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Sport

Die wuseln zum Gruseln, der Ball will nicht rein

Montag, 15. November 2010 | Text: Roger Lenhard | Bild: Designwork

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Diese Textzeile aus dem Lied „Knietief in der Sch….“ von Bernd Stelter wurde vor dem Spielbeginn des 77. Derbys  zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach nicht über die gesamte Breite der Südkurve ausgerollt. Hätte auch nicht gut zu dem Topzuschlag gepasst, der auf die Tickets erhoben wurde. Jawohl Topzuschlag und nicht Flopabschlag! So kostete meine Karte im Oberrang Nord Block 11 ganz rechts am Rand mit nassem Platz bei dem Duell der Kellerkinder mit der schattigen Perspektive unteres Mittelmaß satte 35 Euro. Stattdessen war auf dem Transparent zu lesen „En unserem Veedel hält m´r zosamme“. Unter dem Motto 86 Veedel, ein Lebenssinn: 1.FC Köln. Nach „Du bes Kölle“ und der FC-Hymne wurde das gleichnamige Lied von den Föös eingespielt. In der gefühlsseligen Schunkelatmösphäre sollte nicht nur die Aggression zwischen den Fans gebannt werden. Sie dient in Köln immer auch als ein probates Mittel, das Licht der Erkenntnis herunterzudimmen. Mit tränennassen Augen wird die bittere Wahrheit nur noch verschwommen wahrgenommen. Der Spielverlauf nach dieser Muckelstimmung traf die Kölner wie ein Peitschenhieb: 0:4 gegen den Erzrivalen vom Niederrhein. Gegen die Schießbude der Liga gerade mal drei Torchancen und in allen Bereichen in der 2. Halbzeit unterlegen.

 

Verantwortlich für dieses Desaster ist Manager Meier, der schon Dortmund an den Rand des Ruins führte. Der Mann spielt gerne die großen Blätter mit hohem Risiko. Die kontinuierliche Entwicklung einer Mannschaft im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten, wie es der kluge Fußballfachmann Bruchhagen in Frankfurt vorlebt, ist nicht die Sache Meiers. Stattdessen hat er Geld mit den Verpflichtungen des Messias Daum und des Prinzen Poldi, verbrannt, die flankiert wurden durch Einkäufe ausgebrannter Topstars mit Millionengehältern wie Womé und Maniche. Wo ist eigentlich der teure Rumäne Ionita? Die katastrophale Transferbilanz war am Samstag zu bewundern, als Nachwuchskräfte auf der Bank dem Spiel eine Wende geben sollten. Herr Meier ist gescheitert. Und wenn man Meier sagt, muss man auch Overath nennen, der diesen als Manager verpflichtete. Trainer Schäfer lässt sich von Gott durch das Leben führen: Möge der FC eine kompetentere Lösung für seine Probleme finden.

Glück auf!
 

Text: Roger Lenhard

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