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Kultur

Französische Filmtage 2015 in der Südstadt

Dienstag, 25. August 2015 | Text: Tamara Soliz | Bild: Französische Filmtage Köln

Geschätzte Lesezeit: 13 Minuten

Auf den Spuren von Truffaut, Malle und mehr.

Ihr seid nach dem Sommer-Urlaub noch im Vive-la-France-Modus und sucht wie immer nach anständigem Baguette in Köln, schwelgt in Erinnerungen, müsst ständig bei Davide in der Epicérie essen gehen und plant bereits den nächsten Trip nach Westen? Dann sind die am 26.08. beginnenden Französischen Filmtage genau das Richtige für Euch: Spannendes aus der „Grande Nation…“, nicht nur, aber auch, „du Cinéma!“. 

„Das ist ganz schwierig, da einen Film herauszugreifen, sie sind alle toll!“ sagt Jürgen Lütz, Geschäftsführer des ODEON Kinos. „Wobei FIDELIO wirklich einen spannenden Plot hat, schon von der Anlage her, eine junge Frau auf einem Schiff alleine unter Männern. Der Film hatte in der Schweiz eine sensationelle Presse.“ fügt er hinzu. Seine persönlichen Favoriten seien aber der Abschlussfilm „Im Schatten der Frauen“, der mit ganz neuen Gesichtern wirklich bestes Schauspielerkino nach Truffaut´scher Manier und in der Tradition der Nouvelle Vague biete, „irgendwie ziemlich gemein, besonders für Männer!“ sowie „Le Beau Monde“, der an die „Perlenstickerin“ erinnere und große Ruhe ausstrahle.

 

ODEON und französischer Film
Wie schon seit mehr als zehn Jahren gibt es auch in 2015 im ODEON Lichtspieltheater Köln wieder Französische Filmtage.
„Wir sind stolz, Ihnen zwei Wochen lang insgesamt fünfzehn neue Französische Filme und einen Klassiker präsentieren zu können“, fügt Jürgen Lutz zu.
Dieses Jahr startet das Festival sieben Wochen später als im letzten Jahr und viele  Stammkunden haben sich schon Sorgen gemacht… Doch der spätere Zeitpunkt hat einen ganz praktischen Grund: Das Angebot an französischen Filmen, die bereits einen deutschen Verleih haben, ist in diesem Herbst einfach geringer als im Vorjahr.  „Wir mussten für unser Programm also mindestens das Filmfest in München abwarten, um zu sehen, was aus Deutschland kostengünstig zur Verfügung steht“, sagt Lutz. „Natürlich haben wir auch überlegt, das Festival auch nur mit sieben Filmen und nur für die Dauer einer Woche zu machen. Aber hinter das einmal Erreichte geht man ungerne zurück. Deswegen haben wir beschlossen, die Flucht nach vorne anzutreten und haben uns sechs Filme direkt vom Weltvertrieb besorgt. Dadurch können wir in diesem Jahr dann auch gleich mit sieben Deutschland- Premieren aufwarten: „Die Kunst der Fuge“, „Fidelio“, „Die schöne Welt“, „Das Turnier“, „Eva und Leon“, „Near Death Experience“ und  „Im Schatten der Frauen“. Damit nimmt die Bedeutung der „Französischen Filmtage“ auch in 2015 für den französisch-deutschen Kulturaustausch sowie für die französische Filmwirtschaft weiter zu.

Wie in jedem Jahr wir auch diesmal einen Publikumspreisträger ermitteln.
Anders als in 2014, wo schon nach den Vorbestellungen für „Monsieur Claude und seine Töchter“ der Ausgang  klar war, gibt es in diesem Jahr im Vorfeld keinen erkennbaren Favoriten und wir sind sehr gespannt, welcher Film sich an die Spitze der Zuschauergunst setzen wird.

