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Politik

Das Feuer des Augenblicks und der Glanz der Dauer

Donnerstag, 26. Juni 2014 | Text: Stefan Rahmann | Bild: Tamara Soliz

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Das Stadtbildforum sammelte Vorschläge, um aus Köln rein optisch eine europäische Metropole zu machen.

Dieses Ansinnen ist angesichts der Umstände mehr als erlaubt. Steckt da eine zarte Poetenseele im von den kölschen Realitäten geschundenen Körper unseres Baudezernenten? „Wir müssen weg vom Feuer des Augenblicks hin zum Glanz der Dauer“, dichtete Franz-Josef Höing im Vorfeld des Stadtbildforums. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Jürgen Roters und Paul Bauwens-Adenauer, Präsident der Kölner Industrie- und Handelskammer, erklärte er der versammelten Domstadt-Presse, wie man Köln nachhaltig aufhübschen will. „Das Stadtbild Kölns entspricht nicht dem einer europäischen Metropole“, nannte Roters das Problem sofort beim Namen. „Deshalb haben wir uns entschieden, mit einem großen Kreis von Vertretern verschiedenster Unternehmen, Initiativen, Politik und Verwaltung, Ideen zu sammeln, wie wir den öffentlichen Raum in Zukunft attraktiver machen wollen“, fuhr der OB fort.

 

Der Kreis der Gäste beim Stadtbildforum war in der Tat groß. Er reichte von den Kölner Verkehrsbetrieben über die IHK bis hin zum Netzwerk Urbaner Gärten Köln, KölnMesse, Interessengemeinschaften aus den Veedeln,  Stadtentwässerungsbetrieben, NetCologne, Citymarketing Köln und den Abfallwirtschaftsbetrieben.

 

Bauwens-Adenauer sieht in der Verbesserung des Stadtbildes einen sehr wichtigen Standortfaktor. „Das Image einer Stadt ist sehr wichtig für die Entscheidung eines Unternehmens, sich dort anzusiedeln. Nehmen Sie Berlin, das aus sich heraus nur eine eher geringe Wirtschaftsleistung hat. Dank des Images finden Sie dort aber jede Menge Start-up-Firmen. Wir müssen in Köln ein ganz dickes Brett bohren. Es gibt viel zu viele autogerechte Straßenräume. Das architektonische Bild der Stadt wirkt oft zerrissen. Wir müssen uns fragen: Was ist charakteristisch für Köln? Welche Aufenthaltsqualität wollen wir in der Stadt schaffen? Das Stadtbild zu verändern heißt auch, einen jahrelangen Erziehungsprozess der Bürger anzustoßen.“

 

Höing stimmte dem IHK-Präsidenten zu: „Wenn man in Köln spazieren geht, dann kann man was erleben. Man kann über lose Gehwegplatten stolpern. Man kann über kontextlose, völlig überdimensionierte Architektur staunen. Aber auch über tolle Räume, die wir á jour halten. Großartige Räume sind in Köln immer dann entstanden, wenn die Stadt gewachsen ist.“ Höing verwies auf Zürich. Dort habe man die Stadträume katalogisiert und mit einfachen Mitteln neu geordnet. Im Moment „übe“ man dies am Hansaring in einem ganz kleinen Rahmen. Dort entferne man, so der Dezernent, unnötige Schilder, kümmere sich um die Beleuchtung und mache die Mülleimer sauber. Der Oberbürgermeister kannte ein anderes Beispiel: „In Mülheim ist auf der Berliner Straße die Initiative ,Hallo Nachbarn‘ entstanden. Die Menschen kümmern sich nach dem Straßenausbau und der Sanierung des Marktplatzes intensiv um ihr Wohnumfeld. Plötzlich werden Fassaden neu gestrichen und alles ist insgesamt viel sauberer.“

 

Im sich den Willensbekundungen anschließenden Gesprächs-Forum blieb man jedoch recht allgemein: Es wurden erstmal Arbeitsgruppen gebildet, die vielleicht 2014, vielleicht 2015 erste Vorschläge machen sollen. Das dicke Brett bleibt also noch…
 

Text: Stefan Rahmann

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