Dieses Wochenende verspricht rund zu werden. Sämtliche Augenpaare werden überall in der Südstadt dem schwarz-weißen Ball folgen. Das deutsch-deutsche Champions-League Fußball-Finale wird in London ausgetragen und ab 20:45 Uhr auf der Glotze

der Skater Willow Foto: Dirk Gebhardt

Olli ist mehr als ein Vorname

Ich weiß nicht, ob es euch schon aufgefallen ist, aber es gibt da ein neues Geräusch in der Südstadt. Das Abrollen vier kleiner Rollen, die sich unter einem Brett verstecken. Da wird „gepusht“, „gegrindet“, „geflippt“ und eben „ge-ollit“.

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Elvis has left the building - Eine Doppelgängerrevue

Am Anfang stand eine Idee. Eigentlich sollten sich Elvis und Lady Gaga begegnen und die Musikwelt auf den Kopf stellen. Im Ergebnis bevölkern zwei Elvisse die Bühne im "Theater der Keller", die die Welt verbessern wollen. Innerhalb von sechs Woche

„Online-Dating bringt´s nicht“

Wolfram Huke ist 31, hatte noch nie eine Freundin und noch mit niemandem Sex, außer mit sich selbst. Dabei ist der Filmemacher keineswegs bekennender Asket, sondern mit seiner Situation höchst unzufrieden. Ein Jahr lang hat er seine Versuche, an d

Ein Fünkchen Hoffnung, ein Körnchen Heimat

NeuLand-Gärtnern mit Flüchtlingen: auch Vertriebene dürfen hier Wurzeln schlagen
Sein genaues Alter weiß er nicht, sein Name tut nichts zur Sache. Als der junge Mann – nennen wir ihn Javid – einen Scheit in die Glut nachgib

Das Schlummern der Lämmer

Was braucht der Mensch zum Glücklichsein? Der Job im Büro, eine möglichst große Flimmerkiste oder die E-Mail-Adresse scheiden aus: Mit all´dem hat

  • Kein Trainer. Kein Stadion. Kein Geld.


    Mein FC schafft sich selbst ab!
    Sind Sie auch so jemand, der auf dem Fahrradweg in richtiger Richtung unterwegs ist und bei entgegenkommenden Radfahrern freundlich ausweicht, um dem anderen Platz zu machen? Der Abschied des Kölner Trainers Stanislawski hatte auch so etwas von einer „self-fulfilling prophecy“. Der Soziologe Robert Merton definierte diesen Begriff der der selbsterfüllenden Vorhersage. Das psychologische Prinzip besagt, dass sich die Annahmen der Menschen meist bewahrheiten. So begründete auch Trainer Stanislawski seinen überraschenden Rücktritt mit: "Ich will mich nicht hinter dem Umbruch verstecken. Ich trage für alles die Verantwortung. Ich will nicht durch meine Person dieses wichtige zweite Jahr gefährden.“ Das riecht doch schwer nach „Self-Prophecy“, oder?

     

    Doch blicke ich noch etwas zurück: Samstagvormittag war für mich die Welt noch in Ordnung. Ich war auf dem Weg nach Süddeutschland, überholte hupend auf der Autobahn den FC-Mannschaftsbus mit der Aufschrift „Wir sind ein Team“ und hoffte auf einen guten Saisonabschluss beim letzten Ligaspiel in Ingolstadt. Auch am frühen Samstagabend war meine FC-Welt noch tadellos in Ordnung. Als mich jedoch um 20 Uhr – inmitten eines Grillfestes bei Freunden – der erste Anruf erreichte, bebte die Erde in Ingolstadt: Stani geht! Ich konnte es nicht glauben. Im Radio dudelte kurz darauf Rhianna mit „Stay“, und mir saß der Kloß tief und fest im Hals.

  • Leben und leben lassen?


    Sie sind gelangweilt? Haben viel Zeit und wissen nicht was sie damit anfangen  sollen? Fehlt Ihnen eine Aufgabe? Suchen Sie ein neues Hobby? Wenn Sie ein Kontroll-Freak sind und eine Ihrer größten Leidenschaft darin besteht, den anderen eins reinzuhauen, sucht die Stadt Köln Ihre Mitarbeit:

    Gesucht wird der Petzer!

     

    Es werden Menschen gesucht, die von dem Verrat der Anderen profitieren. Es hat nichts mit Geld zu tun, Genugtuung reicht! Die sogenannten Abtrünnigen, Judasse, Treulosen, Kollaborateure, Verräter, Denunzianten. Liebe Leute, es ist offiziell, der Petzer ist wieder in Mode gekommen!

     

    Seit dem 1. Mai 2013 ist das „Kneipen-Rauchverbot-Gesetz“ in Kraft getreten. Die neu umworbenen, inoffiziellen Mitarbeiter sollen helfen, das Gesetz durchzusetzen. Selbstverständlich ohne auf die Gehaltsliste zu kommen. Billiger Verrat. Es geht ganz einfach. Auf der Internet-Seite der Stadt Köln kann jeder Verstoß gegen den Nichtraucherschutz, in einem Online-Formular angezeigt werden. Voilà! Ist diese Lösung nicht gefährlicher als das Problem selbst? Wollen wir wirklich den offiziellen Verrat kultivieren? Ist es in unserem Sinne, die Denunziation gesellschaftsfähig zu machen? Sie lässt Bilder aus einer dunklen Zeit wieder hochkommen und passt eher zu einem totalitären Regime zu einer demokratischen rot-grünen Regierung.

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Kathrin Rindfleisch
 Das Oxin auf der Alteburgerstraße – seit 2005 verführt es seine Gäste mit tollen Gerüchen, leckeren Mezze und spontanen Musikeinlagen. Kein Wunder also, dass das kleine gemütliche Restaurant mit dem orientalischen Ambiente auf der Liste der...