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Sport

„Nur die Kopfnuss fehlte“ – der 32. Spieltag

Montag, 6. Mai 2013 | Text: Roger Lenhard | Bild: Design Work, Köln

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Gar nicht blöde setzten die Bundesligaplaner die Begegnung Dortmund gegen Bayern München auf den 32. Spieltag: Es sollte der große Showdown im Kampf um die Meisterschaft zum Ende der Saison werden. Stattdessen war die Partie nur eine Begegnung des alten gegen den neuen deutschen Meisters und ein Warm up für das Champions-League Finale in Wembley am 25. Mai 2013.

 

Gemessen an der Bedeutungslosigkeit war es dann doch eine Partie voller Hitze und ausgelebter Antipathie. Beim 1:1 gab es einen Platzverweis, einen verschossenen Elfmeter und eine heftige Kopf-an-Kopf-Diskussion zwischen Jürgen Klopp und dem Sportdirektor der Bayern, Matthias Sammer. Die wutverzerrten Fratzen der beiden waren keine oskarwürdigen Schauspieleinlagen, sondern Ausdruck echter Abneigung, die sich in den letzten Wochen nochmals durch den Transfer des phantastischen Mario Götze nach München, durch die Tatsache, dass die Verpflichtung des Publikumlieblings kurz vor dem Halbfinalhinspiel gegen Real Madrid durchsickerte und durch die Spekulationen, dass der vielleicht beste europäische Stürmer Robert Lewandowski seinem Spielerkollegen folgen wird, vertiefte.

 

Insbesondere Matthias Sammer – mit Dortmund als Spieler und Trainer immerhin Deutscher Meister – gefällt sich in der Rolle des arroganten Provokateurs und scheint den Posten der Abteilung Attacke, den Uli Hoeneß nach seiner Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung zurücklässt, übereifrig besetzen zu wollen. Das ist schade, denn die Mannschaft des FC Bayern München ist nicht nur großartig, sondern durchaus sympathisch und hat mit Jupp Heynckes einen feinen Trainer, der alles andere als ein Großmaul ist. Bei der Diskussion um Uli Hoeneß werden seine unbestrittenen Verdienste als Manager und seine generöse Wohltätigkeit gerne zur Abmilderung seiner Verfehlungen angeführt. Vergessen wird dabei, dass Uli Hoeneß auch ein Kotzbrocken war und sich nie dem Fairplay anderen Vereinen gegenüber verpflichtet sah. So wurde die Verpflichtung von Miro Klose nach Bayern München vor einem wichtigen Europapokal-Halbfinale der Bremer bekannt gegeben. Wie überhaupt gerne bei Vereinen gewildert wurde, die den Bayern gefährlich werden konnten. Beispiel Kalle Del Haye. Der Spieler von Borussia Mönchengladbach wurde ausschließlich zur Schwächung des Konkurrenten gekauft und saß fast nur auf der Ersatzbank. Gerne versagte Hoeneß nach Niederlagen den Gegnern jede Annerkennung und stänkerte rotgesichtig gegen Schiedsrichter, überharte Spieler und Gott und die Welt. Mit Sportsgeist hatte das alles nichts zu tun, und die Gelegenheit nach dem erzwungenen Maulkorb von Hoeneß war günstig, dass der FC Bayern München diese unselige Tradition einfach ruhen lässt und zu einem wirklichen Verein von Welt wird.

 

Aber weltmännisch funktioniert mit dem Giftzwerg Matthias Sammer nicht, und so komme ich in die blöde Situation, den Dortmundern als Schalker den Sieg im Champions-League-Finale zu wünschen.

Glück auf!

Text: Roger Lenhard

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