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Aufgeschnappt

„Das Herz von Köln, bist Du, bin ich, sind wir“

Dienstag, 4. Juli 2017 | Text: Aslı Güleryüz

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

sagt Cornel Wachter, der vor zwei Jahrzehnten die „Kölsche Filmmatinée“ im Odeon-Kino ins Leben gerufen hat. „Es geht nur gemeinsam!“, fügt er hinzu.

sagt Cornel Wachter, der vor zwei Jahrzehnten die „Kölsche Filmmatinée“ im Odeon-Kino ins Leben gerufen hat. „Es geht nur gemeinsam!“, fügt er hinzu.

Beim Pressegespräch verrät der Cornel Wachter schmunzelnd, dass es sich gar nicht um den runden 20. Geburtstag des Filmevents handelt: „Wir haben festgestellt, dass wir uns verrechnet haben. Eigentlich sind wir dieses Jahr im 21. Jahr der Filmmatinée. Aber egal. Wir feiern jetzt den 20. Geburtstag.“ So kennen wir ihn: Cornel Wachter, der gemeinsam mit Dieter Oeckl die Idee zu der besonderen Sonntags-Filmmatinée hatte – immer positiv, immer eine spontane Lösung zu jedem Problem.

Die Filmmatinée wurde schon immer im Odeon-Kino veranstaltet. „Die damalige Geschäftsführerin hat uns die Tür geöffnet,“ erinnert sich Wachter. „Anfangs gab es nicht einmal im Monat eine Filmvorführung, sondern so, wie wir gerade Zeit hatten. Wir haben dann oft nach der Filmmatinée von älteren Menschen gehört, dass es für sie nichts gibt an interessanten Veranstaltungen. Nichts mit Brauchtum. Sie erzählten viel aus ihrer Kindheit und Jugend.“
Und diese Geschichten spielten sich ja in den vorgeführten Filmen auch ab. Ob es die Jahre des Wilden Westens am Ring waren, Erinnerungen an Trude Herr, Bläck Fööss, Gigi Campi, Willy Millowitsch oder Robert Wilson – die Geschichte Kölns passiert Revue an den monatlichen Sonntagen.

 


Im Odeon Kino (von L. nach R.) Bömmel Lückerath (Bläck Fööss), Dieter Oeckl, Udo Müller (Hänneschen Theater), Cornel Wachter, Hartmut Preiss (Bläck Fööss) und Martin Roelly (Odeon-Kino)/ Foto: Timo Belger.

Die Themen von damals sind oft auch heute noch hoch aktuell. So wählten die Macher ganz bewusst zum Jubiläum das Stück „Lück wie ich un do“ von Udo Müller aus. Müller hat das Stück 2013 für das Hänneschen-Theater geschrieben und am 9. Juli 2017 wird um 11:30 Uhr die TV-Aufzeichnung des Stücks auf der großen Leinwand vorgeführt. Hier geht es um das Leben der kleinen Leute und ihre Probleme: Gentrifizierung, Homosexualität, Obdachlosigkeit, Spießertum und den Zusammenhalt der Nachbarn – alles Themen, die uns auch heute noch beschäftigen, kommen in dem Stück vor.

Die Charaktere sind aus den Liedern der Bläck Fööss gesprungen. Allerdings sind nicht einfach Lieder aneinander gereiht worden, sondern hat Udo Müller eine richtig gute Geschichte einfallen lassen: „Die Idee dazu kam wirklich durch den Abba-Film im Kino. Es entstand eine nette, komödiantische Geschichte als wäre die Musik dafür gemacht,“ erklärt Udo Müller. „Ich wollte weg von der Ostermann-Musik. Und dann kommt man zwangsläufig auf die Fööss. Ich wollte alte Lieder nehmen. In den Fööss-Liedern gibt es so viele Charaktere. Die haben wir personifiziert. Geschichte und Musik entwickeln sich parallel. Es sollte stimmig sein,“ erklärt er den Entstehungsprozess des Stück.

Cornel Wachter lässt auf einem portablen DVD-Player schon die Aufzeichnung des Stücks „Lück wie ich un do“ laufen. Als der ‚Mond’ erscheint, gesungen von Heinz Becker, werden die anwesenden Udo Müller, Bömmel Lückerath, Hartmut Priess, Dieter Oeckl und Cornel Wachter wehmütig. Ein Jahr nach der Aufführung des Stücks ist Heinz Becker nämlich verstorben. „Daher möchten wir ihm die Jubiläums-Filmmatinée vom 9. Juli auch widmen,“ bekräftigt Cornel Wachter.

Ein Geburtstagsgeschenk gibt es selbstverständlich auch – für die Gäste der Filmmatinée: Zu 20 Jahre „Kölsche Filmmatinée“ erhält jeder Gast eine FLÖNZ und ein Freikölsch geschenkt!
20 Jahre Kölsche Fimmatinée
Lück wie ich un doam 9.07.2017 um 11:30 Uhr
Odeon Kino, Severinstr. 81, 50678 Köln

/ag
 

Text: Aslı Güleryüz

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