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Kultur

Stau mit Folgen – Liebeserklärungen an den Ruhrpott

Dienstag, 28. September 2010 | Text: Gastbeitrag | Bild: Valeria Fahrenkrog

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

“Ratarata rarararara – Ratarata rarararara
Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen,
Sie fährt allein und sie scheint hübsch zu sein.
Ich weiß nicht ihren Namen, und ich kenne nicht ihr Ziel.
Ich merke nur, sie fährt mit viel Gefühl.”

Wer kann sich nicht an diesen Schlagerhit von Henry Valentino und Uschi aus dem Jahre 1977 erinnern? Ich tue es. Und schlagartig werde ich in meine Kindheit katapultiert und erinnere wie ich vor dem Fernseher sitze und die “Hitparade” mit Dieter Thomas Heck sehe. Ich schwelge in Erinnerungen. In diesem Lied fährt ein Mann in seinem Auto auf der Autobahn. In dem Auto vor ihm fährt eine junge Frau und der Mann beginnt, über sie und eine mögliche Liebesbeziehung zu ihr zu phantasieren.
Doch nun im Hier und Jetzt sitze ich im “Freien Werkstatt Theater” und auf der Bühne beginnt das Stück „Liebe in Zeiten der (Cholera) Ruhr“ mit just diesem Lied. Denn auch in diesem Theaterstück geht es um Liebe und Autobahn und Erinnerungen.

Unfall auf der Autobahn – Alltag in Deutschland
Sechs Menschen sitzen in ihren Autos und fahren auf der Autobahn. Plötzlich kommt es zu einem Stau und es geht weder vor noch zurück. Ein Unfall – na das kann ja heiter werden! Das kommt öfter vor als man denkt, denn Stau gehört zum Alltag auf deutschen Autobahnen. Im Jahr 2009 gab es im ganzen Lande 350.000 km Stau, weiß der ADAC. Und laut Statistik hat NRW im bundesweiten Durchschnitt die Nase weit vorn mit 44.000 gemeldeten Staus im letzten Jahr! Und freitags bleibt man am besten Zuhause, denn da gibt es statistisch die meisten Staus.

Ach, und unser Stau auf der Bühne hat übrigens auch etwas mit der Liebe zu tun….Nach einer Weile steigen die Leute aus ihren Autos, vertreten sich die Beine, zünden sich eine Zigarette an und es kommt zu einem Gespräch. Ein Netz von Erinnerungen wird fein, einfühlsam und nuanciert gewoben und mittendrin ist gefangen: die Liebe!

In all ihren Facetten und Erscheinungsarten wird die Liebe – durchaus auch kritisch – beleuchtet.  Es ist für jeden etwas dabei. Welche interessanten Möglichkeiten da vorkommen, wird an dieser Stelle nicht verraten. Auch die Liebe zum Ruhrpott ist in jeder Geschichte spürbar. Bewusst und spielerisch wird auf Orte, geschichtliche Ereignisse oder Menschen aus dem Ruhrpott angespielt. Ein Stück, das ur-komisch ist, auch zum Nachdenken anregt und unbedingt sehenswert ist.


Uraufführung auf der A40

Im Rahmen der Projekte zur Kulturhauptstadt Ruhr 2010 wurde das Stück “Still-Leben” entwickelt und hatte seine Uraufführung am Picknicktag 18. Juli.  An diesem Tag wurden rund 60 km der A40 gesperrt und 1000 Tische aufgestellt, die zum Picknicken einluden. Das Stück “Still-Leben” hatte so großen Erfolg, dass das Ensemble es kurzerhand für die Bühne etwas umschrieb. Am 11. September hatte es nun unter dem Namen “Liebe in Zeiten der (Cholera) Ruhr” seine Premiere im Freien Werkstatt Theater.

Im Rahmen der Kölner Theaternacht werden Teile des Stückes am 2. Oktober zu sehen sein. Am 30. Und 31. Oktober gibt es dann die komplette Version nochmal zu sehen.

Asl? Güleryüz ist Freie Journalistin, wohnt und arbeitet in Köln.

 

 

Bilder: Valeria Fahrenkrog

 

Mehr Informationen unter: www.fwt-koeln.de oder www.theaternacht.de

 

 

Text: Gastbeitrag

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