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Lunch Time

09.01.2018 – Futschi und Bockwurst naturelle – also kalt

Dienstag, 9. Januar 2018 | Text: Stefan Rahmann

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Das alte Jahr ging wirklich rasend schnell zu Ende. Für mich fast sogar ein bisschen schneller als für die meisten anderen. Ich habe nämlich an Silvester eine neue Bekanntschaft gemacht. Die heißt Futschi. Eure halbseidenen rot-samt-plüschigen Gedanken könnt Ihr gleich wieder vergessen: Futschi ist seit Jahrzehnten der Longdrink in Westberliner Eckkneipen. Und ich schwöre, ich habe das nicht gewusst. Neukölln, so klein ist die Welt, soll die Geburtsstätte des Futschi sein. Aber Obacht: Man ist beim Genuss schneller als man denkt ziemlich futschikato. Solange man denkt. Der Drink besteht aus acht Teilen Weinbrand und zwei Teilen Cola. Durch Erhitzen wird er ruckzuck zum Wintergetränk: Futschi Punsch. Echte Genießer bestellen den Futschi Blond. Da wird die Cola durch Fanta ersetzt. Futschi, so versichern die Kenner, wird keineswegs gekühlt sondern lauwarm zu sich genommen. Das erste Glas sei eine Herausforderung, danach werde es besser. Bis zum Erwachen am nächsten Morgen. Nach einer Futschi-Nacht sind Pilates und Yoga unmöglich. Beides hatte ich mir für Neujahr sowieso nicht vorgenommen. Ich habe aber auch nur eineinhalb Futschi geschafft. Übrigens ohne den NeuKöllner Klassiker als Sättigungsbeilage: Dort wird der Futschi gerne mit Bockwurst naturelle – also kalt – und einer ungetoasteten Toastbrotecke serviert. Das muss ich unbedingt probieren. Der große Fritz Zimmermann hat vor Jahren in der „Zeit“ geschrieben: „Ohne Futschi hätte Yoga gewonnen.“ Nicht auszudenken. Haut rein, Stefan

Bongour: Das Start up Bongour ist kein typischer Lieferdienst für Essen. Dahinter steckt die Idee, dass talentierte Köche, die noch nicht über die finanziellen Mittel für ein eigenes Restaurant verfügen, in einem professionellen Küchenumfeld ihre Gerichte vorstellen können. Heute gibt es unter anderem: El Cubano, ein kubanisch-amerikanischer Klassiker: Langsam gebratene Schweineschulter, Honigschinken und Emmentaler mit Dijon-Senf und Gewürzgurken für 7,50 Euro. Oder rote Bete Fettuccine mit Rote Bete-Würfeln und einer cremigen Spinatpestosauce, Baby-Spinat, Parmesan und gerösteten Nüssen für 8,80 Euro. Oder Schweinefilet Toskanische Art, mit Mozzarella und getrockneten Tomaten gefüllt, in einer herzhaften Tomaten-Gemüsesauce mit bunten Gnocchi für 9,30 Euro. Weitere Gerichte unter www.bongour.com

Filos: Täglich wechselt das Mittagsangebot im Filos auf der Merowingerstraße. Heute bekommt Ihr wie immer einen täglich wechselnden „Business Lunch“ mit Vorspeise, zwei Hauptgerichten (mit Fleisch oder vegetarisch) zur Auswahl sowie einem alkoholfreien Getränk (0,3l) für 9,90 €. Heute kommt zunächst eine Möhren-Ingwer-Suppe auf den Tisch. Für den Hauptgang könnt ihr dann zwischen zwei kulinarischen Klassikern wählen: da wären einmal die feurigen Penne „Arrabiatta“ mit Tomate, Chili, Knoblauch und Parmesan, oder aber die Nürnberger Würstchen samt Rotkohl und Bratlingen. Wer das Filos nicht kennt, hat die Südstadt verpennt. Geht hin, das ist da sehr lecker. Filos, Merowinger Straße 42, 50677 Köln.

