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Sport

„Lieb gewonnene Routinen“ oder „Das mediale Trommelfeuer des 30. Spieltages“

Donnerstag, 12. April 2012 | Text: Roger Lenhard | Bild: DesignWork, Köln

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Die allermeisten Menschen haben ihre lieb gewonnenen Routinen. So rauche ich zum Beispiel morgens, nachdem der Tee getrunken und das Brot gegessen ist, eine Zigarette zum Wachmach-Espresso. Dann wird die Tageszeitung aufgeschlagen: Erst der Sport, dann Kultur. Danach Wirtschaft, der Lokalteil und Panorama. Montags und donnerstags ist Kicker-Tag. Dann wird gerne die Lektüre der Tageszeitung verkürzt und dieselbe schnell beiseite gelegt, um sich in Ruhe den Spielberichten und den News rund um die Vereine zu widmen. Das allerdings nur, wenn die Blauen nicht verloren haben. Bei einer Niederlage wird der Kicker erst mal missachtet, weil er die Frechheit besitzt, das Unangenehme auch noch schwarz auf weiß widerzugeben.

Gute Routinen verschaffen mir die Entspannung und Behaglichkeit, die ich brauche, um mich dann den unangenehmeren Dingen des Tages zuwenden zu können. Nun meint es die Wirklichkeit manchmal nicht gut mit mir und nimmt einfach keine Rücksicht auf meine Befindlichkeiten. Überflüssigerweise gibt es nicht nur den BvB und Bayern München. Sie stehen auch noch im Pokalfinale und spielen um die Deutsche Meisterschaft. Aber anstatt dies zu ignorieren, werde ich auch noch durch die Presse mit einem medialen Trommelfeuer aus Vorberichten zum Aufeinandertreffen beider Mannschaften beschossen. Da half nur die Flucht in ein zur Wellness-Oase umgebautes Kloster an der Steinbachtalsperre im Hunsrück (Sehr schön!).

 

Angesehen habe ich mir das Spiel der Zecken gegen die Lederhosen dann aber doch. Die Dortmunder gewannen verdient aufgrund einer herausragenden ersten Halbzeit. In der 2. Halbzeit konnte sich das Starensemble aus München zwar besser in Szene setzen, Großchancen blieben allerdings Mangelware. Einen unberechtigten Elfmeter für die Münchener verschoss der gefoulte Robben selber. In der dramatischen Schlussphase vergab der holländische Narzisst freistehend
eine gute Einschussgelegenheit. Da er zudem auch das Abseits vor dem 1:0 aufhob, wurde er zum Symbol der Niederlage des Starspielerfußballs der Bayern gegenüber des  Mannschaftfußballs der Dortmunder. Uli Hoeneß hat als Manager wenig Fehler gemacht. Nicht umsonst ist München nach wie vor das Nonplusultra des deutschen Fußballs. Ein kapitaler Fehler war es auf jeden Fall, 2008 Jürgen Klinsmann dem heutigen Dortmunder Trainer Klopp vorgezogen zu haben.

Der 1. FC Köln ist zur traurigen Lachnummer des deutschen Fußballs geworden und beschämt die Kölner Bürger. Sowohl Verein als auch Spieler könnten sich vom Großteil der Fans, die für sehr viel weniger Geld professionell ihrer Arbeit nachgehen und mit Herz und Seele am Verein hängen, eine dicke Scheibe abschneiden.

Glück auf!
 

Text: Roger Lenhard

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