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Gesellschaft

Spiel der Könige in der COMEDIA

Montag, 8. Juli 2024 | Text: Judith Levold | Bild: Markus J. Bachmann

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Schon die Generalprobe beeindruckt: Archaisch bringt das inklusive Ensemble von Theaterkönig mit „Spiel der Könige“ Archaisches auf die Bühne der Comedia.

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„Game of Thrones“

Wenn sich da zwei verfeindete Familien im Vor-Mittelalter-Outfit einander gegenüber an gedeckter Tafel sitzen und sich mit Drohgebärden auf Abstand halten, weht einen ein bisschen was von der Atmosphäre von „Game of Thrones“ an.

Spannend wie bei „Game of Thrones“ (Bild: Markus J. Bachmann)

Seit Jahrhunderten dasselbe

Die Feindseligkeit, die Gewaltbereitschaft und der Hass sind körperlich spürbar, wenn sie sich anknurren, ja ankläffen geradezu und die Waffen aufeinander richten. Bühnenbild und Musik unterstreichen den Ausdruck von sich immer wieder, seit Jahrhunderten wiederholendem Schauspiel.

Seit Jahrhunderten hört es nicht auf – die Familien sind bis aufs Blut verfeindet (Bild: Markus J. Bachmann)

Die Kellner erwarten die beiden Familien – und haben etwas vor (Bild: Markus J. Bachmann)

Blut und Rache

Zu Beginn der Szene haben zwei Kellner die Tafeln eingedeckt, Kronleuchter erhellen die Szene spärlich. „Dieses Mal nehm´ ich die Sache in die Hand“, kündigt der Wuchtigere von beiden an. Und meint: Dem immer wiederkehrenden „Spiel der Könige“ ein geändertes Programm entgegenzusetzen. Eine Schauspieltruppe hat er engagiert, die Szenen von Blut und Rache den Familien vor Augen führen soll.

SchauspielerInnen der Rheinkompanie demonstrieren Gewalt und Rache (Bild: Judith Levold)

Regisseurin Sabine Hahn voll konzentriert: Die Generalprobe (Bild: Judith Levold)

Sabine Hahn sitzt am Bühnenrand mit Stift und Notizblock und verfolgt konzentriert den Einsatz der vier Schauspieler*innen der Rheinkompanie, die das Theater im Theater aufführen. Klar und bestimmt sind ihre Regieanweisungen, auch hilft sie, wenn es mal im Text hakt.

Die Darsteller*innen betreten die Bühne (Bild: Markus J. Bachmann)

Hahn, Gründerin des Ensemble Theaterkönig, ist zugleich Regisseurin und Leiterin der Rheinkompanie, dem neuen Ausbildungsgang für Menschen mit kognitiven Einschränkungen der Theater der Keller-Schauspielschule. Vier Schauspieler*innen der Rheinkompanie wirken hier in ihrer ersten Produktion.

„Es muss ja mal einer aufhören, sonst hört ja einfach keiner auf“

In der „jede Bluttat nach einer weiteren verlangt“, wie in der Zusammenfassung auf der COMEDIA Homepage zu lesen ist. Kann dieser Kreislauf durchbrochen werden? „Es muss ja mal einer aufhören, sonst hört ja einfach keiner auf“, sagt Sabine Hahn und gibt damit wieder, was das Stück so aktuell macht angesichts der Kriege und Krisen auf unserer Weltbühne.

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„Es geht um grundsätzliche menschliche Themen wie Hass, Wut, Rache, Feindschaft, Gewalt“, fügt sie hinzu. Und man ist gleich mitgerissen vom wilden Geschehen auf der Bühne, was eben auch alle Darsteller*innen mitreißt. Wie es ausgeht? Wird hier auf keinen Fall gespoilert. Premiere war am 5. Juli, weitere Aufführungen am 8., 9., 10. und 11. Juli in der COMEDIA, abends um 19:30 Uhr.

Text: Judith Levold

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