Festival-Ticket
Um das Anschauen möglichst vieler Filme zu ermöglichen, gibt es – wie in den letzten Jahren – einen Festival-Pass, mit dem alle Festival-Filme für insgesamt 45,– € angeschaut werden können.
Eintritt: 7,50 (erm. 6,50)  Festival Pass 45,- €
ODEON Kino  Severinsstr. 81 50678 Köln  Kasse: 0221 313110

Les Héritiers – Die Schüler der Madame Anne  105 Min. OmdtU.
von Marie-Castille Mention-Schaar
    •   Mittwoch, 26.08.15 um 20:00 Uhr Eröffnung mit Empfang

    •   Donnerstag, 03.09.15 um 18:00 Uhr

 

Ein Schulprojekt über die französische Resistance verändert nicht nur den Blick einer skeptischen Schulklasse auf die französische Geschichte, sondern wird auch zu einem einschneidenden Erlebnis für deren Geschichtslehrerin.
Ein Leben im Pulverfass: die 11. Klasse des Leon-Blum-Gymnasiums im Pariser Vorort Creteil ist im wahrsten Wortsinn vielfältig. Doch tummeln sich hier viele, die wissen, dass sich der Rest der Welt nicht für sie interessiert. Der junge Muslim Malik, die aggressive Mélanie oder der stille Théo nehmen nicht teil am Wohlstand der Mitte und sie haben sich damit abgefunden. Das Klassenzimmer ist ihre politische Bühne, hier begegnen sich mit voller Wucht kulturelle und persönliche Konflikte. Etwas zu lernen, scheint reine Zeitverschwendung zu sein.
 

L’Art de la fugue – Die Kunst der Fuge

Die Kunst der Fuge 98 Min. OmdtU.
        von Brice Cauvin
    •    Do., 27. Aug. 2015, 18:00 Uhr
    •    Di., 1. Sep. 2015, 20:00 Uhr
    •    Di., 8. Sep. 2015, 16:00 Uhr

Antoine lebt mit Adar, aber er träumt von Alexis … Louis ist in Mathilde verliebt, aber mit Julie verlobt … Wird Gerard, der eigentlich Helen liebt, in die Arme von Ariel fallen? Drei Brüder in Verwirrung … Dem eingeschlagenen Weg folgen … oder ihn im entscheidenden Moment verlassen? Das versteht man unter „Der Kunst der Fuge“.

Fidelio – L’Odyssée d‘Alice
        Fidelio 97 Min. OmdtU.
        von Lucie Borleteau

    •    Do., 27. Aug. 2015, 20:00 Uhr
    •    Mo., 7. Sep. 2015, 18:00 Uhr
Alice Lesage (Ariane Labed) ist Ingenieurin und fährt als Maschinistin zur See. Als sie nach dem ungeklärten Unfalltod eines Berufskollegen kurzfristig dessen Stelle auf dem dreißig Jahre alten Frachter „Fidelio“ übernimmt, ist sie einmal mehr die einzige Frau unter Männern. Was insofern ein Problem darstellt, als sie sich an Land leidenschaftlich in den Comiczeichner Felix Bjørnsen (Anders Danielsen Lie) verliebt hat und nicht weiß wohin mit ihrem Begehren. Dass der sinnliche Norweger in ihrer Wohnung arbeitet und auf ihre Rückkehr wartet, macht das Ganze nicht einfacher und die vermeintliche Nähe durch E-Mail und Skype die Sehnsucht noch größer.
Der Zufall will es, dass der Kapitän des Frachtschiffs ein guter Bekannter aus ihrer Kadettenzeit ist: Gaël Levasseur (Melvil Poupaud), ihre erste große Liebe. Ein Mann an Land und einer auf See – für Alice scheint das möglich, auch wenn sie Gaël zunächst zurückweist. Von ihrem sexuellen Dilemma abgelenkt wird sie durch den Fund des Tagebuchs ihres tödlich verunfallten Vorgängers, in dem dieser von Problemen im Maschinenraum, von neuen Eroberungen und von Liebeskummer schreibt. Von genau den Dingen, die auch sie beschäftigen.
Die Selbstverständlichkeit, mit der sich die junge Hauptdarstellerin in der stählernen Männerwelt auf hoher See bewegt und behauptet, ist genauso faszinierend wie die überraschenden Szenenwechsel in diesem aussergewöhnlichen Spielfilmerstling: Auf die düstere Enge im heißen, ohrenbetäubend lauten Maschinenraum folgen grandiose CinemaScope-Bilder an Deck, die die unendliche Weite und Stille des Meeres einfangen. „Es ist dieses ganz selbstverständliche Aufeinandertreffen von präzise dokumentiertem Schiffsalltag – auf einem dieser von winzigen Mannschaften betreuten Ozeanriesen – mit den anachronistischen Gebräuchen und Ritualen der Seeleute (…), welche diesen Film von Lucie Borleteau so unwiderstehlich macht.“ (Michael Sennhauser)

