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Bildung & Erziehung

Schöner lernen im Humboldt

Mittwoch, 28. August 2019 | Text: Stefan Rahmann | Bild: Stefan Rahmann

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Die Südstadt ist um ein echtes Schmuckstück reicher. Das Humboldt-Gymnasium hat jetzt einen Kammermusiksaal. Der ist untergebracht in dem Neubau an der Ecke Am Trutzenberg/Kartäuserwall, der mit dem heutigen Schuljahresbeginn 2019/2020 in Betrieb geht.

Hochrangig besetzt war die Delegation, die kürzlich den Neubau in Augenschein nahm: Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Baudezernent Markus Greitemann, Schuldezernent Robert Voigtsberger und Petra Rinneburger, geschäftsführende technische Betriebsleiterin der städtischen Gebäudewirtschaft machten sich vor Ort ein Bild. Reker lobte den Kammermusiksaal, der 153 Zuhörern Platz bietet: „Ein Saal dieser Größe hat Köln gefehlt.“

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Danach verwies sie auf einen „langen Umdenkungsprozess“ innerhalb der Verwaltung. „Wir waren lange der Meinung, wir könnten alles selbst bauen. Das hat sich grundlegend gewandelt.“ Gut sei die enge Zusammenarbeit der Dezernenten Greitemann und Voigtsberger. Es sei wichtig, „viel mehr in Projekten zu denken“. Der Kammermusiksaal ist ein Teil des Erweiterungsbaus der Schule, der 3127 Quadratmeter Nutzfläche bietet. Die Akustik des Saals ist auf Kammermusik ausgerichtet, die entsprechende Nachhallzeiten brauche, wie Petra Rinneburger erklärte. Dank einer elektroakustischen Anlage könnten aber auch Gesangsaufführungen auf hohem Niveau durchgeführt werden. Das Humboldt-Gymnasium bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit einer Ausbildung in einem musikgymnasialen Zweig. Seit 1966 kooperiert man mit der Rheinischen Musikschule, die den Kammermusiksaal ebenfalls nutzen wird.

Neben dem Saal sind in dem Neubau 22 neue Klassenräume, fünf Fachräume für Physik und Informatik, Bibliotheks-, Mehrzweck und Betreuungsräume sowie eine Lehrküche mit Speiseraum entstanden. Die Baukosten betragen 17,6 Millionen Euro. Während der Bauzeit kam es immer wieder zu erheblichen Verzögerungen. Mal war unklar, ob man ein Passivhaus bauen wollte oder nicht. Dann musste man städtische Standards für ein Passivhaus definieren. Die Definition verschlang eineinhalb Jahre.

Mal behinderten Bodenfunde wie Betonmauern die Kampfmittelsondierungen und Bohrpfahlgründungen den Fortgang der Bauarbeiten, mal beschwerten sich Anwohner wegen des Lärms und erreichten eine Verkürzung der Bohrzeiten, und mal erschien eine Firma, die mit dem Legen der Fußböden beauftragt war, wegen Personalmangels schlicht nicht auf der Baustelle. Überhaupt hat die Stadtverwaltung immer mehr Mühe, Baufirmen zu finden, die Kapazitäten frei haben. „Der Markt ist schlicht dicht“, erklärte Baudezernent Greitemann.

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Aber jetzt ist ja fast alles gut. Durch die Stellung des Neubaus ist ein neuer Eingangshof entstanden. Dessen Aufenthaltsqualität wird bestimmt von einem Hochbeet, das mit steinernen Sitzmauern umgeben sein wird. Ein Teil der Fassade der bestehenden Turnhalle ist jetzt Kletterwand.

Text: Stefan Rahmann

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