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Sport

Klein aber fein – der 31. Spieltag

Montag, 23. April 2012 | Text: Roger Lenhard | Bild: DesignWork

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Es ist ein viel diskutiertes und wiederkehrendes Thema, was den Erfolg der  Vereine im Fußball ausmacht. Zugespitzt in Fragen geäußert: Lässt sich Erfolg kaufen? oder: Schießt Geld Tore? Beantworten kann man dies mit der berühmten sozialdemokratischen Relativierung: Ja, aber…

Ja, Bayern München, mit dem bei weitem teuersten Kader steht auf Rang zwei der Liga, steht im Champions-League Halbfinale und im deutschen Pokalfinale. Dortmund jedoch ist wieder vorzeitig Meister, obwohl im Vergleich zu den Bayern weniger als die Hälfte für Gehälter ausgegeben wird.
Ja, Wolfsburg ist Zehnter der Tabelle und muss sich nicht mit Abstiegssorgen rumplagen. Aber trotz der 50 Millionen Transferausgaben sind sie nur zwei, bzw. drei Pünktchen von Nürnberg und Mainz entfernt, die jeweils ihre besten Kicker abgeben mussten. Die drei anderen Vereine aus den Millionenstädten Hamburg, Berlin und Köln sind abstiegsgefährdet und dürfen zumindest auf die Relegation hoffen (1. FC Köln – Fortuna Düsseldorf?!), während Freiburg und wohl auch Augsburg mit ihren Minietats in der Liga bleiben. Und über die großartige Leistung von Gladbach und Hannover braucht man keine Worte verlieren.

In der zweiten Liga sieht es nicht anders aus. Greuther Fürth mit einem Etat kaum höher als das Gehalt von Lukas Podolski steht als Aufsteiger fest und lässt Eintracht Frankfurt hinter sich. Der als Absteiger gehandelte Underdog aus Paderborn hat immer noch die Möglichkeit aufzusteigen. Alle diese Teams, nicht wenige aus der vermeintlichen Fußballprovinz, eint bei allen Unterschieden im Einzelnen eine ähnliche Auffassung des Spieles. Es ist ein schnelles laufintensives Kombinationsspiel von Mannschaften, die in allen Spielsituationen kollektiv zu agieren bemüht sind. Gut zu beobachten war diese Spielauffassung in der zweiten Halbzeit des Pokalspieles von Greuther Fürth gegen den Meister aus Dortmund. Auf die Frage eines Reporters an den Freiburger Trainer Christian Streich, wie er das Problem des Weggangs von Cissé (dem Podolski Freiburgs) zur Rückrunde gelöst habe, antwortete der Coach, nicht er habe das Problem gelöst, sondern die Spieler gemeinsam als Mannschaft. Freiburg ist seit acht Spielen ungeschlagen, und das mit sechs Leuten aus dem eigenen Nachwuchs.

Die Freiburger Nachhaltigkeit und Spielphilosophie hatte der Ex-Präsident Overath wohl im Sinn, als er Volker Finke verpflichtete. Die Idee war gut, die Umsetzung jedoch misslang – aber dafür kann die Idee ja nichts. Egal ob Klassenerhalt oder Abstieg: es sollte eine Neuausrichtung anstehen für die Vereine aus Köln, Hamburg und Berlin, für die Dortmund, Freiburg und Greuhter Fürth beispielhaft stehen.

Glück auf!

 
 

Text: Roger Lenhard

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