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Sport

Rote Fabtupfer

Montag, 24. Januar 2011 | Text: Roger Lenhard | Bild: Dirk Gebhardt

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Das Farbspektrum der Stadt in diesem Winterschmuddelwetter gleicht einer gammeligen Leberwurst und spiegelt ungefähr das wieder, was sich auf und abseits der Fußballplätze abspielt. Doch in der allgemeinen Tristesse gab es einzelne Farbtupfer, die fröhlich stimmten. Allen voran der 1. FC Köln mit einem überragenden Lukas Podolski. Der von mir oftmals kritisierte Star der Mannschaft scheint sich zu dem Spieler zu entwickeln, den sich die Kölner immer wünschten: Kämpferisch und spielerisch stark war er mit seinen zwei Treffern und der sehenswerten Vorarbeit per Hackentrick auf Matuschyk zum 2:0 einer der Spieler des Bundesligaspieltages. Er führte eine stark verbesserte, als Einheit aufspielende Kölner Mannschaft zum hochverdienten Sieg gegen desolate Bremer. Thomas Schaaf äußerte sich nach dem Spiel er sei „enttäuscht und deprimiert“ – und enttäuscht und deprimiert wirkte sein Aufgebot während des Spiels. Die Bremer hatten nach ihrer schwachen Hinrunde nichts besseres zu tun als ihren besten Angreifer Hugo Almeida für popelige zwei Millionen in die Türkei zu Besiktas zu verkaufen. anstatt die offensichtlichen Schwachpunkte in der Defensive und im offensiven Mittelfeld in der Winterpause zu beheben. Die Folgen waren ein (!) Torschuss in den gesamten 90 Minuten und das Fehlen von Abwehrarbeit.

 

Noch bemerkenswerter als die Leistung Podolskis war das Comeback von Arjen Robben. Nach mehr als sechs Monaten wirbelte der Holländer, als sei er nie weg gewesen. Absolut unwahrscheinlich. Das erste Tor nach einem Slalomlauf selber gemacht und das zweite in gleicher unwiderstehlicher Art und Weise für Schweinsteiger vorbereitet. Ein Robben macht den Unterschied aus. Soviel zum Thema „Geld schießt keine Tore“ und Ausnahmeathleten spielten in dem Mannschaftsport Fußball nur noch eine untergeordnete Rolle. Die tapferen Lauterer waren über weite Strecken ebenbürtig, wenn nicht sogar besser, hatten jedoch keinen Robben in ihren Reihen.
 

Im besten Spiel des Wochenendes konnten die Stuttgarter in Dormund glücklich punkten. Ein klasse Spiel, bei dem der 31-Punkte-Rückstand der Stuttgarter nicht feststellbar war. Das, was von den Leverkusenern eine Woche zuvor erwartet wurde,
boten die Stuttgarter mit hingebungsvollem Kampf und zwar nicht so zahlreichen Gelegenheiten wie die Borussen, aber durchaus guten Möglichkeiten. Vielleicht ist die Schale ja doch nicht schon Ostern in den Händen des immer noch souveränen Tabellenführers.
In den vergangenen Wochen war viel vom Größenwahn und der Charakterlosigkeit einzelner Spieler die Rede. Dass Trainer auch nicht ganz sauber ticken, stellte der Shootingstar unter den Übungsleitern Tuchel unter Beweis: Auf die völlig berechtigte Frage in der Pressekonferenz , warum Lewis Holtby bei der 0:1 Niederlage gegen Wolfsburg erst so spät eingewechselt wurde, antwortete der im Erfolg so smarte Tuchel: “ Ich wundere mich, wo Sie in der letzten Woche alle Ihren Trainerschein gemacht haben“. Bei den Lobeshymnen nach der grandiosen Erfolgsserie in der Hinrunde hatten wohl alle Journalisten noch einen Trainerschein. Da sind mir die wortkargen Krummelköppe unter den Trainern doch lieber.
 

Glück auf.

Text: Roger Lenhard

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