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Kultur

KÖLN SÜD offen! Bewährtes Konzept in neuen Händen

Sonntag, 15. April 2012 | Text: Kathrin Rindfleisch | Bild: Dirk Gebhardt

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Auch in diesem Jahr öffnet sich die Kunstszene im Kölner Süden wieder einem breiten Publikum. Zum 6. Mal nun schon heißt es am ersten Maiwochenende KÖLN SÜD offen! Ateliers öffnen ihre Türen, Künstler zeigen ihre Werke und laden ein zu einem regem Austausch.

 

Der Südstadt-Künstler Peer Boehm hat vor sechs Jahren ins Leben gerufen, was sich über die Jahre zu einem festen Bestandteil im Kultur-Frühjahrs-Programm der Südstadt entwickelt hat. Denn die Idee ist nach wie vor so einfach wie gut: Ateliers stellen Künstlern aus dem gesamten Stadtgebiet ihre Räumlichkeiten zur Verfügung und bieten damit auch besonders jungen, noch nicht etablierten Künstlern die Möglichkeit, sich und ihre Kunst zu präsentieren.

 

Nun ist Peer Böhm nach Ehrenfeld gezogen und weil es auch dort viele Ateliers und jede Menge junger Künstler gibt, baut er jetzt in Ehrenfeld auf, was bei uns seit Jahren läuft. Der Künstler Raymund Richter und seine Frau Petra, die gemeinsam die Mal- und Zeichenschule „Art & Weise“ am Ubierring betreiben, führen die Arbeit von Peer Böhm nun fort und organisieren die siebte Ausgabe von KÖLN SÜD offen!, die in diesem Jahr vom 4. bis zum 6. Mai stattfindet. Raymund und Petra Richter haben den Kunstevent im Kölner Süden in den letzten Jahren schon mit gestaltet, sowohl als Gastgeber junger Künstler in den eigenen Atelierräumen, als auch als Künstler selbst. „Aus Liebe zur Kunst“, wie beide versichern, haben sie in diesem Jahr Ateliers und Künstler zum Mitmachen animiert und so 53 Künstler in 30 Ateliers zwischen Waisenhausgasse und Köln-Weiss mobilisiert – so viele Teilnehmer, wie nie zuvor. Und wie schon in den letzten Jahren, ist das Angebot breit gefächert; von der Malerei und Zeichnung, über Foto- und Papierarbeiten, Bildhauerei und Schmuckdesign, bis hin zu Ebru-Kunst und der musikalischen Begleitung einer Lesung, versprechen die drei Tage lebendige, abwechslungsreiche Kunst im Süden.

 

Neben der ausgestellten Kunst und den Gesprächsmöglichkeiten mit Künstlern bietet der Kunstevent aber noch einen weiteren Reiz: den Einblick in Orte, die einem sonst meist verwehrt bleiben, von denen man in der Regel gar nicht weiß, dass sie existieren. Es sind ganz besonders die Ateliers, die sich in Hinterhöfen verbergen, in alten Fabrikhallen, in einem Fort oder auch zwischen Fischköpfen und Gemüseständen, die es zu erkunden gilt.

 

Die letzten Vorbereitungen für die diesjährigen offenen Ateliertage laufen noch, da haben die Initiatoren Raymund und Petra Richter schon wieder neue Ideen. Sind sie doch der Meinung, dass der Bedarf an Kunst für ein breites Publikum in der Südstadt noch lange nicht gedeckt sei. „Es müsste eine Kunstwoche geben“, so Raymund Richter, der die Ideen Peer Böhms gerne weiterentwickelt. Ein Programmpunkt ist in jedem Fall wieder dabei: die Bottleparty als Abschlussveranstaltung für Künstler und Mitwirkende. Als Organisatoren, lassen es die Richters sich nicht nehmen, dazu in die eigenen Atelierräume zu laden. Und auf diesen Abend, als Höhepunkt nach drei Tagen Kunst zum Anfassen, freuen sich die beiden denn auch ganz besonders: „An diesem Abend bietet sich die seltene Gelegenheit, viele interessante Menschen an einem Ort zu haben, die mit Sicherheit eines verbindet – die Liebe zur Kunst!“

Auf dem KÖLN SÜD offen! Blog gibt es die Übersicht aller mitwirkenden Ateliers und Künstler, sowie Einblicke in die Schaffensräume oder auf die Arbeiten der Künstler.

Text: Kathrin Rindfleisch

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