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Wochenend-Freuden

Es grünt so grün – Die Wochenendfreuden vom 6.-8. April 2018

Freitag, 6. April 2018 | Text: Sarah Koldehoff

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Der Lenz ist da! Endlich kommen an diesem Wochenende lang ersehnte Frühlingsgefühle auf, denn nicht nur in Parks und Gärten, auch in der Japanisch-Deutschen KulturWerkstatt Tenri blühen Knospen und Gräser. In diesem Jahr ist der Grundgedanke der internationalen Projektausstellung, die den Namen „Die Kreativität der Pflanzen“ trägt, die innewohnende künstlerische Kraft der Pflanzen in den Vordergrund zu rücken. Sechs Künstler*innen aus vier Ländern zeigen mit mannigfaltigen floralen Kompositionen das kreative Potential der Pflanze auf ganz unterschiedliche Weise. Von ornamentalen Bildkompositionen über Videoarbeiten und fragile Pflanzengebäude bis hin zu Briefwechsel mit Bäumen entdeckt Ihr hier vielseitige Auseinandersetzungen mit unterschiedlichen Gewächsen. Ab 19 Uhr findet am Freitagabend die Vernissage statt und auch am Samstag könnt Ihr die Arbeiten von 13 bis 19 Uhr bewundern.

Musik made by plants – Ebenfalls im Rahmen der diesjährigen Projektausstellung zeigt Mamoru Fujieda die kreative Schnittstelle zwischen Pflanze und Musik: mithilfe eines „Plantrons“ misst der Künstler elektrische Schwingungen auf der Oberfläche von Blüten und Blättern und konvertiert diese Schwankungen daraufhin in Töne. Daraufhin untersucht Fujieda die aufgenommenen Daten auf musikalische Muster, die dann die Grundlage für neue Kompositionen mit dem Titel „Patterns of Plants“ bilden. Gegen einen Eintrittspreis von 15 Euro oder bei Reservierung 10 Euro werden die fertigen Stücke am Samstagabend ab 19 Uhr auf Piano, Shō und Violine aufgeführt, ergänzt von Meng-Chia Lins Komposition „Lob des Schattens III“. Tenri Japanisch-Deutsche KulturWerkstatt e.V., Kartäuserwall 20, 50678 Köln

Neue Entdeckung

Floral geht es weiter: mit „Spirit of Woods“ wird am kommenden Wochenende die erste reguläre Ausstellung im kürzlich gegründeten Kunstraum Grevy! eröffnet. Die Kölner Künstler Eckhard Zeglin und Steffen Schmoll setzen sich in ihren Fotografien mit der Einzigartigkeit und Kraft der Natur auseinander und setzen mit Bildgestaltung und Objektbearbeitung den Fokus auf die verbindende und inspirierende Kraft der Bäume. Ab 18 Uhr wird am Freitagabend Vernissage gefeiert und auch am Samstag könnt Ihr von 12 bis 17 Uhr die Werke betrachten. Kunstraum Grevy!, Rolandstr. 69, 50677 Köln

Grundlage schaffen

Angekündigter Sonnenschein und zwanzig Grad bedeuten nur eins – ab in die Eisdiele! Das Eiscafé serviert täglich von 11 bis 23 Uhr köstliche Eisspezialitäten von altbewährten Klassikern bis ungewöhnlichen Eigenkreationen. Lasst Euch also im Café zu opulentem Eisbecher nieder oder nehmt ein paar Kugeln auf die Hand und spaziert damit durch die Südstadt. Buon Appetito! Eiscafé Settebello, Alteburger Straße 5, 50678 Köln

Lasst nach dem Eisspaziergang aber noch ein wenig Platz im Bauch, denn im Mainzer Hof bekommt Ihr unterschiedlichstes Fleisch serviert: Kaninchenragout in Weißwein mit Kräutern wird hier an diesem Wochenende aufgetischt. Alternativ könnt Ihr zwischen würzig marinierten Spare Ribs und schmackhaftem Sonntagsrinderbraten wählen. Lasst es Euch schmecken! Mainzer Hof, Maternusstraße 18, 50678 Köln

Pänz, Pänz, Pänz

Hase Nulli und Frosch Priesemut

Eigentlich unternehmen Hase Nulli und Frosch Priesemut ständig alles zusammen – schließlich sind sie die dicksten Freunde. Ständig lachen und spielen sie zusammen, bis die beiden eines Tages feststellen, dass sie gar keine Ahnung haben, wie die Leibspeise des anderen schmeckt. Priesemut hat noch nie saftige Möhren gekostet und Nulli aß noch nie dicke Brummer, die für Priesemut äußerst schmackhaften Fliegen. Übersteht die Freundschaft der beiden diesen Geschmackstest? Das finden Theaterzuschauer ab 4 Jahren am Samstag in „Gibt es eigentlich Brummer, die nach Möhren schmecken?“ für einen Eintrittspreis von 8 Euro oder ermäßigten 6 Euro im Freien Werkstatt Theater heraus. Freies Werkstatt Theater, Zugweg 10, 50677 Köln

