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Kolumne

Kleine Geisterwesen?!

Mittwoch, 8. Juni 2011 | Text: be süd

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Bei mir zuhause geschehen manchmal Dinge, die ich mir nicht erklären kann. Als ob das Universum sich ein Späßchen mit mir erlauben wollte. Ich sehe kleine Kobolde, wie sie zusammen sitzen und überlegen, wie sie mich schon wieder auf die Schippe nehmen können. Nein! Ich bin nicht verrückt! Ein Beispiel gefällig?

Bei mir zuhause geschehen manchmal Dinge, die ich mir nicht erklären kann. Als ob das Universum sich ein Späßchen mit mir erlauben wollte. Ich sehe kleine Kobolde, wie sie zusammen sitzen und überlegen, wie sie mich schon wieder auf die Schippe nehmen können. Nein! Ich bin nicht verrückt! Ein Beispiel gefällig? Ich komme nach Hause, ziehe meine Schuhe aus und stelle sie hin, um sie ein paar Stunden später, in Eile – „Ich komme noch zu spät!“ – nicht wieder zu finden! Noch ein Beispiel. Ich freue mich auf eine kleine Kaffeepause und stelle fest, dass die Milch auf einmal leer ist. Heute Morgen war sie doch noch voll! Und wo, bitte, treiben sich meine Schlüssel schon wieder herum? Wieso ist der Ring, der vorhin auf dem Tisch lag, auf einmal nicht mehr aufzufinden, und überhaupt: Wo ist meine zweite Socke geblieben?
Gibt es kleine Geisterwesen, die sich einen Spaß mit uns erlauben? Schelmenähnliche Quälgeister, die Unsinn anstellen, um uns Menschen zum Verzweifeln zu bringen? Eindeutig: ja! Geschehen diese Sachen nur mir? Nein! In Schweden, Dänemark, Norwegen und Irland glaubt man daran, aber bei uns? Obwohl, wer kennt nicht die Heinzelmännchen von Köln? Aber die haben uns ja geholfen! Kürzlich, an Christi Himmelfahrt, saß ich am Computer und arbeitete. Ich schaute auf die Uhr und sah, dass es 16:00 Uhr war. Ich arbeite am liebsten an Feiertagen! Es ist so ruhig! Man wird nicht vom klingelnden Telefon gestört, weil die meisten Bekannten auf einem Ausflug oder einer Kurzreise sind. Es gibt keine Hektik, denn alles hat geschlossen. An solchen Tagen lässt es sich besonders gut arbeiten. So saß ich also an meinem Schreibtisch und war fleißig. Ich habe alles, was ich mir vorgenommen hatte, tatsächlich geschafft! So konzentriert wie schon lange nicht mehr. Als ich fertig war, schaute ich auf die Uhr und staunte nicht schlecht! 16:20! Ich glaube es nicht! Ich habe alles in sage und schreibe 20 Minuten geschafft! Wahnsinn, wieviel man schaffen kann, wenn nichts dazwischen kommt!
Das ist eine unglaubliche Erkenntnis, eine Revolution! Ich werde nur noch an Feiertagen arbeiten! Das bringt mich auf eine Idee. Ich werde zur Wahl antreten, und mein Wahlslogan wird heißen: „Wir arbeiten an Feiertagen und feiern an Arbeitstagen!“ Ich weiß, das klingt absurd, aber irgendwie macht es Sinn, oder etwa nicht? Einen Versuch ist es wert!
Während ich vor meinem geistigen Auge, vom deutschen Volk auf Schultern getragen und gefeiert werde, klingelt das Telefon. Eine Stimme fragt mich leicht genervt: „Wo bleibst du? Wir wollten uns doch beim Open-Air-Kino treffen!“ „Ruhig Blut,“ sage ich, „wir haben gerade mal 16:30!“ „Wie bitte?! Du spinnst! Wir haben 20 Uhr!“ Ich bin verwirrt. „Willst du mich veräppeln? Es ist noch hell und meine Uhr sagt, wir haben halb fünf.“ „Weißt du was? Du und deine Uhr, ihr spinnt! Zieh dich an, du kommst zu spät!“
Ich bin perplex. Ich schaue auf mein Handy und staune. Wir haben tatsächlich schon nach 20:00 Uhr. Plötzlich stehe ich stocksteif mitten im Raum. Ich halte die Luft an und schaue um mich herum. Bin ich hier wirklich alleine? Träume ich gerade? Ganz ruhig bleiben. Ich laufe zur Küche und sehe, dass ich nicht verrückt bin. Die Uhr zeigt 16:30! Was ist hier los? Mit meinem geistigen Ohr höre ich die kleinen Geisterwesen einen Lachkrampf kriegen. Ich sehe sie sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und sich vor Lachen auf dem Boden wälzen.
Und dann muss alles wieder ganz schnell gehen. Ich renne durch die Wohnung und suche meine zweite Socke. Ich schaue im Kühlschrank, dort habe ich schließlich schon mal eine vermisste DVD gefunden, aber Fehlanzeige, keine Socke! Egal! Wer braucht bei der Hitze schon Socken?! Ich springe die Treppen runter, laufe in den Hof zu meinem Fahrrad und – Mist! Ein Platten! Also bleibt mir nichts anderes übrig, als zum Kino zu laufen. Da freue ich mich, dass ich in der Südstadt lebe, denn bis zum Open-Air-Kino habe ich es nicht weit! Geschafft!
Während des Filmes denke ich immer wieder darüber nach, was zu Hause eigentlich los war. Angekommen, nehme ich meinen ganzen Mut zusammen und laufe in die Küche. Der Blick zur Uhr lässt mich wieder erstarren. Sie zeigt 20:00 Uhr. Schock!
Übrigens, nachdem ich mich entspannt hatte und wieder klar denken konnte, kam die Wahrheit ans Licht. Es hatte doch etwas mit Geistern zu tun! Die Batterien der Uhr hatten den Geist aufgegeben. Erleichterung!!! Aber….wo sind denn nun schon wieder meine Schlüssel?

Text: be süd

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