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Raum für Workshops & Ausstellungen in der kölner Südstadt anmieten

Aufgeschnappt: Lotta wünscht sich was feiert kleines Jubiläum +++ Nachhaltigkeitsfestival „Mach was!“ zum dritten Mal im Baui +++ Neueröffnung: Aus Kabul wird S-Bar +++ 3. Kölner Percussion Festival & Workshops in der Lutherkirche +++ Neueröffnung: Café SchnickSchnack +++

Wochenend-Freuden

Atelier- und Flohmarkthopping in the heat of the Südstadt – Die Wochenendfreuden vom 25.-27.5.2018

Freitag, 25. Mai 2018 | Text: Gaby DeMuirier

Geschätzte Lesezeit: 8 Minuten

Es wird heiß an diesem Wochenende. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn Temperaturen bis 30 Grad haben die Meteorologen vorhergesagt. Doch: eigentlich gibt es gar keine Zeit für´s Chillen am Rhein oder im Schwimmbad. Denn: Am Samstag und Sonntag öffnen die Südstadt-Ateliers ihre Türen für Kunstinteressierte. Bereits zum dreizehnten Mal heißt es: Köln Süd offen!
81 Künstler an 32 Orten freuen sich über einen regen Austausch und geben bei Interesse auch einmal tiefere Einblicke hinter die Kulissen. Im Mittelpunkt stehen die Künstler und ihre Ateliers in der Südstadt, doch auch angrenzende Standorte nehmen an der Veranstaltungsreihe teil. So bereichern Ausstellungen im Rheinauhafen und in Bayenthal das Programm. Zum ersten Mal lädt KSo! zur Eröffnung einen Tag vorher in die Rolandstraße 69 ein.

Im Hinterhaus der Rolandstraße 69 befindet sich der Kunstraum Grevy! Hier könnt Ihr die Werke von 9 Künstlern sehen. Unter anderem präsentieren Mo Kilders und Nanouk Nu ihre Malereien. Vielleicht habt Ihr auch das Glück, den einen oder anderen persönlich anzutreffen. Geöffnet ist das Atelier an beiden Tagen von 11-18 Uhr. Alle teilnehmenden Ateliers, ihre Öffnungszeiten und Künstler findet Ihr hier.

Neue Entdeckung

Bei Trödel unterm Adler im schön schattigen Friedenspark gibt es am Sonntag von 11 bis 17 Uhr nicht nur gekühlte Getränke. Vielleicht findet Ihr auch noch das ein oder andere Utensil oder Kleidungsstück für den nahenden Sommer. Nach dem Bummel solltet Ihr Euch auch noch eine grandiose Kaffeekreation, bretonische Crêpes oder einen leckeren Burger gönnen. Musikalisch werdet Ihr von Eskreama versorgt. Bauspielplatz Friedenspark, Hans-Abraham-Ochs-Weg 1, 50678 Köln

Frisch gestärkt könnt Ihr dann in der netten Atmosphäre der Lutherkirche auf dem Fair made Love Markt weiter nach gebrauchten Kinderartikeln und neuen handmade-Produkten für Kinder stöbern. T-Shirts, Hosen, Pullis, Kleider, Jacken, Schuhe, Spielsachen, Bücher, Comics, Fahrräder, Inliner, Kinderwagen… hier gibt es von 11 bis 16 Uhr einiges zu entdecken. Der Eintritt beträgt 2 Euro, Kinder kommen aber kostenfrei rein. Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 4, 50677 Köln

Grundlage schaffen

Von 17-1 Uhr könnt Ihr die herrliche Terrasse des Mainzer Hofs genießen. Vielleicht während des Genusses einer Spargelcremesuppe? Möglicherweise aber auch bei Pasta mit grünem und weißem Spargel? Dazu noch ein frisch gezapftes Maibock und… Life´s perfect! Mainzer Hof, Maternusstraße 18, 50678 Köln

