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Gesellschaft

Bierlager will noch mehr Genussort sein

Donnerstag, 8. August 2019 | Text: Susanne Wächter | Bild: Susanne Wächter

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Es ist der vierte Geburtstag und ab jetzt soll alles ein wenig anders werden. Anne Baerens vom Bierlager steht hinter der kleinen Theke des Ladens, kassiert und gibt ständig neue Flaschen des kräftigen, sehr intensiv schmeckenden Bieres an die zahlreichen Gäste aus. Auch frisch Gezapftes geht über die Ladentheke. An einem Stehtisch testet sich eine Gruppe junger Südstädter durch die verschiedenen Craft Beer-Sorten. Und vor der Tür sind ebenso alle Tische und Sitzgelegenheiten belegt. Das neue Konzept, das Baerens fährt, scheint aufzugehen.

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„Wir wollten ein Ort zum Verweilen sein, ein Genussort, wo man nicht nur sein Craft Beer kauft, sondern auch direkt genießen kann“, sagt die junge Geschäftsfrau und bringt ein frisch Gezapftes zum Probieren mit. Es riecht ein wenig nach Maracuja, geschmacklich ist es schwer zu beschreiben. Kräftig ist es, intensiv im Geschmack, irgendwie anders als das, was man aus den Kölschkneipen kennt. Jetzt, wo das Bierlager sich zur kleinen Bar gemausert hat mit gemütlichen Sitzgelegenheiten drinnen und vor der Tür, sind vielleicht noch mehr Leute bereit, das eine oder andere Bier aus den Regalen oder Kühlschrank zu nehmen und es direkt vor Ort zu probieren. Auswahl hat Baerens genug. Von etwa 210 Sorten spricht sie.


Auch die Öffnungszeiten sind von 20 Uhr auf 22 Uhr ausgedehnt. Länger aber mache es keinen Sinn, nach 22 Uhr würde es eh ruhiger. Früher gab es ein paar Hocker, auf denen die Kunden Platz nehmen konnten. Zuwenig für die große Nachfrage. Also haben Baerens und ihr Lebensgefährte das Konzept ein wenig verändert. Nun überlegen sie auch, das Gezapfte in 0,1 Probiergläsern auzuschenken. So wie es beim Wein längst möglich ist. „Das funktioniert natürlich nur mit unseren zwei Faßbieren, beim Flaschenbier können wir nicht einfach eine aufmachen und der Rest wird schal“, sagt die junge Frau.

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Das Sortiment wird immer wieder aufgestockt, verändert und ergänzt. So führt sie auch zwei Biere aus der Südstadt. „Keiner wie Rheiner“ und „Moni“ sind zwei besondere Sorten. Ersteres ist mit Mate versetzt. „Bier macht normalerweise immer müde wegen des Alkohlgehalts. Warum also nicht mal Mate zusetzen?“, fragt Anne Baerens. „Moni“ kommt als Weizenbier mit Himbeernote daher.


Bei allen Neuerungen bleibt natürlich auch vieles, was sich bewährt hat, so wie die Tastings, die jetzt noch gemütlicher ablaufen können, da genügend Sitzgelegenheiten vorhanden sind. Ab zehn Personen organisiert Baerens solche auch für Privatpersonen. Acht Biere können beim Standardtasting für 33 Euro verköstigt werden und man erfährt dabei nebenbei noch eine Menge über die Braukunst und die genaue Zusammensetzung der verschiedenen Aromen. Denn eines hat Craft Beer auf jeden Fall: Ganz besondere Aromen.

Text: Susanne Wächter

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