Paragraf 1 des kölschen Grundgesetzes lautet: Jeder Jeck ist anders. Aber wehe, er ist anders jeck als all die anderen. Dann kennt man in dieser Stadt am liebsten keine Gnade. Wie das in der Praxis aussieht, erlebt derzeit – wieder einmal – Sri

Lesen auf Rädern

Die Stadtteilbücherei Haus Balchem fehlt. Und das wird aller Voraussicht nach auch noch eine Weile so bleiben. Nun ist die nächstgelegene Bücherei am Neumarkt von der Südstadt aus nicht gerade unerreichbar, doch 'mal eben' ein Buch zurückbringen,

Dem perfekten Wurf...

...auf der Spur sind Basketball-Star Dirk Nowitzki und sein Trainer und Gefährte Holger Geschwindner seit gut zwanzig Jahren. Damals entdeckte der frühere Nationalspieler Geschwindner den schlaksigen großen Jugendlichen bei einem Spiel und fand he

Photoszene während der Photokina

Die Fotografie hat Geburtstag. Stolze 175 Jahre wird sie in diesem Jahr alt. Die 'photokina', die seit 1950 alle zwei Jahre in Köln stattfindet, gilt als weiltweit bedeutendste Messe für Fotografie.
Während auf der 'photokina' techn

Die Bilder starren einem entgegen

Sieben Jahre lang bereitete Thomas Zander die aktuelle Ausstellung in seiner Galerie in der Schönhauser Straße vor, weit länger als die meisten anderen. Diesmal nämlich zeigt er ausnahmsweise nicht nur Fotografie, sondern stellt Arbeiten des Fotog

  • Die Hand Gottes - Köln punket in Paderborn


    Nun gut, die Hand Gottes war es nicht, aber die Hand von Keeper Horn, die seinen Geißbock-Kollegen in Paderborn einen Auswärtspunkt beim 0:0 sicherte. Aus Protest gegen die überhöhten Eintrittspreise hatte ich nicht den Weg in die ostwestfälischen Steppe angetreten. Als Gäste-Fan musste man stolze 50 Euro pro Karte hinlegen. Für einen Zweitliga-Aufsteiger ganz schön üppig. 2000 Kölner Fans war das egal - die resisten nach Paderborn und machten in der Benterler-Arena ordentlich Stimmung.

     

    Trainer Stöger brachte erstmals den Ex-Lauterer Zoller für Osako in die Startelf. Ich jedch fragte mich, was denn wohl der Kölner Kalas machte? Der vom FC Chelsea ausgeliehene tschechische Nationalspieler saß noch nicht mal auf der Ersatzbank.
    Bereits nach einer Viertelstunde stand für mich fest, dass das Experiment mit Zoller als hängende Spitze für Osako nicht funktionierte.

  • Nackig auf der Müllkippe

    War am vorletzten Wochenende auch auf dem Straßenfest in der Merowinger Straße. Oder der „Mero“, wie die jetzt offenbar heißt. Alles nett, alles schön. All die hübschen Geschäfte, Bistros und anderen Lokalitäten. Auf der Straße fast nur Bekannte. Man war praktisch unter sich. Feine Sache, aber auch irgendwie blöd. Genau wie die Mero. Könnte auch sagen, die Mero ist fertig. Fertig umgebaut. Im Sinne von durchgestyled. In ihrer jetzigen Anmutung könnte man sie auch in eine angesagte Ecke des Prenzelbergs verlegen, ohne dass sie da negativ auffallen würde. Nachdem inzwischen auch die letzte Discounter-Filiale dichtgemacht hat, gibt’s da kaum noch einen Laden, in dem alteingesessene Normalbürger ohne Hochschulabschluss und/oder irgendwelche kreative Lebensentwürfe anzutreffen wären.

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Cafe Sur, Kölner Südstadt, Foto: Dirk Gebhardt
Doro Hohengarten
 In Buenos Aires gibt es die besten Cafés der Welt, in der Südstadt das Café Sur. Der Tag hat Momente, da muss es einfach dieser Ort sein. Der Morgen zum Beispiel. Eine Medialuna (Croissant) und ein Cortado (Espresso mit etwas Milch) in der Sonne,...