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Sport

Komplett überflüssig – oder: fast nichts über den 29. Spieltag

Dienstag, 10. April 2012 | Text: Frank Diederichs | Bild: DesignWork

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Wer sich hier etwas Kluges oder gar Sinnvolles über den Fußball erhofft, der ist meines Erachtens auf der richtigen Seite gelandet… Aber nicht jetzt. Denn jetzt ist es erst einmal an der Zeit, sich sehr aufzuregen, denn es gibt einfach zu viel Scheiß.
Erster Ober-Scheiß: „Wullfs Memoiren“.
Ex-Bundespräsident Christian Wulff und seine Ex-Call-Girl-Ehefrau Bettina wollen noch in diesem Jahr ihre Erinnerungen an die Zeit im Schloss Bellvue in Buchform veröffentlichen. Betty „Ich-bin-so-geil-tätowiert“ Wulff schreibt über die 598 Tage als First Lady, und Chrissi Wulff bekommt ein siebenstelliges Honorar für ein Buch, in dem er seine Biografie als Politiker beschreibt. Wenn ich das lese, überkommen mich Gewaltphantasien. Schlimme Gewaltphantasien. Über was will Betty denn schreiben!?! Und wen könnten diese kurzen Kurzgeschichten überhaupt interessieren? Das gleiche gilt für Chrissi Wuff, den armen Hundi. Und dann tingeln die beiden garantiert händchenhaltend durch die Talk-Shows und treffen Thilo Sarrazin und lachen sich kaputt, dass sie für so einen belanglosen Ober-Scheiß auch noch viel viel Geld bekommen.

Zweiter Ober-Scheiß: Günther Grass (nicht zu verwechseln mit Gundula Gause – die beiden haben nur die gleichen Initialen) schreibt „mit letzter Tinte“ ein „Gedicht“.
Wie kann ein Literatur-Nobelpreisträger die Gedichtform nur so verhunzen! Kein Rhythmus- und kein Taktgefühl. Kein Sinn für Poesie. Erbärmlich. Ich wünsche mir ein klares Signal aus Stockholm, dass sie ihm der Nobelpreis wieder aberkannt wird. Da wichst der alte Mann noch mal so erbärmlich aufs Papier (Form und Inhalt sind nicht akzeptabel), nennt das auch noch „mit letzter Tinte“ und wundert sich über die Reaktionen. Verdammt, was ist nur mit den Leuten los?!? Und wie kann ein Mensch nur so einen großartigen, wunderbaren, sensationellen, atemberaubenden, ergreifenden, ersten (!) Roman („Die Blechtrommel“) schreiben und dann kontinuierlich so massiv und erschreckend abbauen?!? Und wieso hört dem jemand zu? Warum schreib ich darüber? Ach… dann eben der…

Dritte Ober-Scheiß: Fußball.
Um das Positive vorweg zu sagen: Werder Bremen wird mit dem Fair-Play-Preis der Saison ausgezeichnet, weil die Mannschaft gegen nahezu alle Abstiegskandidaten Punkte lässt und somit für keine Wettbewerbsverzerrung verantwortlich zu machen ist. Ganz gleich, ob Werder gegen die bärenstarke Hertha, oder die Wahnsinnstruppe Augsburg (die ich tatsächlich sehr schätze!), oder die unbesiegbaren Kölner spielt – sie haben immer Punkte zu verschwenken, also: Sehr gerne FC! Weil Werder dieses Prinzip aber auch bei allen Titelaspiranten anwendet, sollte sich der BVB keine Hoffnung auf die Bremer machen und am Mittwoch die Bayern lieber selber schlagen.

Und wenn in der Zwischenzeit Friedrich Merz nicht auf die Idee kommt, ein neues Buch über den ach so geilen Kapitalismus zu schreiben, oder Guttenberg seine unglaublich bewegte Biografie herausbringt, Ursula von der Leyen Sex-Tipps gibt… usw. usf., ja dann steht hier auch wieder etwas über richtigen, echten, klasse Fußball – also ohne FC und ohne Werder…

In diesem Sinne: eine gute, bessere, schöne Woche!
 

Text: Frank Diederichs

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