermeisterin. „Die Stadt soll Partnerin der Bürger, idealerweise ihre Freundin sein.“ bekannte sie sich zu einer Haltung, die sich im besten Fall auch die VerwaltungsmitarbeiterInnen zu eigen machen sollten. Und dazu müsse man Ideenreichtum und den Mut zu Verantwortung und Entscheidungen fördern, die nicht nur die „auf der sicheren Seite“, sondern auch „neu und zukunftsweisend“ seien, betonte Reker.

Köln befinde sich bereits im Haushaltsaufstellungverfahren und Ziel sei, dass schon an diesem Haushalt 2017/18 erste Ziele der Verwaltungsreform ablesbar seien.

 

Changemanagement nimmt Befindlichkeiten in den Blick

 

Auf die Frage, was genau sich hinter dem Schlagwort Changemanagement verberge und wie die Führungskräfte und Architekten dieser Reform auch Bewegung in das Verhalten der Menschen bringen wollten, erklärte der Leiter der Strategischen Steuerung im OB-Büro, Dr. Heinz „Ja, das bedeutet eben, nicht nur auf das Formale, Technische zu schauen, sondern die Befindlichkeiten der Leute in den Blick zu nehmen. Und dazu arbeiten wir auch mit ganz kleinen Formaten, wir fragen zum Beispiel auch, warum jemand glaubt, dass etwas nicht geht.“

 

Am Montag, den 6. Februar geht die Verwaltungsreformvorlage in den Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen, am 14. Februar dann stimmt der Rat der Stadt darüber ab.

 

 

 

 

Text: Judith Levold

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