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Aufgeschnappt

Zentrale Unterbringungs-Einrichtung des Landes an der Alteburgerstraße

Donnerstag, 17. Dezember 2015 | Text: Judith Levold

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Schon Ende Januar wird die Zentrale Unterbringungs-Einrichtung des Landes NRW vom Aqualand-Parkplatz in Chorweiler nach Bayenthal, an die Alteburgerstraße gegenüber dem NeuLand-Garten, umziehen.

Schon Ende Januar wird die Zentrale Unterbringungs-Einrichtung des Landes NRW vom Aqualand-Parkplatz in Chorweiler nach Bayenthal, an die Alteburgerstraße gegenüber dem NeuLand-Garten, umziehen. Nach und nach werden insgesamt zehn Containerblocks auf dem landeseigenen Gelände gebaut und belegt. Aktuell leben in der Landesunterkunft in Chorweiler etwa 200-300 Geflüchtete, vorrangig aus Afghanistan, Syrien und dem Irak, im Altersdurchschnitt 20 bis 40 Jahre, aber auch Familien mit Kindern sind darunter.

Die Maximalbelegung in der Alteburgerstraße wird sich auf  960 Menschen in den doppelgeschossigen Containerbauten für je 48 Menschen pro Etage belaufen. Es gibt keine abgeschlossenen Wohneinheiten mit eigenen Kochgelegenheiten, stattdessen werden die Menschen in der Unterkunft zentral versorgt, es gibt neben den Wohnräumen nach Geschlechtern getrennte Sanitärbereiche, große Mensen, Verwaltungsbauten, Gemeinschaftsräume und Räume für Beratungsangebote von Institutionen wie etwa dem Flüchtlingsrat. Bis zur Fertigstellung der Verwaltungsbüros residieren deren Mitarbeiter im ehemaligen Verteigerunsghaus von van Ham, die Immobilie gehört ebenfalls dem Land NRW

Eine zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) ist eine Einrichtung, in der Geflüchtete NACH ihrer ersten Station in einer Erstaufnahmeunterkunft des Landes ein paar Wochen verbringen, denn das gesamte Prozedere der Flüchtlingsunterbringung läuft in drei Schritten: 1. Erstaufnahmeeinrichtung, hier bleiben die Menschen idealerweise nur etwa 1-2 Wochen, sie werden registriert und medizinisch gecheckt und versorgt, die Klärung des Aufenthaltsstatus wird in die Wege geleitet (Asylbeantragung etc.) ; 2. Zentrale Unterbringung des Landes, in diesen Sammelunterkünften verbleiben die Flüchtlinge, wenn es nach Plan läuft, nur weitere 4-6 Wochen, währenddessen in der Bezirksregierung Arnsberg die Zuweisungsbürokratie für die Kommunen und Gemeinden in ganz NRW läuft. Erst wenn Flüchtlinge einer Kommune zugewiesen werden, ist diese dann für die längerfristige Versorgung, für Schulplätze der Kinder etc. zuständig.

In der Einrichtung in der Alteburgerstraße wird das operative Geschäft von der Johanniter Unfallhilfe getragen, die derzeit in Chorweiler und ab dem neuen Jahr dann in Bayenthal etwa 120 hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt, vornehmlich aus sozialen und pädagogischen, aber auch handwerklichen Fachrichtungen. Ehrenamtliche Mitarbeit ist ausdrücklich erwünscht, es gibt einen Koordinator dafür in der Einrichtung, von Sachspenden wird dringend abgeraten, es ist bereits alles vorhanden, bei konkretem Bedarf findet man Infos dazu auf dem Twitter-Account auf der Homepage der Bezirksregierung Köln.

 

 

Mehr im Netz

www.brk.nrw.de

twitter.com/refugeesRPKoeln

 

/jl

 

Text: Judith Levold

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