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Gesellschaft

In Rodenkirchen musizieren – Wohnzimmer-Projekt startet

Donnerstag, 20. Oktober 2022 | Text: Elke Tonscheidt | Bild: Privat

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

„Musik at Home“ in Rodenkirchen – so heißt das neue Projekt der Musikerin Irina Slania, für das die Musikpädagogin noch Leute in der Nachbarschaft sucht, die mitspielen oder mitsingen möchten. Unsere Autorin Elke Tonscheidt hat den Aufruf auf Facebook gesehen und nachgefragt.

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„Ich bin professionelle Musikerin und Musikpädagogin. Ich liebe es, Musik mit Menschen zusammen zu erleben und einfach eine tolle Zeit mit interessanten Leuten zu verbringen. Aus dem Grund möchte ich mein Wohnzimmer-Projekt vorstellen: ‚Musik at Home‘, das Wohnzimmer-Projekt im Kölner Süden.“

Viel Resonanz auf Facebook

Als ich das auf der Facebook-Seite von Irina Slania lese, muss ich lächeln. So eine schöne Idee. Das schreiben ihr auch viele: „Was für eine wundervolle Idee, Irina! Viel Erfolg dafür“, kommentiert beispielsweise eine Julia. Ein Jeremias notiert: „Wir sind zwar keine Nachbarschaft, aber ich finde die Idee toll!“.

Kennengelernt habe ich Irina Slania im Sommer bei einem Konzert. Seitdem halten wir Kontakt, auch weil sich Irina so außerordentlich sozial in der Flüchtlingshilfe engagiert. Irina hat ukrainische Wurzeln, lebt seit 20 Jahren in Köln und bereits seit einiger Zeit in Rodenkirchen.

Genau dort, in Rodenkirchen, soll das Wohnzimmer-Projekt starten. Im Interview erzählt mir Irina mehr darüber.

Meine Südstadt: Irina, wer kann sich bei Dir melden und bei „Musik at home“ mitmachen?
Irina Slania: Man sollte ein Instrument besitzen und dieses spielen können – welches ist egal. Oder singen wollen. Kinder und Senioren sind besonders willkommen.

Alle, die selbst Musik machen oder gerne singen, können also teilnehmen?
Ja, es geht mir bewusst nicht um Profimusiker! Ich denke an die vielen Menschen in Rodenkirchen und Umgebung, die gerne musizieren oder singen. Zwei haben sich schon gemeldet, nun suche ich noch drei. Zusammen mit mir wären wir dann schon sechs.

Was wird noch gebraucht, ich nehme an ein Wohnzimmer…
Meines gibt es ja schon mal, darüber hinaus sollte das Wohnzimmer der Teilnehmenden Platz für die Musizierende und mindestens acht Zuhörer*innen haben. Bei sechs Personen wären das insgesamt sechs Hauskonzerte, jeweils eins pro Musiker-Gastgeber*innen im jeweiligen Wohnzimmer.

Welche Motivation steckt hinter Deinem Aufruf?
Ich möchte gern tolle Nachbarn kennenlernen, mit ihnen musikalisch etwas ausprobieren – und das dann präsentieren. Oft kennen sich Musiker und Musikerinnen gar nicht; ich möchte sie miteinander vernetzen. Und Musik mit Menschen zusammen zu erleben ist einfach fantastisch.

Welchen Zeitraum stellst Du Dir vor?
Ich möchte am liebsten noch jetzt im Oktober beginnen. Vielleicht finden sich über dieses Interview ja schnell noch drei… Insgesamt stelle ich mir eine Dauer von sechs Monaten vor, also bei sechs Musiker*innen ein Hauskonzert pro Monat bis zum nächsten Frühjahr. Die Musizierenden sind immer dieselben sechs. Die Gastgeber*innen dürfen aber natürlich weitere Gäste einladen, je nach Größe des Wohnzimmers.

Was wird gespielt?
Das Musikprogramm ist frei gestaltbar. Wichtig ist, dass alle Teilnehmenden jeden Monat 5-10 Minuten bei jedem Hauskonzert mitspielen oder singen und jeweils beim Konzert im eigenen Zuhause 10-20 Minuten. Dafür muss man kein großes Programm haben, sondern kann immer die gleichen Musikstücke spielen.

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Ist das Ganze kostenlos?
Es gibt keine Gebühren, keinen Vertrag, keine finanzielle Verpflichtung. Ich möchte einfach die Hobbymusiker*innen untereinander zusammenbringen, die Nachbarschaft kennenlernen und selbst musizieren. Das Einzige, das über das Musizieren hinaus etwas Einsatz erfordert, ist dann, das eine Hauskonzert im eigenen Wohnzimmer zu organisieren.

Wenn ich das jetzt lese, mich selbst nicht angesprochen fühle, aber jemanden kenne…
… dann leite ihr oder ihm den Aufruf unbedingt weiter. Oder schreib mir, wen ich ansprechen kann, wenn sich jemand vielleicht von selbst nicht traut. Ich möchte so gern schnell beginnen. Nochmal: Es sollen Hobbymusiker sein, es ist völlig ok, mit Fehlern zu spielen oder zu singen.

Ist noch etwas wichtig zu wissen?
Ja, niemand sollte ein Problem mit dem Duzen haben.

 

Wenn Du Dich angesprochen fühlst, bei „Musik at Home“, dem Wohnzimmer-Projekt von Irina Slania mitzumachen, oder jemanden kennst, der mitmachen möchte, schreibe eine Nachricht an irina.slania@slania.de Du kannst gern auch einen Kommentar unter diesem Interview hinterlassen.

Text: Elke Tonscheidt

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Kommentare

  • Jeanette Verwaal sagt:

    Das ist eine wunderbare Sache! Vielen Dank an die Musikerin.
    Hoffe, es finden sich ganz schnell die noch fehlenden 3 Personen. Und viel Erfolg für das tolle Projekt!!!

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