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Gesellschaft

Ordentlich BOHEI!

Mittwoch, 24. Mai 2023 | Text: Judith Levold | Bild: COMEDIA Köln/Projekt Photographie

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Bohei – also Aufhebens, Lärm – das machen acht Theater-Kollektive aus Kindern und Jugendlichen von 7-24 Jahren beim gleichnamigen Festival in der COMEDIA am Pfingstwochenende.

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„Das ist laut, lustig, frech und nervt“

So beschreibt Astrid Hage von der COMEDIA das Festival, das zum vierten Mal hier, im „Zentrum der Kultur für junges Publikum in Köln und NRW“ steigt. Seit die COMEDIA ab 2020 für dieses „Zentrum-Sein“ von Land und Stadt üppiger gefördert wird, gibt sie dieses Geld auch an quasi die Endverbraucher*innen weiter: Kinder und Jugendliche aus ganz Köln.

Sie können sich jährlich beim Kick-off im September darum bewerben, in einem der acht Kollektive ein Jahr lang kostenlos und mit Profis Theaterstücke zu entwickeln und zu proben, um dann beim BOHEI-Festival zwei Auftritte hinzulegen. Und natürlich sich die ihrer Kolleg*innen anzuschauen und an Workshops teilzunehmen.

Bohei-Kollektiv bei Proben/Workshop, 2022 (Bild: Comedia)

Immer barriereärmer

„Wir erreichen so nochmal ganz andere Klientel, holen uns wirklich die Stadtgesellschaft ins Haus, nicht nur das Bildungsbürgertum“, schwärmt Astrid Hage, der es, wie dem gesamten COMEDIA-Team wichtig ist, immer Barriere-ärmer zu werden. „Es sind ja nicht nur körperliche oder geistige Beeinträchtigung, für die vieles voller Barrieren ist. Es sind ja auch prekäre ökonomische- oder Bildungsverhältnisse, die Teilhabe erschweren“, findet sie. Und das gebe es eben in den Kollektiven nicht, da seien „alle dabei“, aus ganz Köln.

Vier Tage drehen sie das Haus der COMEDIA an der alten Feuerwache in der Vondelstraße auf links. Dazu eingeladen sind Besucher*innen jeden Alters, die Eintrittspreise liegen für die Vorstellungen bei 3 bis 5 Euro. Am Pfingstsonntag öffnet der Innenhof zu einem kostenlosen Kreativmarkt, auf dem jede*r selbst gestalten kann.

Bohei-Aufführung 2022 (Bild: COMEDIA)

Theater macht den Kopf auf

Davon ist Astrid Hage überzeugt. Es sei ihre Erfahrung aus unzähligen auch theaterpädagogischen Workshops, dass sich als soziales Wesen zu empfinden dadurch gefördert werde. Die Kinder würden selbstbewusster, mutiger, lernten im wahrsten Wortsinn, ihre Stimme zu erheben. Und eben Kinder jeder Herkunft und unabhängig vom sozialen Status. „Wir machen hier kulturelle und gesellschaftliche Bildung. Aber vor allem macht die COMEDIA Theater mit jungen Menschen, weil Theater einfach geil ist“, so Hage. Und wer einmal eine gute Erfahrung mit Theater – ob bei Besuchen und/oder beim Machen – gemacht habe, der „nehme das mit – das bleibt“, ist sie überzeugt.

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Mit VR-Brille zu Beethoven

Besondere Attraktion während des Festivals über Pfingsten ist darüber hinaus auch noch die kostenlos im Foyer auftretenden „BEETHOVEN // Opus 30„.
Dahinter verstecken sich zwei Brüder aus Bonn, die es laut Astrid Hage „irgendwie doof fanden, dass klassische Musik so gar nicht mehr in ist bei Jugendlichen“. Und die dagegen etwas mit einer Virtual Reality Show samt VR-Brillen, Rap und Beethoven unternehmen wollten. Ihr kreativ aufgemotztes musikalisches Bildungsangebot wurde bereits mehrfach prämiert – auch sie machen ordentlich Bohei bei BOHEI.

Text: Judith Levold

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