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Sport

Vorne Modeste und hinten enger stehen

Montag, 14. September 2015 | Text: Gastbeitrag | Bild: Ernesto Solis

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Sehen wir es doch mal positiv. Der FC hat sieben Punkte. Das sind sieben mehr als Gladbach. Gibt ja schon Leute, die befürchten, dass die Bökelponys noch einmal am Samstag in Köln aufschlagen und nächste Saison nicht mehr. Wiedeeeer zweite Liga, wiedeeer. Düsseldorf statt Müngersdorf. Schade? Naja, Schalke ist ja auch Derby. Irgendwie. Kommen wir zum Samstag. Für die Dienstfahrt nach Frankfurt kann man noch nicht mal Spesen abrechnen. Nach 30 Minuten war die Messe gelesen und Timo Horn die ärmste Sau. Die Innenverteidiger standen dermaßen weit auseinander, dass jeder Pass in die scheunentorgroße Schnittstellenlücke den Blutdruck im Gästeblock in die Höhe schnellen ließ.

 

Hat Stöger den Jungs gesagt, dass Frankfurt immer über außen kommt? Drei Tore Alex Meier. Der kommt nie über außen. Da müsste er ja laufen. Und Neu-Nationalspieler Hector sollte über zwei der drei ersten Treffer mal gründlich nachdenken. Da hat er die Frankfurter beim Flanken tatenlos begleitet. Mund abputzen. Einerseits. Andererseits: Sechs Buden in Frankfurt. Ganz schön happig, wenn man bedenkt, dass die Abwehr dem FC im letzten Jahr die Klasse gesichert hat. Jetzt kommt Gladbach. Als Aufbaugegner. Die sind dermaßen verunsichert, dass die Geißböcke den Abstand auf zehn Punkte vergrößern sollten. Vorne Modeste und hinten enger stehen.

„Wir schenken Euch die Herzen, und Ihr schenkt uns den Sieg“, skandierte die Stehplatztribüne im Südstadion vor dem Anpfiff gegen Tabellenführer Dynamo Dresden. Am Ende waren die Herzen weg –  und die Punkte auch. Einen Klassenunterschied hatte Trainer Uwe Koschinat nach der Partie gesehen. In der Tat. Die Fortunen kamen eigentlich 90 Minuten nicht ins Spiel und konnten nie ihr robustes Spiel gegen den technisch versierten Gegner durchsetzen. „Die wollen aufsteigen, wir kämpfen gegen den Abstieg“, sagte Koschinat, der als einziger Fortune seine gewohnte Leistung abrief. „Hier brennt nur einer, Uwe und sonst keiner“, sangen die Unterstützer auf den Stehplatzrängen. Für Aufsehen sorgten die Dresdener aber nicht nur mit fünf Toren auf dem Platz. Drei Fans kletterten auf die Anzeigetafel hinter dem Gästeblock und ließen ein riesiges Transparent herab, auf dem ein vermummter Ultra zu sehen war. Muss man auch erst mal bringen.

Und war war sonst noch los. Bayer verliert gegen Darmstadt. Wird in dieser Saison wohl wieder nix mit dem Angriff auf die Spitze. Also alles wie immer. Zum Bayern-Elfmeter in letzter Minute sage ich nichts. Nur soviel: Ich habe keinen Bock mehr auf blinde Schiris und Linienrichter, die sich fünf Minuten nach Abpfiff für die Scheiße entschuldigen, die sie verbockt haben.

Der Wolf
 

Text: Gastbeitrag

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