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Kultur

Strom und Strömungen

Mittwoch, 24. Juli 2013 | Text: Nora Koldehoff | Bild: Dirk Gebhardt

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Als Patricia Marchese und Bernd Arnold vor drei Jahren zum ersten Mal ihre Idee umsetzen konnten, das Kunsthaus “Rhenania” am Rhein zu einem Ort des künstlerischen Austauschs in allen Disziplinen zu machen, konnte niemand sagen, wie lang es ihr “Stromfestival” geben würde. Inzwischen findet es bereits zum dritten Mal statt – diesmal allerdings unter neuer künstlerischer Leitung. Die Kunsthistorikerin Maria Wildeis zeichnet diesmal für die Auswahl und Präsentation der eingeladenen Künstlerinnen und Künstler verantwortlich. In den Grundzügen orientiert sie sich dabei an den Ideen ihrer Vorgänger. So bleibt die namensgebende Richtung des Festivals, die sich nicht nur auf den benachbarten Strom bezieht, sondern auch die Bewegung und den Fluss im Leben und Schaffen. Auch den Austausch zwischen ausstellenden Gastkünstlern und im Rhenania ansässigen Künstlern will Maria Wildeis beibehalten. Darum wurden nicht nur die freien Ausstellungsräume genutzt sondern auch die im Kunsthaus arbeitenden Künstler gefragt, ob sie ihre Räume für die Zeit der Ausstellung zur Verfügung stellen. Das erfordert Fingerspitzengefühl in beide Richtungen: Der Gastkünstler möchte seine Werke in geeigneter Umgebung präsentieren, und der Gastgeber muss überzeugt werden, dafür sein Atelier, und damit einen oft sehr persönlichen Raum, freizugeben. Auf eine finanzielle Entschädigung können dabei beide Seiten nicht hoffen: Das Festival muss, wie die überwiegende Zahl kultureller Veranstaltungen, mit einem Bruchteil jenes Budgets auskommen, das eigentlich benötigt würde, um allen gerecht zu werden.

Umso wichtiger ist auch im dritten Jahr, dass die Atmosphäre stimmt. Dafür zu sorgen, erzählt Maria Wildeis, mache einen großen Teil ihrer Projektarbeit aus. Die freien Räume würden zwar schon eine recht eindrucksvolle Ausstellungsfläche abgeben, doch erst die kleineren Atelierräume bieten zusätzliche, individuellere Präsentationsmöglichkeiten – und die Gestaltung des Stromfestivals als Rundgang.

In einem der beiden Ausstellungsräume unter dem Dach wird es ein Kino geben, in dem Videokünstler ihre Arbeiten zeigen. Anders als bei klassischen Wechselausstellungen in Galerien und Museen werden diese aber nicht nur einige Minuten lang sein, sondern zwischen 40 und 80 Minuten. Es ist also ratsam, ein wenig Zeit mitzubringen. In anderen Räumen werden Installationen, Konzerte, Performances und Gesprächsrunden zu erleben sein. Das Ephemere, das Flüchtige, Vergängliche in der Kunst ist das Thema dieser Schau. Das zeitlich Begrenzte zu präsentieren, hat sich die Festivalleitung zur Aufgabe gewählt, weil dieses Thema in der Bildenden Kunst einen immer größeren Raum einnimmt.

Im Rahmen des Festivals wird auch in diesem Jahr wieder – am letzten Tag der Ausstellung – der Rhenania Kunstpreis verliehen, über den eine Jury entscheidet. Der Gewinner erhält eine dreiwöchige Ausstellung in der Haupthalle des Kunsthauses im nächsten Jahr. Sie dann im kommenden Juni entsprechend zu bespielen, ist die einzige Vorgabe des Wettbewerbs, an dem Jeder teilnehmen kann – unabhängig vom Thema des Stromfestivals 2013. Noch bis heute Abend ist in der großen Ausstellungshalle die Gemeinschaftsarbeit ‚Belvedere 2‘ von Anne Karen Hentschel, Simon Horn und Rita Lass zu sehen, die den Kunstpreis im vergangenen Jahr erhielten. Zur heutigen Finissage wird die Künstlergruppe LABOR vom Ebertplatz mit einer Kunstauktion dabei sein.

Für die aktuelle Ausschreibung werden noch bis zum 31. Juli Einsendungen in digitaler Form (als pdf) angenommen. Einschränkungen in bezug auf Alter, Ausbildung oder Ausstellungserfahrung gibt es nicht, einzig das Konzept des Werks entscheidet. Der Sieger wird am letzen Festivaltag, dem 8. August, bekanntgegeben. Weitere Infos gibt s auf der Seite.
 

Text: Nora Koldehoff

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