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Kolumne

Lauter als Lautern

Montag, 8. April 2013 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Schon seit Wochen warteten wir auf diesen Tag. Am Freitag spielten meine Geißböcke auf dem Betzenberg gegen Kaiserlautern. Wir hatten 15 Spiele in Folge nicht verloren. Wir waren die beste Zweitliga-Mannschaft im Jahr 2013. Wir standen auf dem dritten Tabellenplatz. Wer kann das noch toppen?

Die Fans! Ja, was würde mein FC eigentlich ohne seine Fans machen? Gefühlt pilgerten über zehntausend FC-Getreue zum Betzenberg. In Realität waren es mehr als 7000 – und das an einem Freitagabend. Die meisten hatten sich dafür bereits mittags auf den Weg in die Pfalz gemacht. Und tatsächlich hörte man hauptsächlich die FC-Fans im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion. Wir waren lauter als Lautern. Das war Gänsehaut pur!!!

 

Das Spiel meiner Geißböcke auf dem Platz hinterließ bei mir allerdings eher ein Frösteln. Viel zu hektisch. Mein FC fand in der Offensive überhaupt nicht statt. Die Angst meiner Geißböcke vor Kaiserslautern war vom Kopf bis in die Beine gekrochen. Zudem hatte Schiri Aytekin in diesem Spiel auch eher die Kölner auf dem Kieker. Nicht nur, dass Lautern in der ersten Halbzeit durch ein Tor von Idrissou bereits – und leider auch verdient – führte, nein, es kam noch dicker, Matuschyk musste kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit ausgewechselt werden, er erlitt einen Muskelfaserriss in der Gesäßmuskulatur und fällt nun mindestens drei Wochen lang aus. Bitter! Da reißt sich endlich mal ein Geißbock den Arsch auf – und dann so etwas.

Schon seit Wochen warteten wir auf diesen Tag. Am Freitag spielten meine Geißböcke auf dem Betzenberg gegen Kaiserlautern. Wir hatten 15 Spiele in Folge nicht verloren. Wir waren die beste Zweitliga-Mannschaft im Jahr 2013. Wir standen auf dem dritten Tabellenplatz. Wer kann das noch toppen?

Die Fans! Ja, was würde mein FC eigentlich ohne seine Fans machen? Gefühlt pilgerten über zehntausend FC-Getreue zum Betzenberg. In Realität waren es mehr als 7000 – und das an einem Freitagabend. Die meisten hatten sich dafür bereits mittags auf den Weg in die Pfalz gemacht. Und tatsächlich hörte man hauptsächlich die FC-Fans im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion. Wir waren lauter als Lautern. Das war Gänsehaut pur!!!

 

Das Spiel meiner Geißböcke auf dem Platz hinterließ bei mir allerdings eher ein Frösteln. Viel zu hektisch. Mein FC fand in der Offensive überhaupt nicht statt. Die Angst meiner Geißböcke vor Kaiserslautern war vom Kopf bis in die Beine gekrochen. Zudem hatte Schiri Aytekin in diesem Spiel auch eher die Kölner auf dem Kieker. Nicht nur, dass Lautern in der ersten Halbzeit durch ein Tor von Idrissou bereits – und leider auch verdient – führte, nein, es kam noch dicker, Matuschyk musste kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit ausgewechselt werden, er erlitt einen Muskelfaserriss in der Gesäßmuskulatur und fällt nun mindestens drei Wochen lang aus. Bitter! Da reißt sich endlich mal ein Geißbock den Arsch auf – und dann so etwas.

 

Aber auch in der zweiten Halbzeit waren meine Geißböcke irgendwie immer einen Schritt zu spät und liefen ständig dem Ball hinterher. Hatten sie noch nicht auf die Sommerzeit umgestellt? Bröker, Jajalo und Brecko: ein Totalausfall. Hatten wir

überhaupt Schüsse aufs gegnerische Tor? Bis zur 63. Minute Fehlanzeige. Stattdessen kassierten wir viele unnötige gelbe Karten! Vielleicht wollte Stani uns mit diesem Spiel zeigen, dass unsere Mannschaft wirklich noch nichts in der ersten Liga zu suchen hat? Lautern wollte diese drei Punkte unbedingt und hatte sie bekommen. Mein FC wollte das Spiel verwalten und musste dafür bitter bezahlen. Symptomatisch für das ganze Spiel war für mich die 79. Minute. Der kurz zuvor eingewechselte Lauterer und Ex-Kölner Weiser umspielte zwei Geißböcke und schob den Ball noch flink an McKenna vorbei. Durch seine Flanke traf Idrissou ungehindert aus vier Metern Entfernung per Kopf ins Tor. Zum Endstand. 3:0 für Lautern. Meine Geißböcke hatten so gut wie keine Zweikämpfe gewonnen und viel zu passiv gespielt. Naja, tröstete mich mein HSV-geschädigter Banknachbar: wenigstens nicht 9:2 verloren (der HSV war im vorletzten Spiel gegen den neuen Meister Bayern München mit diesem Ergebnis baden gegangen). Das war ein ganz schwacher Trost.

Das Schlimme für mich nach diesem Spiel ist nicht der Tabellenplatz oder der Abstand zu Kaiserlautern. Meine viel größere Sorge besteht darin, ob und wie Trainer Stanislawski es schaffen kann, dass Spiel schnell wieder aus den Köpfen der Spieler verschwinden zu lassen?! Ja, die Partie gegen Kaiserslautern war einfach nur schlecht. Auch wenn ich mich am Freitag so fühlte, sollte jetzt trotzdem keine Weltuntergangsstimmung aufkommen. Also: Mund ab putzen und abhaken. Denn schon in einer Woche kann alles wieder ganz anders sein. Mein FC empfängt am Sonntag den VfR Aalen, die roten Teufel spielen einen Tag später gegen Erzgebirge Aue. Sechs Spieltage vor Schluss bedeuten die zwei Punkte Vorsprung von Lautern einen Hauch von nichts. Die Fans sind für mich die Nummer eins! Das war ein Hammer Stadionerlebnis. Sogar die Lautern-Fans um mich herum bestätigten das. Sogar noch nach dem Spiel hörte man die FC-Fans.

 

Wie schön (und wichtig) Fansupport in Köln ist, konnte ich zudem beim Spiel der Kölner Haie am Sonntag beobachten. Nicht nur, dass Poldi mit Sohn in der Kölnarena zugegen war. Der Ex-Liebling der Kölner Fans saß nicht, wie vielleicht

vermutet in einer der vielen Logen, sondern inmitten der Fans und gab geduldig Autogramme. Das Spruchband der Haie-Fankurve sprach mir aus meinem kölschen Herzen: „Emotion ist das, was uns verbindet – Emotion ist das, was uns stark macht“.

 

Rotkäppchen

 

PS: Die Kölner Haie stehen nach ihrem 4:2-Sieg gegen die Grizzly Adams Wolfsburg nun im Playoff-Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft und spielen gegen die Eisbären aus Berlin.

 

 

Text: Gastbeitrag

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