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Politik Südkids

Smartmob auf der Domplatte

Freitag, 16. April 2010 | Text: Gastbeitrag | Bild: Bauspielplatz Friedenspark

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Die Hupe geht los, und los gehts. Das war unser Signal. Mit lautem Geschrei rennen wir die Stufen des Doms herunter. Die Hupe ertönt ein zweites Mal, und wir erstarren für zwei Minuten. Erst wenn die Hupe ein drittes Mal zu hören ist, dürfen wir uns wieder bewegen.

Das ist eine von drei Aktionen, die wir abgesprochen haben. Wir sind hier um die Aufmerksamkeit der Leute zu erlangen. Sie sollen sich dafür interessieren, was wir da mitten in der Kölner Innenstadt machen. Dadurch sollen sie erfahren, dass den Jugendzentren das Geld massiv gekürzt wird. Dieser so genannte “Smartmob” wurde von den Jugendzentren veranstaltet, die von den 10 Prozent-Kürzung betroffen sind.

Auch wir Kinder vom Bauspielplatz haben mitgemacht. Aber das war nicht die einzige Aktion. In der vorherigen Woche gab es am Baui sogenannte “Geschlöffnet”-Tage, an denen wir zum Beispiel zum Severinstor gegangen sind und einen Mitmachzirkus veranstaltet haben oder zum Jugendzentrum Meschenich gefahren sind. Das alles haben wir gemacht, weil die Stadt den Jugendzentren viel Geld gekürzt hat und weil wir wegen dieser Kürzung Angst um unser frisch gekochtes Mittagessen, das Angebot mit Spielsachen spielen zu können, unsere jährlichen Ferienfreizeiten und das für den Baui unverzichtbare Baumaterial haben müssen.

Der Baui ist ein Jugendzentrum mitten in der Stadt. Hier können wir Dinge machen, für die es hier in der Stadt normalerweise keinen Platz gibt, zum Beispiel Hütten Bauen, skaten, Feuer machen, toben, schreien, und natürlich Freunde treffen. Mit zwölf können die Kinder einen Betreuerschein als Kindergruppenleiter machen und bei der großen Ferienfreizeit im Sommer mithelfen. Dafür gibt es im Herbst bis jetzt extra eine Segelfreizeit für die „Großen“.

Der Baui ist uns als „Stadt-Oase“ sehr wichtig- und bietet uns mit seinen Angeboten Dinge, zu denen  vielen von uns sonst entweder Geld oder Möglichkeiten fehlen würden.

Sarah, 11 Jahre

 

Text: Gastbeitrag

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