Brasserie Aller Kolör: Das Aller Kolör setzt ganz auf „Sich wie zu Hause fühlen“ und bietet neben den Gerichten von der Bistrot-Karte zusätzlich täglich wechselnd zwei Hausmannskost-Speisen: heute könnt Ihr zwischen Rollbraten vom Spanferkel mit gerahmten Champignons, Serviettenknödel und Feldsalat für 8 Euro und vegetarisch buntem winterlichen Salat mit Kürbisspalten, gebackenem Ziegenkäse und Rote-Bete-Relish für 8 Euro wählen. Auch von der Einrichtung her ist das Nachfolge-Lokal vom Alteburger Hof sehr auf Heimeligkeit aus – gemütliches Licht, Wohnzimmertapeten, genau das Richtige, um das schäbige Wetter draußen auszusperren und es sich gut gehen zu lassen. Alteburger Straße 15, 50678 Köln

Wagenhalle: Das Team der Wagenhalle serviert Euch heute wie gewohnt zwei Business-Menüs Rinderhackbraten mit Kartoffelpüree, Erbsen und Möhren (12,50 €) und als vegetarisches Gericht Bauernomelett mit Kartoffel, Essiggurken, Zwiebeln und Paprika (11,- €). Als Vorspeise gibt es bei beiden Menüs Paprikacremesuppe mit Raucharomen und Croûtons. Im Preis enthalten ist ein Softdrink, ein Heißgetränk ohne Alkohol, ein Kölsch oder ein Gläschen Saisonwein. Wagenhalle, Vondelstraße 4-8, 50677 Köln.

Restaurant Kabul: Die orientalisch afghanische Küche ist von der Kulinarik Indiens, Persiens und Chinas beeinflusst. Das Essen ist allerdings meistens nicht sehr scharf, sondern vielmehr schön würzig. Zu den klassischen Gewürzen gehören Safran, Zimt und Kardamom, aber auch Kurkuma, Minze oder Koriander. Suleiman Samae bereitet verschiedene, täglich wechselnde Mittagsgerichte zu, zum Beispiel Hackfleischbällchen mit Linsen, oder Teigbällchen oder Hähnchenspieß mit Reis. Restaurant Kabul, Elsaßstraße 32, 50677 Köln

Capricorn i Aries: Chefkoch Martin Kräber und sein Team bieten Euch heute Zwei-Gänge-Menüs vom Feinsten. Als Vorspeise zum Beispiel marinierter Kalbstafelspitz mit Paprikasauce oder Polenta mit Gorgonzola-Honigcreme und Spinat. Als Hauptgang wählt man Coq au vin mit Wurzelgemüse oder Safranrisotto mit Pilzragout und wer dann noch einen krönenden Abschluss braucht, voilà: marinierte Mango mit Creme Chantilly oder gemischten Käse. Das Drei-Gänge-Menü kostet 24,50 Euro. Zusätzlich gibt es nun ganztägig eine Plat du jour. Die bekommt man für 14,50 Euro. Und man kann auch mittags auch à la carte essen. Da ist garantiert für jeden etwas dabei. Die ausgesuchte Weinkarte verführt dazu, schon in der Mittagspause den Genuss perfekt zu machen mit einem Gläschen!  Das Capricorn i Aries ist 2016 übrigens wieder in den Guide Bib Gourmand Deutschland aufgenommen worden. Capricorn i Aries Brasserie, Alteburger Straße 31, 50678 Köln

Vringstreff: Von 12 Uhr bis 14 Uhr gibt es heute als Vorspeise eine Kartoffelcremesuppe mit Brot (1,20 €/2,00 €). Danach bekommt Ihr Schweinerückensteak mit Pfeffer-Rahm-Sauce, Balkangemüse und Schwenkkartoffeln (2,40 €/ 5,00 €). Und als Dessert gibt es Pflaumengrütze mit Vanillesauce (1,20 €/2,00 €). Ab 15 Uhr gibt es Kaffee und leckeren Kuchen. Vringstreff e.V., Im Ferkulum 42, 50678 Köln.

Naturmetzgerei Hennes: Zum sechsten Mal in Folge hat die Redaktion der Genusszeitschrift „Feinschmecker“ die Metzgerei auf der Severinstraße zu den besten ihrer Gilde in ganz Deutschland gewählt. Mehr Infos unter „Feinschmecker„. Naturmetzgerei Hennes, Severinstraße 20, 50678 Köln

Nale – Das Restaurant hat in der Zeit vom 18.12.2017 bis zum 12.01.2018 geschlossen und das Team tankt neue Energie für das kommende Jahr.

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Text: Stefan Rahmann

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