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Kultur

Carlas Büdchen auf dem Kleinsten Weihnachtsmarkt der Stadt

Freitag, 20. Dezember 2019 | Text: Evelyn Maria Denda | Bild: Evelyn Denda

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Auf der Suche nach dem ganz besonderen Weihnachtsgeschenk – der Weihnachtscountdown läuft – und es geht Euch vielleicht wie unserer Redakteurin: Ihr seid immer noch auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsgeschenk. Wenn man das bekommen könnte, ohne sich in die überfüllte Innenstadt zu begeben und sich in nicht enden wollende Kassenschlagen einzureihen, das wäre ganz wunderbar. Schon mal daran gedacht, es in einem Büdchen zu probieren? Und zwar nicht in irgendeinem Büdchen, sondern in Carlas Büdchen auf dem Kleinsten Weihnachtsmarkt der Stadt an der Lutherkirche? Unsere Redakteurin hat den Praxistest gemacht und ein paar gute Tipps auf Lager.

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Ein kunterbuntes Sortiment für Groß und Klein

Das Sortiment im Büdchen ist „kunterbunt wie der ganze Markt und die, die ihn betreiben. Wir wollen etwas für Groß – wie Schnaps und Likör – und Klein – wie Schnuller und saure Zungen – anbieten“, verrät Margit Böhmer, eine der Büdchen-Initiatoren, uns. Ela Lichtenberg, ebenfalls mit Herz und Seele beim Büdchen-Projekt dabei, fügt hinzu: „Uns war wichtig, dass wir genau bei der Auswahl hinsehen und es Produkte auch für kleines Geld sind.“ Entstanden ist die Büdchen-Idee im letzten Jahr bei der Planung des Weihnachtsmarktes, als „eine Hütte noch nicht voll besetzt war. Und Köln ist ja schließlich auch die Kiosk-Stadt“, so Ela.

Carlas Büdchen - kleinster Weihnachtsmarkt

Für den süßen Gaumen

Auf der Shopping-Tour unserer Redakteurin gibt’s zunächst eine Stärkung mit einer bunten Tüte – bei Lollis und Colaflaschen, die beharrlich zwischen den Zähnen kleben – und natürlich der Zuckerperlenkette – werden Kindheitserinnerungen wach. Die Weihnachtsstimmung kommt da ganz von selbst. Und nun geht’s ans Stöbern…Wer es gerne süß mag, der lässt sich gerne die Bonbons von der ersten Kölner Bonbonmanufaktur Kamellebüdchen in der Kölner Altstadt auf der Zunge zergehen. Liebevoll zusammengestellt und verpackt sind sie zugleich auch ein Augenschmaus – der persönliche Favorit unserer Redakteurin: Die Pfefferkuchenmann Bonbons. Besonders beliebt als Geschenk ist auch der Kölngold Honig vom Imker direkt aus der Südstadt – nicht nur für Leckermäulchen aus dem Veedel.

Und spätestens bei den stets frisch selbst gebrannten Mandeln ist die Weihnachtsgaumenfreude nicht mehr zu leugnen. Diese sind „einer unserer Verkaufsschlager“, weiß Margit. Sie werden im Wechsel von vier Mitgliedern der KG Ponyhof e.V. zu Hause produziert. Und manchmal werden sie auch von den Kindern eines Mitglieds im Bauchladen auf dem Weihnachtsmarkt verkauft.

Trinken, damit es uns warm ums Herz wird

Für die Trinkfreudigen gibt’s nicht nur Chardonnay und Weißburgunder. Auch die passenden Weingläser gibt es gleich dazu – mit dem Logo der KG Ponyhof e.V., die den Weihnachtsmarkt ehrenamtlich wuppt. Und wem es warm um das Herz werden soll, der freut sich über ein Rheinherz – einen lokal hergestellten Glüh-Gin oder Glühwodka in verschiedenen Geschmacksrichtungen – dieser kann auch direkt vor Ort verkostet werden und wird dafür im Heizschrank auf die richtige Temperatur gebracht. Die beiden Inhaber von Rheinherz Robert Koch und Christian Geßner stellen treffend fest, dass es neben Glühwein einen leckeren Drink in verschiedenen Varianten geben muss, den man heiß und kalt trinken kann. Heiß bleiben Eure Getränke garantiert in den Korkbechern von Better Planet Mugs – die sind enorm praktisch und zudem nachhaltig produziert. Neben diversen kleinen Schnäpsen steht auch der Bagatelle Brand parat – ein Obstler ganz lokal aus dem Veedel.

