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Politik

Nicht in Stein gemeißelt…

Mittwoch, 24. April 2013 | Text: Judith Levold | Bild: Thomas Robbin

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

…sind bekanntlich Ratsbeschlüsse in Köln, und vielleicht ist es auch sogar weniger gestrig, Korrekturen per Umsturz nicht allein aus Prinzip abzulehnen. Eine geradezu umstürzlerische Idee stellten soeben in der Lutherkirche der Historiker, Humorist, Journalist und Südstädter Martin Stankowski und seine Mitstreiter -allesamt aus der Bürgerschaft – vor.

 

Martin Stankowski.

 

Um der gefühlt hundert Jahre andauernden Debatte um den Bau des jüdischen Museums und der archäologischen Zone eine Variante hinzuzufügen, informierten Stankowski, die Architekten Peter Bussmann und Thomas Lukacz, sowie KölnKannAuchAnders-Aktivist Frank Deja und Pfarrer Hans Mörtter über ihren Vorschlag, den Museumsbau auf dem Rathausvorplatz zu realisieren – in Kombination mit dem ebenfalls seit Jahren beschlossenen Erweiterungsumbau für das Kölnische Stadtmuseum, das derzeit noch in der Komödienstraße beheimatet ist.

 

Letzteres solle einfach umziehen und zusammen mit dem schon bestehenden Vorhaben – achäologische Zone plus jüdisches Museum oben auf dem Rathausplatz – dort ein „Haus der Kölner Geschichte“ entstehen lassen.

 

Tief durchatmen, alle mal herhören!

 

Das könnte doch eine durchdenkenswerte Lösung sein. Vorteile wären, wie Martin Stankowski erläutert, „das Entstehen einer zentralen Museumsmeile an dem Punkt, der der Kern der Kölner Stadtgeschichte ist – und zwar der römischen, der jüdischen, der mittelalterlichen und so weiter.“ Durch die Zusammenführung dieser beiden Bauvorhaben entstünde, so Stankowski weiter, „an genau dem Ort der mittelalterlichen Synagoge eine an prominenter Stelle integrierte jüdische Abteilung“ eines alle Epochen repräsentierenden „Haus der Kölner Geschichte“.

 

Die Grabungszone – Archäologische Zone Köln/ Bild: 1971markus/CCBY-SA3.0DE/wikimedia commons

 

Damit sowohl archäologische Zone als auch jüdisches Museum als auch das Kölnische Stadtmuseum mit all´ den jeweiligen Ausstellungsobjekten Platz fänden, favorisieren die Macher des „Haus der Kölner Geschichte“-Konzeptes die Nutzung der freien Flächen unter dem historischen Rathaus plus Teile des für das Kaufhaus-Kutz-Grundstück angedachten Neubaus.

 

Back to the Roots, wollen die Initiatoren den seinerzeit im Wettbewerb prämierten Entwurf der Architekten Wandel Hoefer Lorch&Hirsch wieder zur Planungsgrundlage machen. Dieser müsse natürlich entsprechend der dann geänderten Bedarfe überplant werden. Immerhin wäre das schon einmal eine Basis – für die Vorbereitung eines Wettbewerbs zum Sanierungs- und Erweiterungsumbau Kölnisches Stadtmuseum wurden ja gerade erst die Mittel im Haushalt beschlossen.

 

Prämierten Entwurf der Architekten Wandel Hoefer Lorch&Hirsch für die Archäologische Zone Jüdisches Museum Köln.

 

Die Neuaufstellung dieses Kölnischen Stadtmuseums – durch den Umbau sollten Ausstellungsfläche verdoppelt und Gesamtkonzeption verändert werden – zu verbinden mit einem Ortswechsel, findet nicht nur Martin Stankowski „bestechend“. In die offizielle Unterstützerliste haben sich unter anderem Kölner Bürger wie der gerade verabschiedete Museum Ludwig Direktor Kaspar König, Bauunternehmer und IHK-Mitglied Anton Bausinger, Verleger Helge Malchow und Autor Frank Schätzig, FDP-Politiker Gerhart Baum, Kabarettist Jürgen Becker und Musiker Arnos Steffen eingetragen.

 

Last but not least erhöhte eine Zusammenführung beider Bauvorhaben ja auch Synergie- und Sparpotenziale, etwa bei Bau- und Betriebskosten – Balsam für einen auf Jahre angespannten Haushalt. Man darf gespannt sein auf Einwände gegen diesen konstruktiven Beitrag zur Stadtentwicklungspolitik!

 

Sie wollen das Positionspapier komplett lesen? Dann klicken Sie hier.

Text: Judith Levold

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