×
In eigener Sache

Dir gefällt unsere Arbeit?

meinesuedstadt.de finanziert sich durch Partnerprofile und Werbung. Beide Einnahmequellen sind in den letzten Monaten stark zurückgegangen.
Solltest Du unsere unabhängige Berichterstattung schätzen, kannst Du uns mit einer kleinen Spende unterstützen.

Paypal - danke@meinesuedstadt.de

Aufgeschnappt: Hoher Besuch im Vringstreff – das Dreigestirn kütt +++ Auch 2022 heißt es wieder „eins zum anderen“ +++ Gotland für Gotland e.V. in Direktvergabe +++ Neueröffnung: Aus Kabul wird S-Bar +++ Neueröffnung: Café SchnickSchnack +++

Kolumne

Keine Macht dem GRAUsein!

Donnerstag, 11. November 2010 | Text: be süd

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Oh Schreck! Die Tage werden kürzer. Ich stehe neuerdings im Dunkeln auf (haben wir nicht eine Stunde gewonnen? Sollte es morgens nicht heller sein?), die kalte Luft kitzelt meine Nase. Hatschiii! Entschuldigung! Toll, keine Tempotücher, jetzt müssen meine Ärmel herhalten. Es gibt Frost auf den Windschutzscheiben, meine Hände sind steif vor Kälte (wo sind eigentlich die Handschuhe?).

Oh Schreck! Die Tage werden kürzer. Ich stehe neuerdings im Dunkeln auf (haben wir nicht eine Stunde gewonnen? Sollte es morgens nicht heller sein?), die kalte Luft kitzelt meine Nase. Hatschiii! Entschuldigung! Toll, keine Tempotücher, jetzt müssen meine Ärmel herhalten. Es gibt Frost auf den Windschutzscheiben, meine Hände sind steif vor Kälte (wo sind eigentlich die Handschuhe?). Hat sich der goldene Herbst endgültig verabschiedet? Fest steht, die bunten Blättern haben ihren letzten Herbsttanz getanzt und welken auf regennassen Straßen dahin.
Der Winter ist im Anmarsch. Rette sich wer kann!

Welche Farben trägt die Südstadt in November? Was sagen die Modebewussten? Grau in Grau, grauer Himmel, graue Kleider, graue Gesichter, graues Gemüt, graues Mäuschen, GRAUsam! Oh nein, nicht mit mir! Ich werde mich gegen das GRAUsein wehren. Aber wie? Ich weiß! Heizung auf fünf, sommerliche Kleidung, Musik anmachen, …“36 Grad und es wird noch heißer…..“, singe ich lautstark und tanze durch die Wohnung. Es hilft. Es wird bunter! Ich kann die Sonne fühlen (Fantasie plus Heizung!), mir geht es besser, ich bin fröhlich bis es DING DONG an der Tür klingelt und der Nachbar sich über die „blöde laute Musik“, das „noch blödere Gesinge“ und „das Getrampel“ beschwert. Entschuldigen Sie mal, das war kein Getrampel! Ich habe getanzt! Übrigens, ich habe viel Geld für den Tanzunterricht bezahlt! Also, bitte! Ich verspreche, nicht mehr zu „trampeln“ (habe ich ohnehin nicht gemacht!!) und attackiere ihn mit einem „sonnigen“ Lächeln. Etwas ratlos und verwirrt schaut er mich an und verschwindet. So jemand gehört nicht in meine bunte Welt!

Der graue Nachbar soll wieder in seine graue Wohnung gehen und sich in seiner grauen Welt wohlfühlen. Jedem das Seine! Ich für meinen Part, führe meine Kampagne „Keine Macht den schlecht gelaunten Grauen, keine Macht dem GRAUsamen!!“ fort.
Ich muss raus und ich habe ein Ziel. Ich werde der GRAUsamen, klimatischen und sozialen Kälte die Stirn bieten! HA! Was erwartet mich? Leider viele GRAUsame Gesichter, Menschen, die man kaum sieht , weil sie sich dem Grau der Umgebung anpassen. Verzweiflung macht sich in mir breit. In Zeiten des Sankt Martins habe ich Lust, meine eigens mühevoll ertanzte und ersungene Sonne mit der Umwelt zu teilen. Doch kaum einer schaut mich an! Haben Sie mich gesehen? Ich bin der fröhliche Mensch, der Ihnen lächelnd direkt ins Gesicht geschaut hat, der Ihnen anbot die Tasche zu tragen und …. Was soll´s, die meisten haben sowieso nur nach unten geschaut. Die einzigen, die mich mitkriegen, sind, wie so oft, die Kinder. Schade, dass die übermüdeten Eltern keine „offenen Augen“ haben. Macht Müdigkeit blind?

Hallo, aufstehen! Lasst Euch von der schleichenden Kälte und Dunkelheit nicht unterkriegen. Los, werdet eures Glückes Schmied! Wäre ich in der Politik, würde ich ein Gesetz verabschieden, in dem steht, dass jeder energielose, schlecht gelaunte, grau denkende, apathische Bürger zum „Lach-Yoga“ gehen muss, bevor der Winter kommt! Ein Gesetz mit Zukunftsperspektive!

Moment mal! Ein Lichtblick gibt es dann doch und zwar (Trommelwirbel) “KARNEVAL“. Er bietet sich par excellence als Verdrängungsmittel an. Ja, für eine kurze Zeit werden wir unseren Liebeskummer, die Schulden, den Castor-Transport, die Arbeitslosigkeit, das fehlende Geld und, und, und vergessen. Für eine kurze Zeit wird unsere Welt bunt und fröhlich, es wird gelacht, getanzt und gebützt! Heute verlassen wir unser GRAUsein. Willkommen, fünfte Jahreszeit! Wieso können wir eigentlich nicht einfach das ganze Jahr Karneval feiern?

Text: be süd

In eigener Sache

Dir gefällt unsere Arbeit?

meinesuedstadt.de finanziert sich durch Partnerprofile und Werbung. Beide Einnahmequellen sind in den letzten Monaten stark zurückgegangen.

Solltest Du unsere unabhängige Berichterstattung schätzen, kannst Du uns mit einer kleinen Spende unterstützen.

Paypal - danke@meinesuedstadt.de

Artikel kommentieren

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beantwortung meiner Anfrage elektronisch erhoben und gespeichert werden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an kontaktnoSpam@meinesuedstadt.de widerrufen.

Meine Südstadt Partner

Alle Partner

Meine Südstadt Service


Parkstadt Süd

Parkstadt Süd – Info-Homepage der Stadt ist online

Eifelwall wird für Autoverkehr gesperrt

Parkstadt Süd: Stadtteilbüro öffnet

Aufgeschnappt

Hoher Besuch im Vringstreff – das Dreigestirn kütt

Auch 2022 heißt es wieder „eins zum anderen“

Gotland für Gotland e.V. in Direktvergabe

Die Südstadt auf Instagram.