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Politik Umwelt

Vollpfosten gefällig?

Freitag, 5. Juni 2015 | Text: Judith Levold | Bild: Tamara Soliz

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Slacklinen -also das Balancieren auf einem gespannten Kunststoffband- ist Trendsport und in Parks verbreitet, schädlich jedoch für die Bäume, an denen Slackliner ihr Gerät festzurren. Es gibt daher spezielle Pfosten in zahlreichen Kölner Grünanlagen zum Spannen der Slacklines, seit ein paar Wochen auch im Friedenspark.

Doch die Freude über die von der Grünstiftung spendierten Pfosten gegenüber des Herz-Jesu-Altenheims hält sich in Grenzen: große und kleine Fußballer und die Kinder des Jugendzentrums Baui sehen sich ihrer Bolzwiese beraubt. Zwar scheint der Park dem Unwissenden vielleicht groß genug für beides, doch das benachbarte Gras ist ausgewiesene Liegewiese und der Bolzplatz hinterm Spielplatz, in der Senke zum Rhein hin, genannt „die Kuhle“, steht oft unter Wasser. Ihn durchgängig bespielbar zu machen durch eine Anhebung um etwa zwei Meter, würde sechsstellig kosten, sagt Claus Vincon, Grünen-Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt. Angewiesen auf die Wiese im Friedenspark sind also die Kicker aus der Südstadt, so Vincon weiter, der sich bei einer Ortsbegehung in dieser Woche ausgiebig über die Problemlage informieren ließ und mit seinen Kollegen der anderen Fraktionen schnell zum Ergebnis kam: die Pfosten müssen wieder weg!

Warum aber sind sie dann überhaupt eingebaut worden, mag sich der Laie fragen? Ja, hier kommt das Grünflächenamt der Stadt ins Spiel, das, ursprünglich mit Mitteln zur Verschönerung aus der Bezirksvertretung, die Slackline-Anlage im Römerpark platzieren wollte. Da allerdings schritt der Denkmalschutz ein -jawohl, auch Parks können geschütztes Denkmal sein- und verhinderte die Balancierpfosten. Kurzerhand dachten die Landschaftspflege- und Grün-Mitarbeiter um die Ecke und rammten, wegen der Schenkung der Grünstiftung zwar mit Ratsvorlage, jedoch ohne beigefügte Karte, die Holzbalken einfach ein paar Meter weiter in den benachbarten Friedenspark. Die Bezirksvertretung kannte also den später umstrittenen genauen Standort der Anlage nicht und fand sich -dem Anwohnerprotest ausgesetzt- vor vollendeten Tatsachen. Geht ja gar nicht!

 

Und so trafen sich die Bezirksparlamentarier schon drei Wochen später zur Ortsbegehung, bei der die Nachbarn und Nutzer zu Wort kamen. Fazit: die Dinger kommen wieder weg. Werden innerhalb der nächsten beiden Wochen, also vor den Fußballturnieren im Park, abgebaut, eingelagert und woanders hin gestellt. Die Südstadt hat keinen Platz für Slacklinepfosten und im Grünflächenamt herrscht offenbar Langeweile. Da fasst man die Dinge schonmal zweimal an, wenn sonst nix zu tun ist.
Nobody is perfect…
 

Text: Judith Levold

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