Tous les Chats sint gris
        Alle Katzen sind grau 87 Min. OmdtU.
        von Savina Dellicour

    •    Fr., 28. Aug. 2015, 18:00 Uhr
    •    Do., 3. Sep. 2015, 20:00 Uhr
Ein nicht sehr erfolgreicher, chronisch einsamer Detektiv, der aus dem Auto lebt. Er weiß, dass er eine Tochter hat, die fast 16 Jahre alt ist und deren Entwicklung er nur aus der Ferne beobachtet hat. So fern auch wieder nicht, denn Dorothy lernt ihn kennen und findet heraus, was sein Beruf ist. Eines Tages klopft sie an seine Tür und beauftragt ihn als Privatdetektiv mit der Suche nach ihrem biologischen Vater.
Zu Hause hat sie die Probleme eines pubertierenden jungen Mädchens am Rande der sexuellen Reife. Ihre Mutter verheimlicht ihr partout, wer ihr wirklicher Vater ist. Detektiv Paul weiß natürlich, dass Dorothy seine Tochter ist. So genießt er die vermeintlich zufällige Annäherung. Das junge Mädchen interessiert sich für seinen Beruf und überhaupt für das, was er so macht. Natürlich hat diese Neugier auch mit ihrer erwachenden Erotik zu tun. Niemand sagt irgendjemandem die Wahrheit. Die Verdrängung der Familiengeheimnisse spitzt sich zu. Paul ist immer im Verdacht, seiner Tochter unväterlich zu nah zu kommen, doch am Ende gibt es eine überraschende Pointe. Ein Film über das Wunder, ein Kind aufwachsen zu sehen und das Leid des frühen Verlustes. Die Wahrheit ist meist schmerzhaft und spätes Glück ist eine Illusion. Mit stilsicherer Kameraarbeit und großartigen Darstellern hat die Debütantin Dellicour einen spannenden Film über das Erwachsenwerden und die Zweifel und Traurigkeit des Alters gemacht.
Savina Dellicour wuchs in Uccle, einem Wohngebiet in Brüssel, auf, in dem auch ihr Film „Tous les chats sont gris“ spielt. Die belgische Regisseurin verließ Uccle um ihren Master in Regie und Drehbuch in Belgien zu absolvieren. Im Anschluss daran besuchte sie die National Film and Television School in London. Ihr Abschlussfilm „Ready“ von 2002 wurde als Bester fremdsprachiger Film bei den Student Oscars nominiert. Außerdem führte Dellicour bei zahlreichen Episoden der britischen Fernsehserie „Hollyoaks“ Regie.

Le Beau Monde
        Die schöne Welt 95 Min. OmenglU.
        von Julie Lopes Curval
    •    Fr., 28. Aug. 2015, 20:00 Uhr
    •    Sa., 5. Sep. 2015, 18:00 Uhr
    •    Di., 8. Sep. 2015, 18:00 Uhr
Alice, ein zwanzigjähriges Mädchen aus einfachen Verhältnissen, lebt in Bayeux, einer kleinen Stadt in der Normandie. Sie hat einen anspruchslosen Freund, Kevin, und arbeitet als Verkäuferin in einer Bäckerei.
Aber ihre Leidenschaft ist Mode und sie hat eine Begabung für Handarbeiten. In einer Teestube bedient Alice die wohlhabende Agnes, die ihr Talent entdeckt. Entschlossen, ihr zu helfen, ihre Fähigkeiten zu entwickeln, unterstützt die reiche Frau die junge Dame sich an der Ecole Duperré in Paris, einer renommierten Kunstgewerbeschule einzuschreiben.
Alice wird angenommen und muss Bayeux, ihre Mutter, Kevin und ihre Freunde für Paris verlassen. Fast gleichzeitig verliebt sie sich in Antoine, Agnès Sohn, einen sensiblen junger Mann der sich gegen seine Mutter und sein bürgerliches Milieu auflehnt. Agnès empfindet die Verbindung zwischen ihrem Sohn und Alice als unpassend.

