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Südstadt

KönigIn der Südstadt gesucht.

Dienstag, 26. November 2019 | Text: Judith Levold | Bild: Peter Schüttemeyer privat

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Nein, hier ist keine Bewegung zur lokalen Monarchie aktiv, in der Südstadt wird am Freitag den 29.11. nur der/die KönigIn im Pingpong ermittelt.

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Vor knapp zehn Jahren hatte Peter Schüttemeyer aus der Merowingerstraße die Idee, bei seiner Geburtstagsparty eine Tischtennisplatte aufzustellen. Und was sollen wir sagen: Das schlug ein wie Bombe, die Gäste pingpongten, was das Zeug hielt und alle amüsierten sich prächtig. Also alle 35 Geladenen. Daraus wurde aber mehr: Fortan veranstaltet Peter jedes Jahr ein Turnier im PingPong, den diesjährigen 9. Wettbewerb lässt er in der Altenburg steigen. Gespielt wird auf kleinen Tischtennisplatten im K.o.-System. Inzwischen gut hundert Leute machen mit, ab 18h kann man sich in der Alteburg einfinden und wird auf reichlich KombattantInnen treffen. Und, ach ja: Man kann auch verkleidet kommen.

Pingpong in der Alteburg

Natürlich ist das Ganze nicht so bierernst zu nehmen als ginge es um Olympisches Gold, aber ein bisschen dann doch, denn das Motto „Dabeisein ist alles“ ist gesetzt. Initiator und Südstädter Peter Schüttemeyer, der eine Filmproduktionsfirma auf der Moltkestraße leitet, im Gespräch:

Warum ist das Turnier jetzt nicht mehr privat, sondern in größerer Location?
Ähh, meine Küche wurde irgendwann zu klein und dann sind wir erst in die Lichtung (Musikcafé am Ubierring, Anm. der Redaktion) gegangen und jetzt seit drei Jahren machen wir es in der Altenburg.

Worum geht es in erster Linie?
Also im Vordergrund steht der Spaß, es ist ´ne Party. Trotzdem kommt dann schon auch sportlicher Ehrgeiz auf – viele von uns Organisatoren haben einen langjährigen Sport-Hintergrund, ich selbst habe auch viele Jahre ambitioniert Sport gemacht. Und dann will man auch gewinnen, aber es ist trotzdem locker.
Was war denn Deine Grundidee damals, Dir am Geburtstag eine Tischtennisplatte in die Küche zu stellen?
Ich wollte halt was da haben, wo sich die Leute direkt in Aktion begegnen. Kennt man ja, auf ner Party, ich kenne keinen oder nur wenige, stehe ´rum mit nem Drink – und das ist dann sofort gegessen, da kommen dann beim Pingpong gleich alle miteinander in Kontakt.

Und das ist auch der Geist dieses Südstadt-Turniers?
Ja, unbedingt. Jeder ist willkommen. Das ist ja das Tolle, Leute verschiedensten Alters und unterschiedlicher Herkunft und Spielstärke spielen dann miteinander. Aber auch, wer nicht spielen will, ist willkommen – als Zuschauer macht es auch richtig Spaß, es ist immer ´ne super Stimmung bei unseren Pingpongparties.

Gleiche Schläger für alle – das erhöht die Chancen von AnfängerInnen…

Schläger mitbringen?
Nein, auf keinen Fall. Wir haben ja kleine Tischtennisplatten und haben uns auch für Einheitsschläger entschieden, also einfachste Holzschläger mit so ner Art Sandpapier überzogen – das soll verhindern, dass das Teilnehmerfeld direkt zusammenrutscht. Wenn Leute da mit ihren SpezialProfi-Schlägern anrücken und so. Wir wollen den Cracks damit so ein bisschen ihre Tricks und Schnippeln und so wegnehmen.

Auch wenn es nicht so ernst gemeint ist – eine Siegestrophäe gibts beim Südstadtturnier!

Wie läuft´s mit der Anmeldung und dann auch im Turnier?
Anmelden muss man sich, wenn man mitspielen will, unter suedstadtmeisterschaft@gmail.com Ich glaube aber, dass kaum noch Plätze frei sind, aber wie gesagt, auch für ZuschauerInnen wird es spaßig. Wir spielen in acht Gruppen, jeder gegen jeden und ab dann die ersten drei weiter im K.o.-System.

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Und wie finanziert Ihr das? Also Anmietung der Räume und so?
Dadurch, dass wir das rein unkommerziell machen, also niemand von uns damit Geld verdienen will oder muss, halten sich die Kosten in Grenzen, 12€ Eintritt kostet das die Gäste. Und wir haben ein paar Sponsoren, zum Beispiel hier aus dem Viertel Augenoptik Brandhofer oder StadtRad.

Alles klar, vielen Dank für das Gespräch!

Südstadtturnier Freitag, 29.11. ab 18h in der Alteburg, Alteburgerstraße 139

Text: Judith Levold

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