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Südstadt

Musik in den Häusern der Stadt 2026

Montag, 31. August 2026 | Text: | Bild: Bettina Brucker

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Beim Festival „Musik in den Häusern der Stadt“ des KunstSalons werden auch in diesem Jahr Wohnzimmer, Büros, Ateliers, Galerien und andere außergewöhnliche Orte zur Bühne. Das Programm bietet 26 Konzerte mit unterschiedlichen Stilrichtungen wie Jazz, Pop, Klassik, Soul, Salsa oder experimentelle Klänge – vom 05. bis zum 11. Oktober.

Die jeweiligen Gastgeber*innen sorgen auf ihre Art und Weise für eine besondere Atmosphäre. Am Ende jedes Konzerts gibt es zudem Zeit für den Austausch zwischen dem Publikum und den Künstler*innen. Wer zu einem Konzert in einem Privathaus geht, sitzt dort mit meist nur 30 Zuhörer*innen und kann Musik und Darbietende ganz nah erleben. Am größten Veranstaltungsort, in der Kirche in Michaelshoven, sind es dagegen 150 Plätze.

Stimmen der Musiker*innen zum Format

Die unkonventionellen Räume werden für die Musiker durchaus zur Herausforderung. Denn ein Instrument klingt in einem hallenähnlichen Raum anders als in einem gedrungenen Wohnzimmer. Auch die Nähe zum Publikum wirkt hier anders. „Ich bin aufgeregter, wenn ich das Gefühl habe, das Publikum kann mir genauer auf die Finger schauen“, sagt Johannes Elia Nuß von „the bottomline“ beim Pressegespräch.

Die Kontrabassistin und WDR JAZZ-Preisträgerin Caris Hermes gibt sich dagegen gelassen und betont, dass es für sie keinen Unterschied mache, ob sie weit vom Publikum entfernt oder ihm direkt gegenüberstehe. Und Geiger Hyukjun Sohn vergleicht die Wohnzimmerkonzerte mit historischen Kammerkonzerten und gestaltet danach sein Programm, das er zusammen mit dem Pianisten Kotaro Minami darbieten wird.

Johannes Elia Nuß, Christine Corvisier, Caris Hermes und Hyukjun Sohn (v.l.) (Foto: Bettina Brucker)

Programm zieht breites Publikum an

So vielfältig die Konzerte, so durchmischt ist jedes Jahr auch das Publikum. Es kommen ergraute Jazzbegeisterte ebenso wie junge Heavy-Metall-Fans: Die Musiker*innen und das Festival denken über den „klassischen Rahmen hinaus“, indem sie Genres mixen und Vertrautes mit Neuem zusammenbringen.

Dieses Jahr bereits im Oktober

Das Festival findet dieses Jahr bereits im Oktober vor den Herbstferien statt, vier Wochen früher als bisher. Gründe dafür gibt es mehrere: Im November finden bereits die ArtCologne und das Jazzfestival in Leverkusen statt. Einige Gastgeber hatten angeregt, die Veranstaltung vorzuverlegen. Das probiert man nun zum ersten Mal aus. Am 03.09. gibt es zudem ein Warm-up-Konzert.

Das Festival und die Südstadt

Vier der Konzerte finden mitten in der Südstadt statt, einige in der direkten Nachbarschaft. Und auch das Konzert des KunstSalon Orchesters hat einen direkten Bezug zur Südstadt: Geleitet wird das Orchester seit vielen Jahren von Klaus dem Geiger.

Veranstalter und Kartenverkauf

Susanne Meinel (links), verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit und Festivalleiterin Claudine Engeser – Festivalsleitung seit 3 Jahren

Veranstalter ist der KunstSalon e.V., der die Bereiche Musik, Film, Literatur, Tanz und Bildende Kunst fördert. Er veranstaltet das Festival „Musik in den Häusern“ seit mehr als 25 Jahren. Gesponsert wird es von 4711 und Jan Kath Design. Der Kartenverkauf ist bereits gestartet. Über die Hälfte der Karten sind bereits verkauft und einige Konzerte sind schon ausverkauft. Weitere Informationen sowie Tickets gibt es hier.

 

 

 

Text: Bettina Brucker

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