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Politik

Stadt kauft ein!

Mittwoch, 15. Januar 2014 | Text: Judith Levold | Bild: Kartenausschnitt/ Stadt Köln

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Wie Baudezernent Franz Josef Höing am Rande einer Veranstaltung zur Vollendung des inneren Grüngürtels am Dienstagabend in der Gaststätte Alteburg im Nebensatz verlauten ließ, hat die Stadt wohl den Zukauf von Liegenschaften in größerem Ausmaß beschlossen.

 

Dabei handelt es sich um Flächen innerhalb des Sanierungsgebietes rund um den Großmarkt, dem so genannten ESIE-Areal. Hier ist die Stadt ohnehin Eigentümerin großer Flächen (Großmarkt), bemühte sich aber schon länger um den Erwerb des Geländes des ehemaligen Güterbahnhofs Bonntor sowie angrenzender Grundstücke der DB Netz AG. Der ehemalige Güterbahnhof stammt aus dem Besitz der Aurelis Reale Estate GmbH & Co KG.

 

Laut Auskunft des Grünen-Ratsmitglieds und Vorsitzenden des Liegenschaftsausschusses Jörg Frank, wurden die Kaufverhandlungen bereits Ende letzten Jahres unter Dach und Fach gebracht und im nicht-öffentlichen Teil des Liegenschaftsausschusses am 5.12.2013 beschlossen, der Rat der Stadt stimmte am 17.12.2013, ebenfalls im nicht-öffentlichen Teil, zu. Insgesamt handelt es sich um Flächen in der Größenordnung von 123.000m2 (ehemaliger Güterbhf. Bonntor) sowie 29.000m2 (Großmarkt umgebende Grundstücke der DB Netz AG). Nach der notariellen Beurkundung werden dann der Stadt Köln in direkter Großmarktumgebung sämtliche Flächen gehören. Zum konkreten Kaufpreis (zweistellige Millionensumme) wollte sich Frank nicht äußern, er betonte lediglich, dass die Rahmenbedingungen hundertprozentig stimmten, so seien beispielsweise alle Fragen rund um Altlasten gründlichst geprüft und die Kosten für etwaige Altlastensanierung vom ursprünglichen Kaufpreis abgezogen worden

 

 

In Hellblau markiert: die Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs, aus dem Besitz der Aurelis Reale Estate GmbH. / Karte: Amt für Entwicklung und Statistik der Stadt Köln.

Der Zuwachs an Besitz innerhalb des Sanierungsgebietes vereinfacht für die Stadt die Entwicklung desselben, darüber hinaus ergibt sich aus dem Neuerwerb möglicherweise auch eine veränderte Verhandlungsposition gegenüber dem Bau und Liegenschaftsbetrieb des Landes (BLB NRW) hinsichtlich des angedachten Justizzentrumsneubaus. Der BLB denkt ja seit letztem Jahr darüber nach, diesen auf dem Gelände der ehemaligen Dombrauerei beidseits der Alteburger Straße zu errichten, da ihm diese Grundstücke innerhalb des Sanierungsgebietes selbst gehören.

 

In der letzten Stadtentwicklungsausschusssitzung 2013, am 12.12. hatte Baudezernent Höing jedoch eine Liste mit achtzehn, aus Sicht der Verwaltung möglichen Alternativstandorten, vorgelegt, die Flächen des ehemaligen Güterbahnhofs Bonntor standen dort -als nur „bedingt geeignet“ beurteilt- auf Platz zehn. Im städtischen Nutzungskonzept für das insgesamt hundert Hektar große Sanierungsgebiet, ist für das Areal Güterbhf. Bonntor eine Büronutzung vorgesehen, anders als für die Grundstücke der ehemaligen Drombrauerei – hier soll nach Idee der Stadtentwicklung ein Wohngebiet samt Schule entstehen.
 

Text: Judith Levold

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