Alle Zaubersprüche aus dem magischen Buch muss „Die kleine Hexe“ auswendig lernen – und das nur, weil sich auf das große Fest zur Walpurgisnacht geschlichen hat obwohl sie mit 127 Jahren dafür noch eigentlich noch zu jung ist. Nun steckt die kleine Hexe im Dilemma, denn innerhalb eines Jahres muss sie obendrein auch noch beweisen, dass sie trotz allem eine gute Hexe ist. Ob sie es gemeinsam mit ihrem Raben Abraxas schafft, sich auch noch gegen die böse Hexe Rumpumpel durchzusetzen, erfahren auch jüngste Zuschauer am Samstag ab 14 Uhr im Odeon Kino. Karten für die Verfilmung von Ottfried Preußlers Kinderbuch kosten für Kinder 4 Euro und für Erwachsene 5 Euro. Odeon Kino, Severinstraße 81, 50678 Köln

Graubarts Schatz

Piratenkapitän Graubart macht seinen beiden Enkeln ein Geschenk: Eleonora und Piet bekommen jeweils eine Hälfte einer Schatzkarte, die den glücklichen Schatzfinder zu unermesslichen Reichtümern führen soll. Nun müssen die Südseepiraten gezwungenermaßen gemeinsam auf Schatzsuche aufbrechen, dabei können sie einander eigentlich überhaupt nicht ausstehen. Ob es einer der beiden schafft, den Schatz im Alleingang zu bergen oder ob sie etwa zusammenarbeiten müssen, erfahren Theaterbesucher ab 4 Jahren in „Graubarts Schatz“ am Samstagnachmittag um 16 Uhr im metropol Theater. Der Eintritt kostet 8 Euro. metropol Theater, Eifelstraße 33, 50678 Köln

Theater, Theater und mehr

Und versprich, du wirst mich besser lieben!

Eigentlich hält sich Sganarell für ein echtes Prachtexemplar von einem Menschen und sorgt sich daher um seine amouröse Verwicklung recht wenig. Dies ändert sich jedoch als seine Angebetete plötzlich fremde Porträts verehrt und ihn gleichzeitig der Untreue mit der schönen Celia bezichtigt. Diese jedoch sorgt sich wiederum um ihren Liebsten, von dem sie lange schon kein Lebenszeichen mehr gehört hat – und dessen Porträt auf einmal verschwunden scheint. Für das Theaterstück „Und versprich, du wirst mich besser lieben!“, das am Samstagabend im Metropol Theater präsentiert wird, kombiniert das Ensemble Molières Verwirrspiel „Sganarell oder Der vermeintlich Betrogene“ mit weiteren Szenen aus Molières Stücken. Karten für das abwechslungsreiche Spiel zum Thema Eifersucht kosten 16 Euro oder ermäßigt 12 Euro. Metropol Theater, Eifelstraße 33, 50677 Köln

Er Sie Ich

Carola Kittels Eltern Christian und Angela trennten sich bereits vor der Geburt ihrer Tochter – 25 Jahre später spürt die Regisseurin der Beziehung Ihrer Eltern nach. Da die beiden nach der Geburt kaum mehr miteinander sprachen, erlebte Kittel diese Beziehung stets als Auseinandersetzung, in der die eine Partei stets durch die Urteile der anderen definiert wurde. Nun lässt sie in filmischem Interview beide zu Wort kommen und untersucht damit sowohl die Anfänge der Liebesbeziehung als auch ihr Scheitern. Diskrepanzen zwischen den Sichtweisen richten das Augenmerk außerdem auf die Subjektivität die in solchen Erinnerungen mitschwingt. Ab 16 Uhr zeigt das Odeon Kino den Film „Er Sie Ich“ am Sonntag in Anwesenheit der Regisseurin, Karten bekommt Ihr ab 7 Euro. Odeon Kino, Severinstraße 81, 50678 Köln

