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Kolumne

Von Neun auf Fünf

Dienstag, 19. Februar 2013 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Fassungslose Gesichter nach Abpfiff des Spiels meiner Geißböcke gegen den FC St. Pauli! Was war das wieder für ein Spiel!? Auf alle Fälle nichts für schwache Nerven. Während sich der FC diese drei Punkte erzitterte, bin ich mal wieder um Jahre gealtert. Über 87 Minuten Stress und Anspannung – jedoch nicht wegen einem  „spielerischen, ballbetonten Rasenschmaus“, sondern der ständigen Hoffnung, wenigstens diese drei Punkte über die Zeit zu retten.

Dabei  war es doch ein ganz besonderes Spiel. Für Trainer Stanislawski ein „halbes Heimspiel“, er hatte über 15 Jahre in St. Pauli als Spieler, Manager, Vize-Präsident und Trainer gearbeitet. Mein FC war nach Hamburg gereist, um im ausverkauften Millerntor-Stadion zu gewinnen. Die Nervosität vor dem Spiel war kaum auszuhalten, denn nach der Nullnummer im letzten Spiel gegen Cottbus (ein Punkt und torlos) war Aschermittwoch und der rheinische Frohsinn bei uns Fans längst vorbei.

Fassungslose Gesichter nach Abpfiff des Spiels meiner Geißböcke gegen den FC St. Pauli! Was war das wieder für ein Spiel!? Auf alle Fälle nichts für schwache Nerven. Während sich der FC diese drei Punkte erzitterte, bin ich mal wieder um Jahre gealtert. Über 87 Minuten Stress und Anspannung – jedoch nicht wegen einem  „spielerischen, ballbetonten Rasenschmaus“, sondern der ständigen Hoffnung, wenigstens diese drei Punkte über die Zeit zu retten.

Dabei  war es doch ein ganz besonderes Spiel. Für Trainer Stanislawski ein „halbes Heimspiel“, er hatte über 15 Jahre in St. Pauli als Spieler, Manager, Vize-Präsident und Trainer gearbeitet. Mein FC war nach Hamburg gereist, um im ausverkauften Millerntor-Stadion zu gewinnen. Die Nervosität vor dem Spiel war kaum auszuhalten, denn nach der Nullnummer im letzten Spiel gegen Cottbus (ein Punkt und torlos) war Aschermittwoch und der rheinische Frohsinn bei uns Fans längst vorbei.

 

Die Aufstellung der Geißböcke hinterließ in mir gemischte Gefühle: erfreut war ich darüber, dass Maierhofer von Beginn an spielte. Stani brachte Maierhofer und Ujah – zum ersten Mal eine Doppelspitze. Nicht nachvollziehbar dagegen, warum der bisher so formschwache Lehmann anstelle von Matuschyk auf den Rasen durfte. Scheinbar ist doch etwas am Gerücht dran, dass er die Immunität des Trainers hat. Wir hatten zum Kölsch kaum unsere Schnittchen bestellt, da traf Clemens bereits zum 1:0 (3.) für meinen FC. Er schlenzte einen Freistoß aus 22 Metern Entfernung an der schlecht postierten Mauer vorbei ins kurze Eck. Wow! Es soll ja Fans geben, die sich über eine frühe Führung freuen. Doch als schnöder FC-Fan weiß ich, dass ein frühes Tor ein langes Leiden nach sich zieht. So war es dann auch. Wir verwalteten das frühe Tor, anstatt das zweite zu machen. Maierhofer und Ujah standen sich in der Mitte ständig selbst im Weg und waren im Abschluss kläglich.

 

An Offensivfußball war kaum noch zu denken. Zwei Minuten vor der Halbzeitpause sah Pauli-Spieler Thorandt (43.) wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Angst machte sich breit – mein FC in Überzahl? Ein ganz schlechtes Omen. Dieser Fluch lässt uns nicht los. Denn die Gastgeber waren nach dem Seitenwechsel in Unterzahl deutlich besser. Zum Glück trafen die Hanseaten das Tor aber auch nicht. So beteten wir den Schlusspfiff herbei, um von den Qualen erlöst zu werden.

 

Oder bedeutet Fastenzeit auch Entsagen von fußballerischen Qualitäten? Kurz vor Schluss musste ein weiterer St. Pauli Spieler vom Platz: Mohr sah Gelb-Rot (90.). Da waren es nur noch neun. Das war meinem FC doch egal. Trotz Überzahl und ausreichenden  Konterchancen gelang ihnen kein Tor mehr. Letzten Endes war
St. Pauli in Unterzahl näher an einem Ausgleich als meinem FC am 2:0. Dabei war es nun das zehnte Spiel in Folge ohne Niederlage für meine Geißböcke. Doch was sagt das schon aus, wenn ich mir 90 Minute dieses Trauerspiel ansehen muss? Das einzig Positive: die drei Punkte mehr in der Tabelle. Wir rücken nun vom neunten auf den fünften Tabellenplatz vor.

 

Der Betzeberg zittert bereits vor Angst. Ich kann es riechen. Aber wenigstens ist der Bart ab. Danke Stani! Jetzt müssen wir nur noch besseren Fußball spielen und auch mal das Tor treffen. Am besten schon am kommenden Samstag gegen Union Berlin (13 Uhr).

 

Rotkäppchen

 

 

Text: Gastbeitrag

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