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Verkehr

Umbau der Kreuzung Sachsenring beginnt

Donnerstag, 19. Juli 2018 | Text: Stefan Rahmann | Bild: Stefan Rahmann

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Wir sollten lernen, diese Baustelle zu lieben. Sie wird uns nämlich bis Januar 2019 begleiten. Es geht um die verkehrsumtoste Kreuzung Sachsenring/Ulrichgasse/Vorgebirgstraße und die benachbarte Kreuzung Kartäuserwall/Ulrichgasse. Die Arbeiten am Umbau dieser beiden Knotenpunkte haben begonnen. „Der Umbau ist ein weiterer wichtiger Baustein zur Verbesserung der Radinfrastruktur auf den beiden zukünftigen Hauptachsen für den Radverkehr entlang der Ringe und auf der Nord-Süd-Verbindung durch die Innenstadt“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

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Was geschieht konkret? Auf der Ulrichgasse werden im Bereich der beiden Kreuzungen auf beiden Seiten 2,50 Meter breite Fahrradschutzstreifen markiert. Den Rechtsabbieger von der Ulrichgasse auf den Sachsenring in der heutigen Form wird es in Zukunft nicht mehr geben. Statt dessen fahren dort Radfahrer auf ihrem eigenen Fahrstreifen geradeaus. Sie haben dann links von sich zwei Spuren für die geradeaus fahrenden Autos und links von sich eine Spur für die Autos, die rechts abbiegen.

Umbau Kreuzung Sachsenring

Der Rechtsabbieger wird einer Aufstellfläche für Fußgänger weichen.

Auf dem Kartäuserwall werden auf beiden Seiten an den Ampeln fünf Meter lange Aufstellflächen für Radfahrer eingerichtet. Dadurch erhalten die Radler bei Grün sozusagen „Vorfahrt“ vor den Autos. Alle Ampeln an beiden Kreuzungen werden erneuert. Die neuen haben LED-Technik und sind mit taktilen Leitelementen für Sehbehinderte ausgestattet. Ersatzampeln werden während der Arbeiten den Verkehr regeln. Sie stehen schon. Im November 2018 sollen die neuen Ampeln stehen. Wichtige Neuerung für den Verkehr im Veedel: Die Einbahnstraßenrichtung auf dem Kartäuserwall wird umgedreht in Richtung Ulrichgasse. Damit will man den Verkehrsabfluss verbessern und die Staus an der Ausfahrt Brunostraße auf den Sachsenring auflösen.

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Ab August werden nacheinander die Mittelinseln auf der Ulrichgasse – Ecke Sachsenring – und auf der Vorgebirgstraße – Ecke Sachsenring – verbreitert. Dann haben die Fußgänger mehr Platz. Wahrscheinlich in den Herbstferien wird die Fahrbahndecke der Vorgebirgstraße zwischen Sachsenring und Lothringer Straße erneuert. Die Ampelanlagen an den Kreuzungen Vorgebirgstraße/Lothringer Straße und Vorgebirgstraße/Volksgartenstraße werden ebenfalls modernisiert. Und schließlich erhält die Straßenbahnhaltestelle Ulrepforte einen zusätzlichen Zugang vom Sachsenring aus. Dabei wird es sich um einen Z-Überweg handeln, über den man auf den Bahnsteig der Bahnen gelangt, die Richtung Chlodwigplatz fahren. Die Baukosten für alles betragen Stand heute 1,7 Millionen Euro. Wer es detailliert liebt, kommt hier auf seine Kosten.

Text: Stefan Rahmann

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Kommentare

  • Mats.P sagt:

    Die Einbahnstrassen-Richtungsänderung Kartäuserwall (vom Chlodwigplatz kommend) ist leider ein Beschluss aus dem Jahr 2009, in dem es die (neuen) Wohnkomplexe „Kartäusersterne“ (Kartäuserwall an der Kreuzung Ulrichgasse) und dass ehem. Reissdorf-Gelände nicht gab: durch die Drehung müssen diese zur Einfahrt (wenn sie aus Richtung Barbarossaplatz oder Severinsbrücke kommen) einmal um den Chlodwigplatz herumfahren, hinzu kommt eine zusätzliche Ampel (auch Kosten) am Kartäuserwall/Ulrichgasse und Rückstau der dort wartenden Kraftfahrzeuge inkl. Lärm und Abgasbelästigung. Ein Verkehrsabfluss über eine Strasse in der ein Altersheim ein Wohnkomplex mit Kindern und Spielplatz ist zu verbessern ist dann weiterhin sinnvoll, es sei denn es ist eine dauerhafte Geschwindigkeitsmessanlage installiert! Das Aufreißen einer erst 2017 neu gepflasterten Strasse (ehemalige Abbiegespur Ulrichgasse in den Kartäuserwall) war sicher auch nicht umsonst! Die Anwohner sind zu den Planungen nicht erneut befragt worden…

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