Kunst macht hungrig, oder? In der Brasserie auf der Alteburger Straße wird französisch gekocht. Knusprige Flammkuchen, bunte Salate, Croque Monsieur und Boeuf Bourguignon haben nur eine Aufgabe – Euch die Wahl schwer zu machen. Bon appétit! Brasserie aller Kolör, Alteburger Straße 15, 50678 Köln

Bärlauch-Fans kommen im Nale noch auf ihre Kosten: hier werden Tortellini mit Zucchini in Bärlauch-Lemon-Pesto serviert. Falls Ihr es lieber etwas orientalischer mögt, steht unter anderem auch noch ein Erdnuss-Curry mit Gemüse, Hähnchen & Jasminreis auf der Wochenkarte. Nale, Darmstädter Straße 19, 50678 Köln

Pänz, Pänz, Pänz

Wie an jedem letzten Freitag im Monat laden die DJs wieder von 17.30 bis 19.30 Uhr zum Abtanzen in der Kids-Disco, zu Discospielen und coolen Getränken ein. Der Eintritt zu Pänz dänz ist für die Kids frei, für die Getränke solltet Ihr aber ein paar Groschen mitführen. Kapitelhaus Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln

Die Grille zirpt und spielt den ganzen Sommer lang und alle Tiere erfreuen sich daran. Doch dann kommt der Winter und die arme, kleine Grille hat nichts zu essen. Alle Tiere lachen die kleine Grille aus. Ob die kleine Hafermaus der Grille aus der Patsche hilft? Findet es selber raus. Am Samstag um 16 Uhr. Karten gibt es für 8 Euro, Kinder zahlen 6 Euro. Die Grille und die Hafermaus ist geeignet für Kinder ab 3 Jahren, metropol Theater, Eifelstraße 33, 50677 Köln

In der Kölner Fassung des Doppelten Lottchens treffen sich am Sonntag um 16 Uhr zwei Mädchen zum ersten Mal im Leben in einem Ferienheim und finden heraus, dass sie Zwillinge sind! Der Vater lebt in Wien, die Mutter in München – beide haben je ein Kind behalten. Was für eine Familienkonstellation soll das denn sein? Drei Männer erzählen diese Geschichte, begleitet werden sie von einer Justiz-Vollzugsbeamtin. Warum? Lasst Euch überraschen! Jedenfalls haben diese vier eine ganz eigene Auffassung von der Lösung aller familiärer Probleme. Aber zunächst heißt es: Zöpfe rauf, Locken runter, kochen lernen und Fieberschübe… Comedia, Vondelstraße 4-8, 50677 Köln

Theater, Theater und mehr

Über Wochen hat Philine Velhagen sich selbst abgehört, hat das Intimste und Banalste mittels Handy aufgenommen und gespeichert. Nun konfrontiert er sich und das Publikum mit dem Audiomaterial in dem Stück I am your private dancer – Eine Datensicherung unter Zeugenschaft. Wem gehören die Geschichten, die die Metadatenbänke heranzüchten? Und vor allem, wer darf sie hören? Und wiedererzählen? Hört mit am Samstag oder Sonntag jeweils um 20 Uhr. Der Eintritt kostet Euch 18 Euro. Freies Werkstatt Theater, Zugweg 10, 50677 Köln

© Ingo Solms

Der I slam und die Muslime in Deutschland sind das Thema der Stunde und auch dieses neuen Stückes in der außergewöhnlichen Orangerie im Volksgarten. Kein Aspekt, der noch nicht medial ausgeleuchtet wurde, keine Talkshow, die dieses Thema noch nicht endlos durchgekaut hat. Nur Muslime selber kommen in dieser Debatte selten zu Wort.
Und wie sieht er aus, dieser Theaterabend über den Islam? Sibel, Victoria, Harun und Sefa erzählen von sich und uns. Sie erklären, rezitieren, debattieren und lamentieren. Sie distanzieren und beschweren sich, sie singen, tanzen und geben ihr letztes Hemd, um ihre Anliegen auf die Bühne zu bringen. Auch wenn es viel einfacher wäre, zu erklären, was man nicht will: weder ausgrenzen, noch beleidigen und auch keine simple Religionsaufklärung. Stattdessen laden sie ein zu einem Imbiss, denn wo lässt es sich besser reden als beim Essen? Gemeinsam mit den Zuschauern wird geschnippelt und gerührt und geredet. So nimmt am Freitag oder Samstag um 20 Uhr der Abend seinen Lauf: geradewegs zu auf die Hölle, wenn man denn daran glaubt. Tickets gibt es für 17 Euro, mit KölnPass zahlt Ihr 5 Euro. Orangerie, Volksgartenstraße 25, 50677 Köln