Le Dernier Coup de Marteau
        Der letzte Takt 83 Min.  OmenglU.
        von Alix Delaporte

    •    Sa., 29. Aug. 2015, 18:00 Uhr
    •    Sa., 5. Sep. 2015, 20:00 Uhr
Der 13 jährige Victor ist ein talentierte Fußballer und fühlt sich zu Luna, der Tochter der spanischen Nachbarsfamilie hingezogen. Er lebt mit seiner alleinerziehenden, von Krankheit und Geldsorgen geplagten Mutter in einem Wohnwagen am Strand. Seinem Vater, einem berühmten Dirigenten, ist er noch nie begegnet.
Als dieser im nahe gelegenem Montpellier mit einem lokalen Orchester Mahlers 6. Symphonie einstudiert, beschließt Victor ihn aufzusuchen. Doch sein Vater ist von der überraschenden Konfrontation zunächst überhaupt nicht angetan. Mit der Zeit aber nähren sich die beiden einander an, was wiederum Nadja, Victors Mutter, missfällt.
Victor begegnet aber nicht nur seinem Vater, sondern auch der Musik Mahlers, der er bei den Proben lauscht und die ihn zunehmend zu fesseln beginnt.
Alix Delaporte gelingt ein intimes Drama über das Erwachsen werden, die erste Liebe, eine sich entwickelnde Vater-Sohn-Beziehung und vor allem über die Kraft der Musik.

Week-ends – Wochenenden in der Normandie
        Wochenenden in der Normandie 90 Min. OmdtU.
        von Anne Villacèque
    •    Sa., 29. Aug. 2015, 20:00 Uhr
    •    Di., 1. Sep. 2015, 18:00 Uhr
    •    So., 6. Sep. 2015, 14:00 Uhr
Es gehört nicht viel dazu, um ein Wochenende auf dem Land zu ruinieren. Da genügt schon ein kleines Missverständnis auf dem Parkplatz des Supermarkts, eine unglückliche Reaktion und schon sind liegen die Nerven aller Beteiligten blank. Christine ist am Ende – Jean will sie verlassen. Sylvette und Ulrich scheinen nun weniger enge Freunde zu sein als früher. Für Christine bricht eine Welt zusammen, doch das Leben steckt voller Überraschungen.
Ein Geschichte über Liebe und Trennung, das Leben der beiden Paare, die Zeiten gemeinsamer Wochenenden und eine Freundschaft, die auf eine schwere Probe gestellt wird.

 

Dior et moi – Dior und ich
von Frédéric Tcheng – 86 Min. • OmU
    •    So., 30. Aug. 2015, 12:00 Uhr
    •    So., 6. Sep. 2015, 12:00 Uhr
Die Fashion Dokumentation DIOR UND ICH gewährt nie gesehene, private Einblicke in die vielschichtige Welt des Modehauses Dior und einen einmaligen Blick hinter die Kulissen während der nur zweimonatigen Entstehung der ersten Haute Couture Kollektion des neu ernannten Chefdesigners Raf Simons – eine wahre Herzensarbeit und das Ergebnis des perfekten Zusammenspiels eines leidenschaftlichen Teams, das nach der spontanen Ernennung von Raf Simons vor einer großen Heraus­forderung steht. Regisseur Frédéric Tcheng kommt dem scheuen Genie ungewöhnlich nah und stellt eine überraschende Parallele zu Christian Dior her.
Als Raf Simons im Frühjahr 2012 zum kreativen Direktor von Dior und somit auch der Haute Couture ernannt wurde, fragten viele nach seiner Legitimation. Er galt als Minimalist, war bekannt durch seine Männermodekollektion unter seinem eigenen Namen und durch seine Arbeit bei Jil Sander. Wie würde der Belgier dem Druck des Erbes von Dior gerecht werden, während er seine erste Haute Couture Kollektion in nur acht Wochen kreiert und fertig stellt?
Noch nie hat ein Filmteam die Arbeit im legendären Modehaus Dior derart hautnah begleiten dürfen. Dabei werden die inneren Mechanismen des Ateliers von den kreativen Entwürfen des Chefdesigners bis zur Umsetzung durch die professionellen Schneiderinnen im Atelier ebenso dokumentiert wie die persönlichen Beziehungen, die sich zwischen den Mitarbeitern entwickeln.

