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Südstadt

Severinsbürgerpreis für Fotograf Eusebius Wirdeier

Freitag, 13. September 2019 | Text: Judith Levold | Bild: Eusebius Wirdeier/Kamil Rachwal

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

„Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur sowie des Heimatgedankens und Brauchtums in Köln und besonders für das Severinsviertel.“ So steht es in der Satzung des SeverinsBürgerpreis e.V.

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Seit 35 Jahren verleiht der Verein den Preis an Menschen, die das besonders „Kölsche“ oder mehr noch, das besonders „Vringsveedelige“ in ihrem Tun fördern, beschreiben, gestalten oder dokumentieren. In diesem Jahr geht der Preis an Eusebius Wirdeier.

Er studierte an den Kölner Werkschulen am Ubierring (Heute TH Köln, Fachbereich Kunst&Design) und ist Fotograf, Grafiker, Bildhauer, Kurator und vor allem Herausgeber zahlreicher Bildbände, etwa dem „Trotzdem Alaaf! – Kölner Rosenmontag zum Golfkrieg“, sowie vieler Ausstellungen, u.a. im Kölnischen Stadtmuseum.

Demonstration zur Besetzung des Stollwerckgeländes 1980, Bild: Eusebius Wirdeier

Stollwerck, Nord-Süd-Bahn, Stadtarchiv

Wirdeier, der sich selbst als „Heimatfotograf“ bezeichnet, arbeitet vorwiegend dokumentarisch und mit schwarz/weiß-Bildern. In seinem Gesamtwerk finden sich zahlreiche Fotografien auch aus dem Severinsviertel und der Südstadt. So begleitete er 1980 die Proteste und Demonstrationen rund um den Abriss des Stollwerckgeländes, die Vorbereitungen zum U-Bahnbau auf der Severinstraße 2005, die Einsturzstelle des Stadtarchivs oder -anderthalb Jahre lang- die Renovierung der Severinskirche bis 2017.

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Auch unbequeme Themen

Wirdeier ist kein Zeitungsfotograf, arbeitet nicht journalistisch. „Ich such´ mir meine Themen, auch unbequeme. Zum Beispiel als die Fassade der Werkschulen vom Abriss bedroht war, habe ich das thematisiert fotografisch – ich versuche ab und zu, mit der Fotografie einzugreifen, und zu helfen, Sachen zu erhalten“
Für den Festakt zur Verleihung des Severinsbürgerpreises hat er eine Bildergalerie vorbereitet, die an die Wand projiziert wird: „Das sind sechzig Bilder, von 1967 bis heute, die die Geschichte und Veränderungen im Viertel gut zeigen“ sagt Wirdeier. Es seien Bilder von den Werkkunstschulen, Alltagsbilder, aber auch von den Ausgrabungen vor dem Bau der Nord-Südstadtbahn dabei – und: Bislang noch unveröffentlichte Aufnahmen, die er während der Restaurierung des Heiligen Severin, der überlebensgroßen Skulptur an der Severinsbrücke, machte.

Der Festakt steigt in der Severinskirche, am Samstag, 14. September um 11h.

Text: Judith Levold

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