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Kolumne

Rotkäppchens Fußball-Sonntag – erste Halbzeit hui, zweite pfui

Montag, 13. September 2010 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

 

 

Was für ein Fussballfest! Nachdem die anderen Bundesligaklubs, besonders im norddeutschen Raum, sich eher durch magere Unentschieden ausgezeichnet hatten, konnten am Sonntag die Karnevalsvereine an Rhein und Main beweisen, was Klasse ausmacht.
Der 1. FC Köln empfing St. Pauli – ein Bundesligakracher, denn St. Pauli hat als Verein einfach Kultcharakter. Der grandiosen Stimmung über 90 Minuten im ausverkauften Stadion konnte auch der direkt nach Spielbeginn einsetzende Regen nichts antun. In der ersten Halbzeit trauten wir Kölner Fans unseren Augen nicht: wir sahen einen Weltklasse spielenden Poldi, der an der Spitze nach vorn alles bestimmte, und hinten einen starken Geromel, der die Abwehr dirigierte. WOW!!
Andrezinho und Clemens gaben ihr Bundesliga-Debüt in Köln und durften in der Startelf spielen, während der beim Trainer in Ungnade gefallene Novakovic mit der Bank Vorlieb nehmen musste. Neben Poldi stürmte Freis von Beginn an, während Andrezinho für Brecko als Außenverteidiger ein tolles Spiel machte und mich echt überzeugte.
Wir sahen in der ersten Halbzeit einen überragenden FC und mussten uns immer wieder die in Vergangenheit leidgeprüften Augen reiben und uns fragen: ist das unser FC? Waren die etwa gedopt? Clemens, Geromel, Petit, Yalcin, Poldi, Freis –  alle waren mit Leidenschaft und Schnelligkeit im Spiel. Wir sahen Pässe, die wir in den letzten Bundesligaspielen so schmerzlich vermisst hatten.
Bereits in der siebten Minute war der Enthusiasmus der kompletten Südkurve nicht mehr zu stoppen, nachdem Poldi den Ball ins Netz schoss: der Abseitspfiff vom Schiedsrichter ließ den Jubel der Kölner Fans jedoch zu recht verstummen. Doch der Hammerschuss in der 18. Minute aus 31 Metern Entfernung: von Poldi an die Latte! Dieser fällt danach Yalcin direkt vor die Füße und er erzielt das verdiente 1:0 für die Kölner.
Wir sahen in der ersten Halbzeit einen super offensiven FC, das gesamte Geschehen auf dem Feld spielt sich in der Hälfte der Gäste aus Hamburg ab.
Doch das Team von Trainer Soldo versäumte es – mal wieder – frühzeitig das zweite Tor zu erzielen und das Spiel für sich zu entscheiden. Viele schöne Kölner Konter wurden einfach nicht zu Ende gespielt. St. Pauli kam viel engagierter als Köln aus der Kabine zur zweiten Halbzeit und die Kölner waren massiv unter Druck. Die Gäste aus Hamburg waren die überlegenere Mannschaft und ein für den Spielverlauf in Hälfte zwei verdienter Ausgleich lag quasi in der Luft. Doch der FC versuchte zumindest dagegen zu halten. Dabei brauchten wir doch alle so dringend ein Erfolgserlebnis und die ersten Punkte. In der Schlussphase befand ich mich dann emotional kurz vor einem Herzinfarkt:
Was spielte mein FC da für einen Fussball? Entwarnung für alle, die schon nach dem Erste-Hilfe-Kasten Ausschau hielten: denn Bruns schoss glücklicherweise am langen Eck vorbei, und Sukuta-Pasu stand bei seinem Tor in der 91. Minute im Abseits.

Ich möchte nichts schön reden; die zweite Halbzeit hat gezeigt, dass es noch viel zu tun gibt in den Reihen der Geißböcke. Jetzt heißt es jedoch erstmal: 3 Punkte, Mund abputzen und weiter! Meinen wunderschönen Fußballsonntag habe ich übrigens mit St. Pauli-Fans bei Kölsch in einer Lindenthaler Eckkneipe ausklingen lassen. Und das schöne an unserer gemeinsamen Fankultur ist: Wir mögen uns – egal ob Köln oder St. Pauli gewonnen hat.

Rotkäppchen

 

Text: Gastbeitrag

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