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Lükes Liebes Leben Südstadt

Dicke Pferde gesucht

Montag, 23. Januar 2023 | Text: Reinhard Lüke

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Nun hat es doch nicht mehr ganz geklappt mit den 200 Kommentaren. Aber fast. Am 5. Januar hat ein Mensch in unserer Facebook-Gruppe ein Foto veröffentlicht, auf dem zu sehen war, dass auf der Severinstraße zwei Fahrräder an einer dieser schmalen Metallsitzbänke angekettet waren. Ist kein schöner Zug sowas, passiert aber.

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Die erwartbaren Einlassungen zu dem Bild folgten prompt und eigentlich war nach fünf Kommentaren zu dem Fall alles gesagt. Sahen viele Nutzer aber offenbar anders. Bis gestern haben jedenfalls mehr als 190 Leser den starken Drang verspürt, ihren Senf auch noch dazuzugeben. Ich persönlich kenne jetzt keine Alles-Kommentierer, würde aber gern mal welche treffen, um mir das Phänomen erklären zu lassen.

Selenskyj nicht bei C&A

Seit nunmehr elf Monaten ist Wolodymyr Selenskyj allabendlich in den Nachrichten zu sehen. Und stets hat er dabei die immer gleichen olivgrünen T-Shirts und Pullover an. Die stammen vermutlich aus Armee-Beständen und er trägt sie wohl als Ausdruck der Solidarität mit seinen Soldaten. Schön und gut, Ich wundere mich nur, dass diese Textilien nicht längst massenhaft in unseren Kaufhäusern feilgeboten werden. Die müssten doch reißenden Absatz finden. Schließlich gilt der Mann zumindest in der westlichen Welt als großer Sympathieträger und die Träger der Shirts könnten doch auf bequeme Art ihre pro-ukrainische Gesinnung bekunden. Zudem könnte man auch noch einen Euro vom Verkaufspreis als Spende ausweisen. Aber aus irgendwelchen Gründen sind die Dinger bisher nicht in den Handel gelangt. Bei C&A habe ich zwar unlängst Jimi Hendrix- und Nirvana-T-Shirts entdeckt aber keine Selenskyi-Pullover. Die kann man bislang nur bei einem Versandhändler mit Sitz in Dublin ordern.

Nichtraucher im Sattel

Jawoll, in diesem Jahr gibt’s endlich wieder einen Rosenmontagszug. Der endet diesmal sogar in der Südstadt und Pferde dürfen/müssen auch mitlaufen. Ob wir all die 270 angemeldeten Gäule auf der Severinstraße noch zu sehen bekommen, ist allerdings fraglich. Denn deren Mitwirkung ist laut Tierschutzgesetz auf maximal acht Stunden begrenzt. Wenn die Anlieferung und die endlose Warterei vor dem Start auch schon zur Arbeitszeit zählen, wird das wohl zeitlich etwas knapp. Dazu gibt’s noch rigide Auflagen für die Reitersleute. So soll im Sattel kein Alkohol konsumiert werden, rauchen und telefonieren sind auch verboten. Das mag manchem Karnevalisten hoch zu Ross nicht zusagen, dürfte aber zu schaffen sein. Schwierig könnte es hingegen mit den Pfunden werden. Denn laut Verordnung darf ein närrischer Reitersmann höchstens 15 Prozent des Gewichtes seines Tieres auf die Waage bringen. Was ungefähr so 90 Kilo sein sollen. Und das im vollen Ornat. Wenn ich mir die Statur mancher Funken, die sich inzwischen nahezu täglich zum Vorglühen in Brauhäusern treffen, so anschaue, könnte das eng werden. Werden Pferd und Reiter da eigentlich kurz vor dem Start des Zuges in Deutz noch gewogen oder wie stelle ich mir das vor? Zudem soll es, so war zu lesen, auch noch sporadische Dopingkontrollen geben. Ob bei Pferden oder Reitern stand nicht dabei.

Granulat gegen Kälte

Ich wohne nun seit mehr als 30 Jahren in einer Wohnung in der Südstadt. Parterre. Weshalb zur Ausstattung seitens des Vermieters auch ein Schneeschieber gehört. Wenn es der weiße Niederschlag erfordert, soll ich damit den Gehweg vor dem Haus gefahrlos begehbar machen. Morgens ab 7 Uhr. Ich denke, die Male, die ich in all den Jahren dieser Pflicht nachkommen musste, kann ich an einer Hand abzählen. Aber letzte Woche wäre es ja fast wieder so weit gewesen. Am Donnerstag in aller Frühe sah es tatsächlich weißlich aus. Wenn auch nicht unbedingt nach Glätte. War eher Matsch. Und bevor ich den Schieber überhaupt suchen konnte, hatte eine Kehrmaschine der AWB den Rotz schon beseitigt.

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Am Freitag keimte dann neue Hoffnung auf. Schneesturm im Anmarsch? Offenbar. Denn um kurz nach 10 Uhr fuhr ein Kleinlaster vorbei, vorn ausgerüstet mit einem großen Schneeschieber und hinten mit einer Schleuder, mit der die Jungs irgendein Granulat verstreuten. Zu dem Zeitpunkt herrschte zwar noch eitel Sonnenschein, aber die von den AWB hatten doch sicher Wetterprognosen, die diesen Einsatz sinnvoll erscheinen ließen. Hatten sie offenbar nicht. Vielleicht streuen die aber einfach nach Temperatur. Um die null Grad hauen wir das Granulat raus. Fertig.

Text: Reinhard Lüke

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