Die Kanaken Sonntagabend kommt ihr in der Lutherkirche wieder in den Genuss der 1. offenen Bühnenshow „Die Kanaken“. Auf der freien Bühne dürfen ab 17 Uhr alle Performer auftreten – auch die, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Denn „Kanaka“ heißt auf hawaiianisch einfach „Mensch“. Falls nötig, wird Übersetzung selbstverständlich geliefert. Moderiert von Myriam Chebabi und Francisco Rodriguez hat jeder der 6 Künstler 8 Minuten Zeit, das Publikum zu entertainen – also lasst Euch überraschen! Der Eintritt zur multikulturellen Bühnenshow kostet 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 4, 50677 Köln

Maestro, Musik und Tanz

Nach langer Wartezeit könnt Ihr im James Joyce endlich wieder für 20 Minuten das Mikrofon erobern, den hier findet am Freitagabend die Open Mic Session im neu renovierten Pub statt. Klavier, Gitarre und Bass stehen zur Verfügung, alles andere Equipment müssen die Künstler selbst mitbringen. Anmeldungen werden ab 19 Uhr angenommen und wenn schon vor offiziellem Beginn genügend Musiker anwesend sind, geht es auch schon vor offiziellem Beginn, der für 20 Uhr angesetzt ist, los. James Joyce Irish Pub, Bonner Straße 39, 50678 Köln

SLEEEP und BruderkongEine musikalische Mischung aus Indepenent & Electro Pop und dazu ein wenig Ambient gibt es am Samstagabend im Tsunami Club von SLEEEP und Bruderkong zu hören. Die neue Formation Underground-Künstler Any Tom Sender spielt ab 20 Uhr melancholischen Space-Pop mit einer Prise Elektro und für 7 Euro Eintritt seid auch Ihr dabei.
Im Anschluss geht es im Tsunami melancholisch weiter, denn bei der Placebo-Night Party legt DJ Martin Heiland außer der namensgebenden Alternative-Rock Band auch Songs von The Cure, David Bowie, Bush und Muse auf. Für einen Eintrittspreis von 6 Euro tanzt Ihr hier ab 23 Uhr zu emotionsgetränkten Gitarrenklängen die Nacht durch. Tsunami Club, Im Ferkulum 9, 50678 Köln

Unter dem Titel „Action Time Vision“ beglücken Euch Konst & Markus am Freitagabend in der Lotta mit Punk, Post Punk, New Wave und Minimal Synth. Schaut auf ein Bier oder ein Tänzchen vorbei, der Eintritt ist nämlich wie üblich kostenlos. Lotta, Kartäuserwall 12, 50678 Köln

In ihren Songs vereint Sara Niemietz Jazz und Blues mit einem modernen Twist. Begleitet wird die Sängerin von Komponist und Emmy-Preisträger W.G. Snuffy Walden, dessen Melodien Saras Gesang untermalen. Im Kulturcafé Lichtung spielt das kreative Duo sowohl neu interpretierte Klassiker als auch eigene Kompositionen. Der Eintritt ist frei. Kulturcafé Lichtung, Ubierring 13, 50678 Köln

Die schönen Künste

War Porn – Hello Camel

 

 

 

Foto: Christoph Bangert

Abbildungen schockierender Ereignisse ziehen an, wirken faszinierend. Doch warum ist das so? Und welche Umstände rechtfertigen die Abbildung und Verbreitung des Elends anderer Menschen? Diese Fragen stellt Christoph Bangert in seiner Ausstellung „War Porn – Hello Camel“, die noch bis zum 21. April im Forum für Fotografie zu sehen ist. Freitags von 14 bis 18 und Samstags von 12 bis 18 Uhr stehen Bangerts kontroverse und zuteil schockierende Fotografien aus Krisengebieten zum Betrachten zur Verfügung. Forum für Fotografie, Schönhauser Straße 8, 50968 Köln

Boy Meets GirlEins haben Dale Lewis, Gorka Mohamed, Dany Fox und Bernhard Martin gemeinsam: all diese Künstler setzen sich in ihren Werken mit denen der Künstlerin Rose Wylie auseinander. Unter dem Titel „Boy Meets Girl“, der auf eine von Wylies Gemälden Bezug nimmt, stellt die Galerie Choi und Lager Arbeiten aus, die soziale und sexuelle Hierarchien unter die Lupe nehmen und gesellschaftliche Realitäten damit kritisch hinterfragen. Schaut doch mal vorbei, die Ausstellung hat Freitags von 11 bis 13 und von 14 bis 18 Uhr und Sonntags von 11 bis 14 Uhr für Euch geöffnet. Choi&Lager Gallery, Wormser Straße 23 50678 Köln

Genießt also das letzte Osterferienwochenende mit Blümchen drinnen und draußen! Viel Spaß beim Nase-in-die-Sonne-halten und ein tolles Wochenende wünscht Euch Sarah

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Text: Sarah Koldehoff

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