Maestro, Musik! & Tanz

Gypsy, Boogie, Gangster Swing & Soviet Tango – das alles bringen die Jungs von HopStopBanda am Freitagabend um 20.30 Uhr auf die Bühne der Torburg. Ein Kontrabass, eine Gitarre, ein Akkordeon, ein Saxophon und eine Flöte = russisch-chilenischer Gypsie-Swing. Ihr wollt wissen, was ein schräger Folk-Mix aus russischen, ukrainischen, jüdischen und orientalischen Elementen, angereichert mit Latin/Balkan-Grooves, macht? Mächtig gute Laune und eine gehörige Portion Feuer unterm Arsch natürlich. Der perfekte Start in ein aufregendes Wochenende. Für 15 Euro swingt Ihr mit. Torburg, Kartäuserwall 1, 50678 Köln

Das Rheinweh der Zauberflöten, das irgendwo zwischen Zahnweh und Fernweh angesiedelt ist, behandeln die 40 Sänger aus Kölns größtem Chor schwuler Männer mit Stimmgewalt und viel Bewegung. Kölsche Tön und unvergessene Rheinmelodien, bewährte Schlager, klassische Klänge und aktueller Chartpop – all das wird frisch und frech interpretiert und im gewohnten Zauberflöten-Sound in der Comedia präsentiert: mal a capella, mal mit kompetenter Klavierbegleitung. „Rheinweh“ zum Genießen gibt es am Samstag um 20 und am Sonntag um 19 Uhr. Karten gibt es für 19 Euro an der Abendkasse. Wenn Ihr Ermäßigungspotenzial habt, zahlt Ihr 6 Euro weniger. Comedia, Vondelstraße 4-8, 50677 Köln

Armin Fischer hat Lust auf Meer. Wer nicht? Von Traumreisen sollte man tatsächlich lieber nur träumen, denn nur so ist der stille Ozean wirklich still, man bekommt immer eine Liege auf dem Sonnendeck, man tritt am Strand auf keinen Seeigel und wird beim Stadtbummel nicht ausgeraubt. Mit trockenem Witz, virtuosem Klavierspiel und überraschendem Körpereinsatz karikiert Armin Fischer die musikalischen Motive einer Traumreise aus der Sicht des Barpianisten. Für 19 Euro findet Ihr am Samstag um 20 Uhr raus, wie lustig eine Seefahrt denn nun wirklich ist. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln

Nouveau Wave & Post Punk aus Brooklyn und Köln bringen Dead Leaf Echo & Kadeadkas am Samstag ab 20.30 Uhr in den Tsunami Club. Das Musikerkollektiv Dead Leaf Echo hat nun sein zweites Full-Length-Album Beyond.Desire nachgelegt. Ähnlich wie beim Vorgänger zeigt sich das Quartett aus Brooklyn erneut sehr stark beeinflusst durch den musikalischen Stil und die künstlerische Gestaltung von Künstlern aus dem Umfeld des britischen Kultlabels 4AD. Kadeadkas haben sich 2016 in Köln gegründet und vermischen den rohen Post Punk der frühen 80er mit trippigen Elementen aus dem Psychedelic der 70er. Online-Tickets könnt Ihr für 14,90 Euro hier bekommen. The show begins at 21.15 pm im Tsunami Club, Im Ferkulum 9, 50678 Köln.