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Es soll lieber ein heißer Tee sein? Leckere Teesorten aus dem „besten der Hanfpflanze“ von The Herbalist fehlen auch nicht im Sortiment. Wenn es also doch einmal stressig wird beim Weihnachtscountdown, sorgt die Tasse Tee für ein chillige Entspannung. Dazu vielleicht noch eine Lektüre mit Kölnbezug? Auch hier wartet im Büdchen eine schöne Auswahl.

Von Leuchten, Weihnachtsklängen, Wundertüten – und Herzen, die es zu verschenken gilt

Nicht zu vergessen die vielfältigen Lampen und Lämpchen, die Eure Wohnungen in ein himmlisches Licht tauchen werden. Euch fehlen noch weihnachtliche oder Kölsche Klänge? Auch hier hat das Büdchen eine bunte Auswahl zu bieten – ein besonderes Highlight sind hier die Merchandise-Produkte der Bands, die auch auf dem Weihnachtsmarkt spielen. Auch Postkarten für den Weihnachtsgruß gibt’s hier. Und für die Kunstbegeisterten unter uns hat das Büdchen etwas ganz Außergewöhnliches auf Lager: Kleine Gemälde, auf die das Atelier ReuterRostet mit der Rosttechnik das Logo der KG Ponyhof e.V. aufgebracht hat.

Carlas Büdchen - kleinster Weihnachtsmarkt

Eine Besonderheit des Büdchens: Die Spendenwundertüte Carlas Büdchen – hier findet der Beschenkte liebevoll zusammengestellte Kleinigkeiten. „Die Wundertüte ist das ideale Geschenk für Leute, die man beschenken muss oder möchte, die aber schon alles haben“, berichtet uns Margit. Der genaue Inhalt wird natürlich nicht verraten – nur soviel: „der größte Teil ist eine süß verpackte Spende.“

Und wer sein Herz zum Fest der Liebe (oder abseits davon) verschenken möchte – ja, der kann im Büdchen ein ganz besonderes Lebkuchenherz erwerben.

Schenken für einen guten Zweck

Das Beste an einem Einkauf in Carlas Büdchen – das meiste der Einkaufs-Erlöse wird für den guten Zweck an eines der zahlreichen Spendenprojekte, die die KG Ponyhof e.V. mitbetreut, gespendet. Möglich wird dies, weil „ein Großteil der Produkte Spenden sind oder wir es zu einem sehr fairen Preis bekommen haben“, so Ela. Also, ein Besuch lohnt sich in jedem Fall – davon zeugt auch die Ausbeute unserer Redakteurin. Für Stärkung mit Speis und Trank ist übrigens durch die umliegenden Buden gesorgt. Und bei einem bis drei Glühwein erfahrt ihr vielleicht auch, was es genau mit dem Namen des Büdchens auf sich hat.

Nach dem Weihnachtsmarkt macht Carlas Büdchen Pause bis zum nächsten Jahr, erzählen uns Margit und Ela – „vorher gibt’s aber noch den großen Ausverkauf mit LeoLeo am Sonntagabend“, verrät Margit. Also auch für den ultimativen Last-Minute-Geschenke-Kauf ist vorgesorgt. Und das ganze in der heimeligen Atmosphäre des Kleinsten Weihnachtsmarktes der Stadt. Geöffnet ist der Weihnachtmarkt noch diesen Freitag von 17 bis 22 Uhr; Samstag und Sonntag sogar von 14 bis 22 Uhr. Mehr Infos gibt es hier.

Text: Evelyn Maria Denda

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