Hôtel du Nord  

95 Min. OmdtU  von Marcel Carné

    •    So., 30. Aug. 2015, 14:00 Uhr
    •    Mo., 31. Aug. 2015, 20:00 Uhr
Das Ehepaar Lecouvreur kauft unter großem finanziellen Risiko ein kleines heruntergekommenes Hotel im Nordosten von Paris (am Kanal St. Martin). Zwielichtige Gestalten wohnen im Hotel, aber auch einfache Arbeiter gehen im Hotel ein und aus oder wohnen hier. Schon bald wird das Ehepaar zum Mittelpunkt, an dem sich die Lebenswege aller mit dem Hotel verbundenen Menschen kreuzen.
Ein junges Liebespaar will gemeinsam aus dem Leben scheiden. Er schießt im „Hotel du Nord“ auf sie, verliert den Mut zum Selbstmord, flieht und stellt sich der Polizei. Die Frau wird von einem Zuhälter gerettet, arbeitet im Hotel als Kellnerin und will auf den Geliebten warten, der sich im Gefängnis mit Schuldgefühlen plagt. Der Zuhälter, der sich in sie verliebt hat, steht großzügig zurück, als er aus dem Gefängnis kommt, und wird von einem Ganovenkollegen, den er verraten hatte, erschossen. Ein streckenweise arg sentimentales Liebesdrama mit einigen dramaturgischen Schwächen, das aber durch großartige Charakterzeichnungen, hervorragende Schauspieler und die Echtheit des Milieus der Pariser Banlieu fesselt. Ein bedeutendes Werk des poetischen Realismus im französischen Film der 30er Jahre. (Filmlexikon )
Eugène Dabit, der 1931 die Romanvorlage zu diesem Film verfasste, erzählt hier fast autobiographisch die Geschichte seiner Eltern. Seine Welturaufführung erlebte Hôtel du Nord am 19. Dezember 1938 in Paris. 1948 kam er in die deutschen Kinos und am 28. September 1964 war er im erstmals deutschen Fernsehen zu sehen.

Vendanges – Von Trauben und Menschen

von Paul Lacoste – 83 Min. OmdtU.

    •    So., 30. Aug. 2015, 18:00 Uhr
    •    Fr., 4. Sep. 2015, 18:00 Uhr
Von Trauben und Menschen
Schauplatz: Frankreich, eine kleine Weinregion (Gaillac) östlich von Toulouse. Die Zeit: Mitte September. Das Personal: eine Gruppe von etwa 15 Frauen und Männern jeden Alters – mit Lesescheren und Eimern bewaffnete Erntehelfer für die paar Wochen der Weinernte. Der Trupp ist in die Rebzeilen eines mittelständischen Anbaubetriebs in der Region Gaillac ausgeschwärmt.
Behutsam taste sich der Film an seine Protagonisten heran und erfährt etwas aus dem Leben jeden einzelnen Erntehelfers. Zwei Studentinnen die ihren Platz im Leben suchen. Eine 50 Jährige Frau die nach ihrer Entlassung keine andere Arbeit findet . Eine junge Familie aus der Region die sich bewusst für ein unabhängiges Leben entschieden hat. Zwei ältere Männer, denen das Leben nichts geschenkt hat. Sie alle sind stolz auf ihre gemeinsame Arbeit im Weinberg, eine gute Zeit im Jahr, die ihnen hilft über die Runden kommen.

Le Tournoi – Das Turnier 

von Elodie Namer – 85 Min. OmenglU

So., 30. Aug. 2015, 20:00 Uhr

Schauplatz ist einen großes Budapester Hotel. Hier findet ein siebentägiges Schachtunier statt.
Der 22 jährige Cal Fournier, französischer Schachmeister, gilt als der Favorit des Tuniers. Das unreife Genie ist gut vorbereitet, aber seine Konkurrenten sind im auf den Fersen und zeigen ebenfalls beeindruckende Leistungen. Abgeschieden von der Welt vertieft sich Cal völlig in das Spiel oder verbringt seine Zeit mit seiner Freundin Lou oder seinen Freunden Aurélien, Anthony und Matthew.
Aber dann betritt ein elfjähriges Ausnahmetalent die Bühne und schickt sich an Cal den Sieg streitig zu machen. Cals Konzentration und Routine geraten ins Wanken…

