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Südstadt

Neue Köpfe, neue Seite

Donnerstag, 21. Dezember 2017 | Text: Elke Tonscheidt | Bild: Dirk Gebhardt

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Nun ist es amtlich, und wir können bestätigen, was bereits an mancher Stelle durchgesickert ist: „Meine Südstadt“ hat neue Betreiber. Nach acht Jahren haben sich die Gründer Tamara Soliz und Dirk Gebhardt entschieden, ihr 2010 initiiertes Projekt in neue Hände zu geben: Die Kölner Marc Loecke, Oliver Köhler und Damir Dzelalagic übernehmen zum 1. Januar 2018 die Meine Südstadt UG als neue Geschäftsführer. Klar, dass sich Tamara und Dirk ihren jetzt neuen Zielen mit einem lachenden und einem weinenden Auge widmen. In acht Jahren kennt man fast jeden Winkel des Veedels, über das hyperlokal berichtet wird. Den nun ehemaligen, aber auch den neuen Betreibern ist aber bewusst: Die Digitalisierung erfordert neue Wege. Ziel ist es, Kontinuität und Innovation zu schaffen. Welche ersten Schritte sich Marc, Oliver und Damir vorstellen, haben sie Elke Tonscheidt erzählt.

Meine Südstadt: Ihr seid die neuen Betreiber von „Meine Südstadt“ – wie fühlt sich das an?
Marc: Ich glaub, ich kann für uns alle drei sagen, dass wir riesig Lust haben, das Portal erfolgreich weiterzuführen. Dass wir aber auch die Herausforderung durchaus sehen. Redaktionsleitung und Relaunch sind aktuell unsere größten Aufgaben.

Damir: Plus die Herausforderung, unsere Ideen zur Steigerung der Reichweite umzusetzen. Das zusammen sind mit die größten Baustellen, denen wir uns aktuell widmen.

Warum genau hat euch das Portal so interessiert?
Damir: Weil hier guter, hyperlokaler Journalismus gemacht wird. Die Redaktion ist tief im Kölner Süden verwurzelt, es gibt viele sehr treue Kunden, und diese möchten wir mit einem verbesserten Angebot auch zukünftig halten. Wir hoffen natürlich als die „Neuen“ auf einen gewissen Vertrauensvorschuss.

Oliver, ergänzend: Ich bin überzeugt, dass wir das Portal gemeinsam mit dem tollen Team zu neuem Erfolg führen können.

Viel Neues also, auf was dürfen sich Leser wie Kunden ab Januar 2018 freuen?
Marc: Alle Zielgruppen sollen auf der Plattform eine noch bessere Unterstützung finden. Es geht um Inhalte, aber eben auch um Reichweite.

Damir: Ja, Marc hat mit seiner Programmierung in kürzester Zeit ein tolles Produkt aus dem Boden gestampft, das wir Anfang 2018 präsentieren können. Und zum Stichwort Reichweite – unser Online-Angebot wird bald stärker als bisher möglich auch das lokale Geschehen in anderen, zum Kölner Süden zählenden Vierteln dokumentieren. Heißt, meine Südstadt expandiert nach Rodenkirchen und Zollstock; greift also auf, was auch dort im Veedel passiert. Das wird allerdings erst im Laufe von 2018 passieren, weil wir uns zunächst auf das vorhandene Tagesgeschäft konzentrieren müssen.

Was passiert mit denen, die bislang im Redaktionsteam waren? Viele sind in der Südstadt nach  Jahren ja recht bekannt…
Oliver: Wir setzen auf Kontinuität, das ist ja klar. Möchten aber natürlich auch neue Elemente bringen. Damit wird das bisherige Redaktionsteam erhalten bleiben. Die Redaktionsleitung werden zunächst Judith Levold und Nora Koldehoff übernehmen. Die beiden gehören seit Gründung von Meine Südstadt zum etablierten Team. Mit Johann Zajaczkowski aus Zollstock bekommen die beiden tatkräftige Unterstützung.

Damir: Auch die Gründer, Tamara Soliz und Dirk Gebhardt, wollen uns in der Übergangszeit als Ansprechpartner zur Seite stehen, was klasse ist. Ja, beide wollen sich anderen Zielen widmen, aber wir haben den Wechsel sehr partnerschaftlich vorbereitet – und das soll auch so bleiben.

Tamara Soliz hat in einer Presseinfo gesagt, dass die Zeit für eine technologische Erneuerung reif war. Wie wollt Ihr das Profil schärfen?
Marc: Wir müssen die Inhalte vor allem mobil optimieren. Die neue Website ist aufgeräumter, über mobile Endgeräte aufrufbar und bietet Nutzern am Rechner oder am Smartphone ein deutlich besseres Nutzererlebnis.

Oliver: Neben den technologischen Besserungen machen wir uns auch Gedanken über die Einführung von neuen Formaten, um neue Zielgruppen zu gewinnen und bestehenden ein neues Erlebnis zu bieten. Dazu aber im Laufe des Jahres mehr.

Kann man mit einem Portal wie diesem auch Geld verdienen? Ich denke, das fragen sich viele Leser, wie das geht…
Damir: Selbstverständlich. Es wird viel zu tun geben, Vertrieb und Marketing sind zwei wichtige Hürden, die zur Monetarisierung eines Newsportals genommen werden müssen. Ganz zu schweigen von der Bewahrung der journalistischen Qualität.

Wie zeichnet sich für euch erfolgreicher, digitaler Lokaljournalismus aus?
Damir: Ich denke die Verbindung von lokaler Berichterstattung mit journalistischer Qualität und Beachtung des veränderten Medienkonsums ergibt einen Mix, der nur Erfolg haben kann.

Oliver: Durch lokale Authentizität! Neben der reinen Berichterstattung sollte der Leser sein Veedel wieder erkennen. In Form verschiedener digitaler Formate, die neben dem rein Informativem auch das rege Treiben vor der eigenen Haustür abbilden.

Damir, geboren in Bihać in Bosnien und Herzegowina, wanderte 1991 mit seinen Eltern nach Deutschland ein: Nach verschiedenen Stationen wuchs er schließlich bei Lindau am Bodensee auf. 2007 zog er mit seiner Ehefrau nach Köln, heute leben sie mit ihrer kleinen Tochter in Klettenberg. Neben „Meine Südstadt“ führt Damir eine 13-köpfige Marketing Agentur und ist unternehmerisch sehr aktiv.

Marc, geboren in Hamm (Westfalen), mutierte während der üblichen schulischen Laufbahn zum Leistungsschwimmer: Diverse Meisterschaften beschwommen, deutscher Altersklassenrekordhalter auf 100m Brust. Von Hamm zum SV Bayer Wuppertal gewechselt, bei den Wasserfreunden Wuppertal das Leben des Leistungssportlers an den Nagel gehängt. Nach Köln gezogen, an der ecosign/Akademie für Gestaltung studiert und nach dem Abschluss die Freie Gestalterische Republik gegründet. Er ist glücklich verheiratet und stolzer Vater einer sturen Tochter.

Oliver, geboren in Bonn, entwickelte früh ein ausgeprägtes Verlangen sich kreativ auszuleben: Als 16jähriger Bönnsche Jung begann er mit der Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten und dem Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife, um seiner Berufung zu folgen. Ersten freiberuflichen Tätigkeiten folgte 2006 sein Studium an der Kölner ecosign/Akademie für Gestaltung, Schwerpunkt Kommunikationsdesign. Gemeinsam mit Marc gründete er 2011 die Freie Gestalterische Republik in der Kölner Südstadt. Sein Sohn ist erst wenige Tage alt.

Text: Elke Tonscheidt

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