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Wieso der Roncalliplatz in die Südstadt ziehen soll

Montag, 1. November 2010 | Text: Gastbeitrag | Bild: Dirk Gebhardt

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Am Rhein nördlich der Südbrücke, südlich des KAPs am Südkai, wird eine Skater-Anlage entstehen. Das plant die Stadt, die vergangene Woche zu einem Ortstermin lud. SÜDKIDS-Reporterin Sarah Koldehoff war für uns dort. Hier berichtet sie über die Hintergründe und den aktuellen Planungsstand.

 

Auf der Domplatte sieht man sie sofort: die Skater. Mit ihrer typischen Kleidung und ihren Boards kommen sie alle gern auf die durch Bodenplatten glatte Fläche zwischen Bahnhof, Kirche und Fußgängerzone, um neue Moves auszuprobieren, Skate-Battles zu veranstalten und Treppen und Bänke als Hindernisse in ihre Parcours einzubauen.

Wenn es nach den Wünschen der Stadt geht, soll sich das bald ändern. Für die Trendsportart Streetskating soll es bald einen neuen Platz geben. Auf einer 2.000 Quadratmeter großen Fläche an der Agrippawerft im Rheinauhafen, direkt vor der Südbrücke und gegenüber dem Friedenspark, soll eine völlig neue neue Anlage entstehen. Sie wird aus 31 verschiedenen Elementen bestehen und damit dem modernsten Stand der Technik entsprechen. Für die Baukosten wurden 620.000 Euro, für die Planung 80.000 Euro genehmigt.

Nur ein für das Skaten typisches Element wird es nicht geben: eine Halfpipe.
Denn die Skateanlage im Rheinauhafen ist speziell für Street Skater entworfen worden, zu deren Sportart keine Sprünge gehören. Streetskater nutzen die Strukturen, die sie in der Stadt vorfinden: Mauern und Treppen, Bänke und Abhänge. Einige Vertreter dieser Sportart  hat man direkt in die Planung mit einbezogen, damit die Anlage für die Skater aus Köln und Umgebung eine besondere Attraktion wird.
Als Bodenbelag des Platzes ist Beton geplant, so dass widerstandsloses, leichtes Rollen möglich sein wird. Eine Betonwüste soll es trotzdem nicht werden: Neu anzupflanzende Bäume werden, wenn sie ein wenig gewachsen sind, im Sommer auch Schatten spenden.
Verantwortlich für die Planungen sind das städtische Amt für Kinder, Jugend und Familie, das Architektenbüro metrobox und der Verein Dom Skatebording e.V.. Ganz freiwillig allerdings hat sich die Stadt, die so gut wie pleite ist, nicht dazu entschieden, viel Geld für die neue Skateanlage auszugeben. Hinter den Planungen steht auch der Druck der Geschäftsinhaber rund um den Dom und des Domkapitels selbst. Dort hat man zwar keine Probleme damit, dass auf der Domplatte regelmäßig Weihnachtsmärkte und Konzerte stattfinden, die beide für erhebliche Lautsstärke sorgen. Die Skater aber stören angeblich die Ruhe und die Sicherheit an Kölns Touristenattraktion Nummer eins. Deshalb sollen sie nun aus dem Stadtzentrum in die Südstadt umziehen. „Der Roncalliplatz zieht in die Südstadt“, hat entsprechend offen das Architetkenbüro metrobox sein Planungskonzept überschrieben. So lange jedenfalls, bis sich auch dort Geschäfteinhaber oder die Mieter der teuersten Luxuswohnungen in ganz Köln beschweren.

Der Rat der Stadt hat den Planungen und der Finanzierung aus Bundesmitteln des Konjunkturpakets II bereits zugestimmt, die Baugenehmigung liegt vor. Trotzdem werden die Bauarbeiten aber erst nach der Hochwasserzeit beginnen, weil die geplante Skateanlage sehr nah am Rhein liegt und erstmal noch als Überlauffläche dienen muss. Und danach?

Sarah Koldehoff (12)

Text: Gastbeitrag

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