Pas son genre – Nicht mein Typ

von Lucas Belvaux – 115 Min. OmdtU

    •    Mo., 31. Aug. 2015, 18:00 Uhr
    •    Fr., 4. Sep. 2015, 20:00 Uhr
Die beiden könnten kaum unterschiedlicher sein. Clement ist ein junger Pariser Philosophie­professor der für ein Jahr nach Arras berufen wurde. Weit entfernt von Paris, weiß Clements nichts mit seiner Freizeit anzufangen.
Jennifer hat ihre Ausbildung zur Friseurin fast abgeschlossen. Während Clements Leben von Kant und Proust bestimmt wird, ließt Jennifer Groschenromanen und Mode-Zeitschriften und amüsiert sich mit ihren Freundinnen in Karaoke-Bars.
Auch wenn sich beide anfangs einig sind, dass sie so gar nicht zueinander passen fühlen sie sich doch magisch voneinander angezogen. Aber ist ihre Liebe stark genug um alle sozialen und kulturellen Barrieren zu überwinden?

L’échappée Belle – Der Ausreißer – Eva und Léon

von Emilie Cherpitel – 67 Min. OmenglU

    •    Mi., 2. Sep. 2015, 18:00 Uhr
    •    So., 6. Sep. 2015, 20:00 Uhr
Es ist 5.00 Uhr nachmittags in einem Straßencafe, Leon kommt an den Tisch von Eva und fragt nach einer heißen Schokolade. Er ist 11 Jahre alt und weiß nicht wer seine Eltern sind. Sie ist 35 und kinderlos. Sie ist unabhängig, launisch und führt ein privilegiertes Leben. Er ist klug, weise und lebt in einem Heim. Sie werden sich nicht mehr verlassen.

Near Death Experience  – 87 Min. OmdtU.
        von Benôit Delépin, Gustave Kervern

Mi., 2. Sep. 2015, 20:00 Uhr
Paul, gespielt von Michel Houellebecq, ist Mitarbeiter eines Callcenters und leidet an einem Burn-Out.
An einem Freitag den 13. erfährt er aus den Fernsehnachrichten, dass für ihn der Zeitpunkt gekommen sei, sein Leben zu ändern. Paul schwingt sich auf sein Fahrrad und fährt in die Berge um sein altes Leben hinter sich zu lassen.

Un Moment d‘Égarement – Der Vater meiner besten Freundin

        von Jean-François Richet – 105 Min. OmdtU.
    •    So., 6. Sep. 2015, 18:00 Uhr
    •    Mo., 7. Sep. 2015, 20:00 Uhr

Die beiden frühreifen Mädchen Louna und Marie sind beste Freundinnen und wollen in ihrem Sommerurlaub auf Korsika wilde Partys feieren und erotische Abenteuer erleben. Doch leider werden die beiden von ihren Vätern begeleitet und vor allem Lounas strenger Papa Antoin erweist sich als echte Spaßbremse.
Maries Vater Laurent ist da viel entspannter und noch dazu gut aussehend. Die bildschöne Louna verguckt sich in den Vater ihrer besten Freundin und der erliegt eines Abends ihren Verführungskünsten.
Zwar bereut Laurent seinen Fauxpas schon am nächsten Morgen, doch Louna ist nun um so mehr in ihn verliebt und will sich nicht so schnell abschütteln lassen. Für Louna ist es Liebe, aber für Laurent nur ein Moment in dem er die Kontrolle verloren hat … Ohne den Namen ihres Geliebten zu nennen, vertraut sich Louna ihrem Vater an. Antoine sucht mit allen Mitteln herauszufinden, wer der Liebhaber seiner Tochter ist.

L’Ombre des Femmes – Im Schatten der Frauen
        von Philippe Garrel – 73 Min. OmdtU
            •   Di., 8. Sep. 2015, 20:00 Uhr Mit Abschlussempfang und Verkündung des Publikumspreisträgers

 

Pierre und Manon sind arm. Sie produzieren Dokumentarfilme, obwohl ihnen die finanziellen Mittel dazu fehlen und halten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser.
Eines Tages trifft Pierre auf die jungen Praktikantin Elizabeth und die beiden verlieben sich. Aber Pierre will seine Partnerin Manon für Elisabeth nicht verlassen. Er will beide Frauen.
Eines Tages entdeckt Elizabeth, dass Manon einen Liebhaber hat und erzählt es Pierre. Pierre fleht Manon an bei ihm zu bleiben und verlässt Elizabeth. Manon bricht sofort mit ihrem Liebhaber, vermutlich deshalb, weil sie Pierre liebt.

Text: Tamara Soliz

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