Das Tanzbein schwingen

Wer ist die einflussreichste Band aus Manchester? Wessen Schatten wirft sich weiter auf die bunte Welt der britischen Tanzmusik? Morrissey oder Ian Brown? John Squire oder Johnny Marr? Charming Men oder Sugar Spun Sisters? Questions over questions… Antworten bringt hoffentlich das Battle of Britpop am Freitag um 23 Uhr. Für 5 Euro erlebt Ihr Marcus Can’t Dance, der all night long 33% Smiths-Songs, 33% Stone-Roses-Songs, 34% Solo-Projekte und Artverwandtes spielen wird. Tsunami Club, Im Ferkulum 9, 50678 Köln

Am Samstag von 12 bis 17 Uhr soll und wird wieder das Stadtteilfest in der Lutherkirche Jung und Alt zusammenbringen. Tanzen und Singen steht ganz oben auf dem Programm. Das fördert nicht nur den Spaß und die Lebensfreude, sondern ist, wissenschaftlich erwiesen, die beste Vorbeugung gegen Demenz. Die Irische Tanzgruppe Lord of the Dance, eine Folkloretanzgruppe, eine Flamencotanzgruppe, die Schleiersitztanzgruppe, der Griechische Tanzkreis Melos und last, but not least der Südstadtchor werden Euch wunderbar unterhalten. Zum Verschnaufen laden zahlreiche Infostände Rund ums Alter und bunte internationale Speisen ein. Eine Tombola ohne Nieten ist auch noch dabei. Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 4, 50677 Köln

Ein Brett der guten Laune aus Hardcore, Punk und tinitösem Getöse gibt es am Samstag ab 22 Uhr in der Lotta. Denn sehr gut kommt sehr gut! Mighty Müller, das legendäre Blumenkind des unzensierten Geknüppels, tütet locker flockig ein. Und das noch kostenlos! Lotta, Kartäuserwall 12, 50678 Köln

Am Sonntag um 14.30 Uhr bittet wieder der Zauberkoch zum Tanz. Kaffee, Torte und dazu das Tanzbein schwingen, einzeln oder mit dem Partner, der Partnerin. Was gibt es Schöneres? Da lässt es sich doch leicht in der Vergangenheit schwelgen. Alle Seniorinnen und Senioren der Evangelischen Gemeinde Köln sind dazu in den Kreuzgang-Saal der Kartäuserkirche eingeladen. Tanzlehrer unterhalten Euch und sorgen für die passende Musik. Und das Beste: der Eintritt ist frei. Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7a, 50678 Köln

Die schönen Künste

© Larry Sultan, Untitled, 1978, from the series Swimmers

Weiter geht es mit Kunst: Auch die Galerie Thomas Zander schwimmt mit in der Frühlingswelle und präsentiert in ihrer neuen Ausstellung Larry Sultans Unterwasserfotografien aus der Serie Swimmers, die zum ersten Mal in Europa gezeigt wird. Zusätzlich könnt Ihr noch die Still Photographs von Henry Wessel begutachten. Noch bis zum 25. August 2018 wird die Ausstellung zu besuchen sein. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 11 – 18 & samstags von 12 – 18 Uhr. Am Samstag um 16 Uhr findet die Vernissage statt. Galerie Thomas Zander, Schönhauser Straße 8, 50968 Köln

Nur noch am Freitag und Samstag von 13 bis 19 Uhr habt Ihr die Gelegenheit, 草Sou – Die Einzelausstellung von Prof. Kumiko Fujikura bei Tenri zu sehen. Hier geht es um japanische Kalligraphie und um unterschiedliche geistige Wege zu Ikebana, Teezeremonie oder sogar Gartenbau. Arbeiten aus Bronze und weichen Stoffen sind gleichzeitig eine Metapher von Sou. Tenri, Kartäuserwall 20, 50678 Köln

 

Es wird heiß hergehen an diesem Wochenende: Sommerliches und Kunst nonstop. Doch wie sagte schon der große Pablo Picasso: „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“ In diesem Sinne, ein schönes Wochenende, Eure Gaby.

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Text: Gaby DeMuirier

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