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Kolumne

Tor im Schlussverkauf

Montag, 5. Dezember 2011 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

 

Mit dem Lastminute-Tor von unserem Prinzen konnten meine Geißböcke beim Spiel in Stuttgart einen sehr, sehr wichtigen Punkt einfangen. Der Druck für meine Geißböcke nach dem Desaster gegen die Fohlen war brutal groß, uns brannte quasi das Feuer unterm Arsch. Manch einer sollten allerdings den Begriff Metapher im Duden nachschlagen. Bereits zu Spielbeginn zündelten im Gästeblock die FC-Fans mit Bengalos, was das außer einer erneuten Geldstrafe bringen soll, ist mir allerdings schleierhaft.

 

Mit dem Lastminute-Tor von unserem Prinzen konnten meine Geißböcke beim Spiel in Stuttgart einen sehr, sehr wichtigen Punkt einfangen. Der Druck für meine Geißböcke nach dem Desaster gegen die Fohlen war brutal groß, uns brannte quasi das Feuer unterm Arsch. Manch einer sollten allerdings den Begriff Metapher im Duden nachschlagen. Bereits zu Spielbeginn zündelten im Gästeblock die FC-Fans mit Bengalos, was das außer einer erneuten Geldstrafe bringen soll, ist mir allerdings schleierhaft. Und ich dabei dachte immer, unser Verein sollte sein Geld in neue Spieler investieren. Die deutlich besser aufspielenden Stuttgarter hatten in der 11. Minute ihre erste brandgefährliche Torchance. Was für eine Schrecksekunde für uns!

 

Was mal wieder deutlich wurde: die Schwachstelle Nummer Eins ist und bleibt unsere Abwehr! Förderlich wirkten dabei die schönen Stellungsfehler meiner Geißböcke, die eine stabile Defensive gänzlich verhinderten. Wird das eigentlich auch so regelmäßig trainiert? Danach wurden wir Zeugen, dass es auch mal ein Unparteiischer mit uns gut meint: kurze Zeit später entschied Schiedsrichter Brych auf Elfmeter für Köln, bei dem allerdings nach meinem Empfinden Geißbock Peszko ein wenig zu viel theatralisch auf den Rasen fiel. Prinz Poldi trat an, traf und schoss damit die Führung für meine Geißböcke zum 1:0 (15.).

Irgendwie kippte wenig später die Partie, und Standardsituationen sind nicht so unser Ding. Nach einer Ecke von links kam Lanig per Kopf nicht mehr an das Leder, der Stuttgarter Gentner bedankte sich und nickte per Kopf das Ding ein. Und da war er wieder, der kleine Fehler und schon hatten wir den Ausgleich zum 1:1 (29. Minute). Doch mein FC ließ den Kopf (vorerst) nicht hängen, zwei Minuten später hatte Jajalo die Chance zum 2:1 auf dem Fuß, nach einem schönem Zusammenspiel mit Poldi. Es geht doch! Leider scheiterte er am VfB-Torwart Ulreich. Keine 10 Minuten später summierte sich das Unglück, als Jemal und Sereno auf der linken Seite Schweizer Käse spielten, zudem Jemal noch das Pech hatte, den Ball zum frei stehenden Gentner zu klären. Der zog ab und ließ Rensing keine Chance – das Spiel war gedreht (36. Minute). 2:1 für Stuttgart und meine Laune auf unter Null. Nicht schon wieder! Erst in Führung gehen und dann durch eigene Fehler das Spiel verlieren. Ein Lichtblick, als zwei Minuten später Rensing mit einer Riesenparade vor Cacau, der völlig freistehend zum Kopfball kam, ein weiteres Tor der Gäste verhinderte! Puh!

Zum Glück gab es Halbzeitpausen und ganz viel Glühwein gegen den Schmerz! Nachdem Schiedsrichter Brych mit ein wenig Verspätung (Pyrotechnik im Gästeblock) das Spiel wieder anpfeifen konnte, verflachte der kölsche Rasensport massiv. Ein weiterer Dorn im Auge war mir heute Clemens, der nichts brauchbares auf dem Feld zustande brachte. Wo ist der Clemens aus der letzten Saison? Erlösung kam in der 60. Minute, als er durch Roshi ersetzt wurde. Danke, Stàle!
Doch es brachte kaum Besserung, denn danach passierten Fehler über Fehler in der Abwehr, sowie Abstöße von Rensing, die nicht bei den eigenen Spielern landeten und unzählige Fehlpässe. Unsere Sollbruchstelle ist die nicht existente rechte Angriffsseite! Wie soll eigentlich jemals meine Freundin das Abseits verstehen, wenn es nicht mal meine Geißböcke kapiert haben! Selbst Trainer Solbakken mit seinem grimmigen Gesicht und der dunklen Jacke mutierte immer mehr zu Darth Vader. Kurz vor Spielende hatte er mehr als die Schnauze voll und wechselte McKenna für Peszko, sowie Freis für Lanig (jeweils 85.) ein. Solbakken bewies Mut, warf alles nach vorn und setzte Freis als zweiten Stürmer ein. Dieser spielte einen Direktpass in den Rücken der Abwehr, und Podolski, der sich diesen Ball im Laufduell erkämpfte, schoss das Leder Torwart Ulreich mal eben durch die Beine! Der Ausgleich in der 88. Minute! Wer hätte das gedacht, das unser Hans Stolperbein Freis an einem so schönem Tor beteiligt ist. 2:2 Endstand! Mein 1. FC Köln kann einfach in Stuttgart nicht mehr verlieren.

Matchwinner war heute ganz klar unser Prinz Poldi, Doppelpack. Die schönste Szene gab es für mich aber nach dem Spiel, als der Stuttgarter Gentner nach seinem Interview bei Sky das Spiel „FIFA12“ geschenkt bekam: auf dem Cover lachte ihm entgegen: Lukas Podolski! Das fand Gentner leider gar nicht lustig!

 

Rotkäppchen
 

Text: Gastbeitrag

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