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Kultur Südstadt

Aus der Südstadt auf Zeitreise: Die Schauspielerin Jasmin Schwiers

Dienstag, 14. Juni 2022 | Text: Evelyn Maria Denda | Bild: Jennifer Fey

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Ein neuer Film kommt in die Kinos: „Die Geschichte der Menschheit – leicht gekürzt. Darin spielt Jasmin Schwiers gleich mehrere Rollen. Meine Südstadt hat das zum Anlass genommen, sich mit der Schauspielerin und Südstädterin aus Leidenschaft, zu unterhalten: über ihren Job, den neuen Kinofilm – und natürlich das Veedel.

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Meine Südstadt: Was macht Dich zum Südstadtmädel?
Jasmin Schwiers: Ich wohne jetzt seit 10 Jahren in der Südstadt, meine beiden Töchter sind im Klösterchen zur Welt gekommen und ich möchte im Leben nicht mehr woanders wohnen! Reicht das, um als Südstadtmädel durchzugehen?

Ich finde: ja. Was bedeutet die Südstadt für Dich?
Die Südstadt ist mein Zuhause geworden. Mein Veedel, mit dem ich mich komplett identifiziere. Die Offenheit, der Zusammenhalt, der ganze Spirit des Veedels ist extrem besonders. Man interessiert sich füreinander. Man hilft einander. Das ist eine Qualität, die sicher nicht selbstverständlich ist für das Leben in einer Stadt.

In der Südstadt zuhause (Foto: privat)

Hast Du einen Lieblingsort und einen Tipp für den ultimativen Sommerabend in der Südstadt?
Seit ich Kinder habe, ist das meistens Balkonien. Aber wenn ich unterwegs bin, liebe ich die Vielfalt der Restaurants, Kneipen und Bars. Wenn ich durch den oberen Teil der Alteburger Straße laufe, nenne ich die Südstadt immer mein „Klein Palermo“. Weil im Sommer fast italienisches Flair in der Luft liegt. Und ich möchte bald mal ins Freilichtkino am Rheinauhafen. Das soll ausgebaut werden, habe ich munkeln gehört.

Was war das schönste und was das skurrilste Erlebnis, das Du je in der Südstadt hattest?
Die schönsten Erlebnisse waren mit Sicherheit die Geburten unserer Kinder. Und das skurrilste? Oh, da muss ich überlegen… Ist jetzt keine dolle Geschichte, aber vor gar nicht allzu langer Zeit wurde ich im Rewe an der Kasse nach meinem Ausweis gefragt, als ich eine Flasche Sekt kaufen wollte. Ich werde dieses Jahr 40 und Sekt ist ab 16 erhältlich. Ich hatte keinen Ausweis dabei und habe deshalb der Kassiererin ein Bild meiner Kinder gezeigt. Das könnten ja auch Geschwister sein, sagte die Gute dann. Am Ende hat sie mein anhaltender Lachkrampf überzeugt und die Tatsache, dass ich mich 10 mal für das Kompliment bedankt habe. Wat soll ich sagen – she made my day.

Wenn Du durch die Südstadt schlenderst, begegnen Dir hier oft Fans, die Dich erkennen?
Oft würde ich nicht sagen, aber ab und an kommt es mal vor, dass mich jemand erkennt und anspricht. Ich werde oft von Leuten gegrüßt, von denen ich aber sicher bin, sie nicht zu kennen. Die können mich wahrscheinlich selbst in der Sekunde nicht zuordnen, aber das Gehirn meldet eine Übereinstimmung und so werde ich – manchmal ganz vertraut – gegrüßt.

Wie bist Du zur Schauspielerei gekommen?
Ich habe als Kind im Ferienlager Theater gespielt. Ein Betreuer war Drehbuchstudent und hat dort seinen Abschlussfilm für die Uni gedreht mit mir in der Hauptrolle. Da war ich zehn. Drei Jahre später hat er mich für seinen ersten richtigen Film für eine Nebenrolle vorgeschlagen. So bin ich reingerutscht in die ganze Sache. Von da an ging es immer weiter. Ich habe nie etwas anderes gemacht.

Was war Deine bisher schönste Rolle als Schauspielerin, was Deine Verrückteste?
Oh, das ist echt schwer zu sagen. Über die Jahre sind eine Menge Rollen zusammengekommen. Ich liebe es sehr, historisch zu drehen. In eine ganz andere Zeit zu schlüpfen, ist schon ganz besonders. Dementsprechend verrückt war es, letztes Jahr die Kino-Komödie „Die Geschichte der Menschheit – leicht gekürzt“ zu drehen. Einmal quer durch alle Zeitalter.

Szenenbild aus dem neuen Kinofilm (Foto:Warner Bros. Entertainment)

Was erwartet uns in Deinem neuen Kinofilm?
Die Geschichte der Menschheit bietet natürlich einige Vorlagen. Wir sind ein Ensemble von Schauspieler*innen, die durch die Zeiten hüpfen und in jedem Sketch gibt es einen Stargast, der eine wichtige, historische Persönlichkeit spielt: Bastian Pastewka, Carolin Kebekus, Rick Kavanian, Max Giermann und viele mehr.  Christoph Maria Herbst lotst den Zuschauer zielsicher durch die Zeitalter. Ich durfte insgesamt 9 Rollen spielen. Beispielsweise Königin Isabella von Spanien auf einem Segelschiff auf Madeira, das der Original-Santa Maria von Kolumbus nachempfunden ist. Oder eine Neandertalerin in einer Höhle in Bulgarien. Am nächsten Tag stand eine Musical-Szene mit Bela B. auf dem Programm – jeder Drehtag hat den vorherigen getoppt, das war einfach Wahnsinn. Dieser Film wird episch. Und vor allem wahnsinnig komisch!

Schauspielerin, Mutter Ehefrau – wie bekommst Du diese Rollen im Alltag alle unter einen Hut?
Das ist mit sehr viel Organisation verbunden. Da mein Mann als Stand-up-Comedian auch keine feste Struktur hat, muss ständig neu gepuzzelt werden. Wir haben tolle Unterstützung durch die Omas, ohne die wir sicher nicht so gut klarkämen. Aber wenn es manchmal arg kollidiert oder man mehrere Projekte gleichzeitig unter einen Hut kriegen muss, dann stoße ich auch an Grenzen. Zu viele Bälle gleichzeitig in der Luft sind nicht lange zu halten. Aber dann kommen auch wieder ruhigere Phasen in denen ich fast ausschließlich bei den Kindern sein kann, was ich als riesigen Luxus empfinde.

Gesichtsbehandlung, die offenbar jung hält (Foto: privat)

Magst Du Kölsche Tön – und hast du einen Favoriten?
Mein Bruder Ena ist der Keyboarder von Kasalla. Ich fiebere natürlich dem Stadion-Gig am 17.06. entgegen, den die Jungs Corona-bedingt immer wieder verschieben mussten. Dieses Jahr wird er endlich steigen, sonst raste ich aus!

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Fastelovend und die Südstadt, bist Du dabei?
Ich bin nicht die größte Karnevalistin unter der Sonne, aber so ein gepflegter Straßenkarneval oder mit meinen Mädels in die Kneipe, das muss schon sein. Im Februar hatte ich Corona, da stellte sich die Frage also nicht…

Die Südstadt in drei Worten….
Einfach. Minge. Zohuss.

Text: Evelyn Maria Denda

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