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Kultur

ANFÜRSICH ES ET BLUES: Torburg-CD unterstützt Bands und Künstler

Mittwoch, 26. August 2020 | Text: Jeannette Fentroß | Bild: mockups-design.com

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

„Es wird eine CD gemacht, basta!“, da waren sich Martin Wolf, Torburg-Wirt und Markus Baron, Gast und Musikfreund, schnell einig. Der Gedanke kam den beiden Anfang Juni 2020, in einem gemeinsamen Gespräch über die Zukunft der Live Musik und der damit verbundenen Frage, wie man Künstlern in der aktuellen Durststrecke ohne Auftrittsmöglichkeiten helfen könne, um deren finanzielle Engpässe zu überwinden.

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Aus der ersten Idee wurde schon bald ein konkretes Projekt: Martin aktivierte sein Netzwerk und kontaktierte Bands, die in der Torburg schon einmal live gespielt hatten. Die Resonanz war überwältigend: ausnahmslos alle angesprochenen Bands waren bereit, einen Song beizusteuern. Am Ende kamen sogar 19 Songs zusammen und die Auswahl kann sich wirklich sehen oder besser hören lassen. Die beteiligten Bands lieferten Texte für das pralle, 28-seitige, „handgeschnitzte“ Booklet, nicht um sich selbst und ihre Musik zu präsentieren, sondern um die Bedeutung der Blueskneipe Torburg für die Live Musik zu beschreiben. An einigen Stellen wurden die Beiträge sehr persönlich – teilweise gar poetisch. Parallel startete Markus mit der Arbeit an Konzept, Design und sprach potentielle Sponsoren aus verschiedenen Bereichen und Branchen an.

„Musik bringt Menschen zusammen“

Aus dem Vorhaben war plötzlich etwas geworden, was die Erwartungen der Initiatoren bei Weitem übertraf. „Eigentlich wollten wir schon immer mal eine CD aufnehmen“, erzählt Martin. Auch, um das „sterbende Medium CD“ zu stärken und dem Dilemma von Online Musikplattformen in Bezug auf die Entlohnung der Musiker entgegen zu treten. „Doch jetzt hat uns Corona alle kalt erwischt“, und nicht nur die Torburg (übrigens erst 2019 mit dem „German Blues Award“ als bester Blues Club Deutschlands ausgezeichnet), sondern ebenso Konzertveranstalter sowie die gesamte Musik- und Künstlerbranche kämpfen ums Überleben.

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„Got to get over it, so muss jetzt das Motto für alle Livemusik-Fans, Veranstalter, Techniker, Helfer und natürlich auch für uns Musiker lauten“, sagt Kai Strauss, Opener der CD. „Wir alle leben und lieben Live-Musik und vermissen den Kontakt zu den Künstlern und die besonderen Momente bei den Konzerten“ so Martin weiter, „mit der Produktion der Torburg CD haben wir versucht, diesen Spirit einzufangen.“

„Mit Respekt von Fans für Künstler“

Jetzt sind 1000 CDs gepresst, die Produktionskosten wurden durch die Zusagen von „Supporter Fans“ vorfinanziert. 108 CDs gehen an diese Fans, 190 an Sponsoren, an die Bands und an Medienvertreter. 650 CDs müssen noch über den Kneipentresen verkauft werden, um einen Gesamterlös von rund 16.500 Euro zu erzielen – der komplett zur Unterstützung an die lokale Musikszene, Bands und Künstler geht.

„Anfürsich es et Blues“

(Gerd Köster)
Das Zitat aus einem Song von Gerd Köster passt als Titel perfekt zum Projekt und zeigt die ganze Bandbreite der Songs, Musikstile und Bands, die auf der Torburg CD zu hören sind. Ihr alle könnt mithelfen, damit aus diesem Herzensprojekt ein Erfolg wird. Als Vorgeschmack gibt’s hier die Tracklist der CD:

1. This Game Ain’t Worth Playing No – Kai Strauss
2. Rock Me Honey – Rob Mo
3. Tipsy’s – Tommy Schneller Band
4. To The Bone – Little Roger & The Houserockers
5. Who Shot The Lala – The Night Trippers
6. What I Want – Kozmic Blue
7. Damn – Till Seidel & His Band
8. Movin’ On – Tom Words & Blue Water
9. Leave Me Alone – Brother Snakeoil & The Medicine Men
10. Shake The Devil’s Hand – Hot ‘n’ Nasty
11. What’s In It For Me – Jimmy Reiter Band
12. Over The Border – Gravedigger Jones
13. Mulin’ Around – Bernd Delbrügge Band
14. All Along The Watchtower – Wrecia Ford Band
15. Love Me – The Bluesanovas
16. Got To Get Over It – Andreas Diehlmann Band
17. Eruss Op De Strooss – ZASS
18. Free Birds – Groovin’ Stuff
19. Hell’s Gonna Fly – Bad Temper Joe

Der Verkauf startet am Mittwoch, 26. August 2020 ab 15 Uhr in der Torburg.

Text: Jeannette Fentroß

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Kommentare

  • Hermann Broich sagt:

    Den Artikel habe ich leider jetzt erst gesehen, aber das ist ein tolles Projekt. wenn da mal wieder was geplant wird und nur eine kleine Auflage erforderlich ist, kann ich als CD-Museum auch gerne helfen.

    Das ist auch ein Angebot an die Künstler der Südstadt, die sich keine große Auflage leisten können, auch weil vielleicht das Titelangebot noch nicht für eine komplette CD reicht. Vor wenigen Monaten konnte ich der Band „Himatfilm“ so zu zwei Alben verhelfen, die bisher nur online verfügbar waren. Als CD-Museum verfüge ich über einen professionellen Roboter, der CDs oder DVDs brennen kann und mit einem hochwertigen Labeldruck mit 300dpi bedruckt in Fotoqualität. Und ein Cover kann ich dazu auch erstellen.
    Nein, es geht mir nicht um das Geld, das mache ich für „unsere“ Südstadt-Künstler zum Selbstkostenpreis. Und wenn dann der/die Künstler einen kleinen Gig haben, gibt es dann auch ein Scheibchen, was dann finanziell hilft, zu überleben.

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