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Gesellschaft Kultur

Same, same – but different – Der Kommentar

Mittwoch, 10. Februar 2016 | Text: Judith Levold | Bild: Dirk Gebhardt

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Ja, es war wie immer eigentlich, im Karneval 2016: Fantasievoll und bizarr, oder langweilig von der Stange bzw. gar nicht Kostümierte, vollgepackte Drängelgitter vor den Kneipen, üvverall kölsch Musik, Funkenbiwak und d´r Zoch kütt (d)och widder.

Allein, es hat sich irgendwie anders angefühlt diesmal, nicht nur wegen des teilweise miesen Wetters und der damit leereren Straßen und schon früher volleren Kneipen. Nein, auch weil scheinbar eine Art Ruck durch´s jecke Volk gegangen war, sich nicht vollends daneben zu benehmen. Wäre auch stante pede geahndet worden, denn Polizei und Ordnungsdienste hatten ihre Augen überall. Und standen nicht nur auf Posten, bis was geschah, sondern wirkten sehr aktiv und damit präventiv.

 

Das Konzept von Stadt und Polizei scheint aufgegangen und wir erinnern hier gerne nochmal an die alte Chemiker-Regel: Viel bringt viel – zumindest beim Personal.
Anders als sonst war natürlich der strömende Regen an Weiberfastnacht und die tagelange Furcht vor Ausfall des Rosenmontagszugs – zuletzt vor einem Vierteljahrhundert da gewesen. Dass d´r Zoch dann doch kam, die Kölner dann gemäß §3 ihres Jrundjesetzes belohnt wurden und sich (auch dafür) feierten – normaaaal und wie immer.

 

Konzessionen an größtmögliche Sicherheit auch im Falle von Sturm hatte es aber gegeben, am augenfälligsten wohl der Verzicht auf die sonst 500 Pferde im Zoch. Schön, wie die stattlichen Reiter Jan van Werths und anderer Korps dann mit Steckenpferdchen&Co humorige Tänze auf´s Pflaster der Severinsstraße legten.

 

Weniger schön dagegen der Anblick des Severinskirchplatzes: zugebaut mit überdimensionierter Tribüne fiel er als öffentlicher Raum für alle zum Feiern weg – bizarr mutete in dem Zusammenhang die Phrase von WDR-Unterhaltungs-Dinosaurier Gisbert Baltes beim Kommentieren der Schull- und Veedelszöch an: So wird Karneval im kölschesten Viertel von Köln gefeiert! Ach, ja? Danke auch. Du bes Kölle und wir sind das kölscheste Viertel…Yippieh! Insofern alles wie immer.

 

Relativ neu hingegen die Nubbelverbrennung auf dem Chlodwigplatz, seit erst drei Jahre und schon Tradition direkt unter der Severinstorburg: Hier hielt Kasalla-Frontmann Basti C. seine erste Nubbelrede, initiiert von der jungen KG Ponyhof und begleitet von viel schaurigem Geheul. Et bliev nix, wie et wor, mit einer Ausnahme: Am Aschermittwoch ist alles vorbei!
 

Text: Judith Levold

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