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Südstadt

Die Südstadt hat den Blues

Montag, 30. August 2021 | Text: Jeannette Fentroß | Bild: J. Fentroß

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Richard Bargels Talkin‘ Blues Show is back in town – Eine legendäre Show kehrt zurück – und das mitten ins Herz der Südstadt: im Schatten der Severinstorburg feiert die Talkin‘ Blues Show ihr Comeback. Als Spielstätte für die internationale Jazzszene hatte sich das Alte Pfandhaus im Kartäuserwall schon seit vielen Jahren einen Namen gemacht, jetzt wird hier ein neues Zentrum für Bluesmusik geschaffen. Start ist in gut drei Wochen, am 23. September 2021 um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr), wenn als erster Gast der britische Gitarrist Mick Pini auf der Bühne steht.

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Wie vor rund 30 Jahren, als die Talkin‘ Blues Show ab 1992 in verschiedenen Kölner Kultkneipen (wie im Tunnel, in der Mütze, im Schulz und zuletzt bis 2000 wöchentlich im Küppers Klub) gastierte, lädt Bluesikone Richard Bargel wieder hochkarätige Musiker*innen ein, sich seinen Fragen und denen des Co-Moderatoren Vincent Abbate in einer Talkrunde zu stellen. Blues vom Feinsten gibt es natürlich auch, dafür sorgt nicht zuletzt die Talkin´ Blues Houseband unter Leitung von Gitarrist Fabio Nettekoven.

An der ursprünglichen Idee der Talkin‘ Blues Show hat sich eigentlich nichts geändert, so Bargel: für den Blues als Urform der Musik und mit seinen Wurzeln in allen populären Stilrichtungen sollen mehr Musikfans erreicht und besonderes auch jüngere und junge Musikfans begeistert werden. Well, „Someday baby …“

Copyright TalkinBlues Archive

„Der Blues hatte in Köln schon immer einen schweren Stand“, erinnert sich Richard Bargel, den ich auf einen Kaffee im Filos getroffen habe. Gerne schwelgt er in den Erinnerungen an die frühen Jahre seines Bluesprojektes, als schon Musiker aus Top-Bands (wie der Gitarrist Phil Upchurch, der auch für Michael Jackson spielte) zu ihm auf die Bühne kamen. Legendär war beispielsweise das Gastspiel des Blueshelden Luther Allison im Jahr 1994, der tatsächlich ohne Gage auftrat und das mit den Worten: „What is money? I don’t care as long as I got love! Look at all these people, I got love, man, I got so much love!”

„Zusammen ist man stark!“

Überhaupt hat Richard Bargel viele geniale Ideen, von 2017 bis 2020 leitete er zusammen mit dem das Ensemble Phoenix Bühnenspielgemeinschaft das Urania Theater in Ehrenfeld und war dort auch selbst als Schauspieler aktiv. Außerdem hat er in der durch Corona bedingten Auftritts- und Spielpause viele Schauplätze in und rund um die Südstadt fotografiert und plant hierzu eine Ausstellung – irgendwann und irgendwo …

Für sein Bluesprojekt sucht er aber ganz aktuell noch UnterstützerInnen und Sponsoren, beispielsweise südstadtnahe Hotels, die die Übernachtungen für Künstler arrangieren. Bargel selbst gibt nur noch ein oder zwei Konzerte pro Jahr, „früher habe ich in jeder Kneipe gespielt, die nicht schnell genug die Tür zugemacht hat“, schmunzelt der Musiker.

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Anfang August versammelte er mit Cornel Wachter Musikerkollegen wie Johannes Eßer, Pit Hupperten, Bömmel Lückerath, Klaus Mages und Fabio Nettekoven für ein Video-Projekt in der Lutherkirche und sang gemeinsam mit Mark Benecke und dem Schauspieler Ralf Richter den Johnny Cash Song „Help Me“. Mit der neuen Interpretation „Kumm helf“ soll für Geschädigte der Flutkatastrophe Geld gesammelt, den Betroffenen Mut zugesprochen sowie allen Helfenden gedankt werden. Im Lied heißt es daher „Menschen helfen Menschen, man rückt zusammen ist für einander da. Menschen stützen die, die „allein nicht mehr laufen können“. Initiatoren des Drehs waren die Geschäftsführung und der Vorstand des SC Fortuna Köln, die mit diesem Video alle Fans aufrufen auf das Konto „Hilfe für Geschädigte“ zu spenden. Hier geht es zu „Help me – Kumm helf!

Richard Bargel war Mitte August ebenfalls in der Lutherkirche mit 20 weiteren preisgekrönten internationalen Musikern bei der Aufnahme des Songs „Tear Down The Walls“ dabei. „Aus freiem Stücken“ heißt dieses Gemeinschaftsprojekt. Unter dem Slogan „Es geht nur miteinander!“ macht es deutlich, dass Menschen am besten in einer Gruppe funktionieren – egal ob in unserer größten Herausforderung der letzten anderthalb Jahre, der Pandemie, oder in den Folgen der furchtbaren Flut-Katastrophe in der Eifel.

„Keeping The Blues Alive“

Aber zurück zum Blues. Bargel bringt in seinem Blueszentrum für Köln drei gute Dinge zusammen: die Talkin‘ Blues Show, das Alte Pfandhaus und die ausgezeichnete Blueskneipe Torburg (wiederholter German Blues Award-Preisträger) von Hülya und Martin Wolf. Wenn große Namen der Jazz- und Bluesszene sich auf ihren Gig vorbereiten, können sich die Fans unweit der Bühne an der Torburg-Theke erfrischen. Und nach der Veranstaltung geht es zur Talkin´ Blues After Show Party wieder in die Torburg – ideal für einen direkten Austausch zwischen Musikern und Publikum.

Copyright: Horst Petri

„Blues Gonna Be My Way!“

Den Auftakt des künftig jeden zweiten Donnerstag im Monat stattfindenden Bluesprojektes macht der britische Bluesmeister Mick Pini. Der Gitarrist und Sänger spielte weltweit in vielen berühmten Clubs, Festivals und Konzerthallen und arbeitete mit vielen international bekannten Musikern. Sein Stil ist geprägt von unverwechselbaren, rauen und offensiven Riffs. Pini lebt inzwischen in Deutschland, war 1998 schon einmal Gast der Show und ist einer der Preisträger des damals ausgelobten Talkin´Blues Awards. Eric Clapton nannte Mick den „legitimen Nachfolger von Peter Green“ und sein Produzent Mike Vernon sagte: „Es gibt viele gute Gitarristen in der europäischen Bluesszene, aber nur wenige haben das Potential Zeichen zu setzen.“
Am 23. September 2021 im Alten Pfandhaus mit dabei sind außerdem Gitarrist Fabio Nettekoven, Bassist Volker Heinze und Marcus Rieck an den Drums. Die Moderation übernehmen Richard Bargel und Vincent Abbate aus den USA. Tickets für Mick Pini und die Talkin´ Blues House Band kosten 22 Euro und sind bei allen bekannten VVK-Stellen erhältlich.

Text: Jeannette Fentroß

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