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Branchenbuch: Kieferorthopäde


Kieferorthopädie in Köln – Was ist das eigentlich?

Die Kieferorthopädie gehört zur Zahnmedizin und befasst sich mit Kiefer- und Zahnfehlstellungen. Das Teilgebiet ist noch relativ neu und existiert erst seit dem 19. Jahrhundert. Dennoch wird die Kieferorthopädie in der heutigen Zeit immer wichtiger, da es gerade in den westlichen Ländern als Selbstverständlichkeit gilt, gerade und schöne Zähne zu haben.

Die Kieferorthopädie ist allerdings nicht nur für den kosmetischen Aspekt der Zahnmedizin zuständig. Ebenso können Zahnfehlstellungen, die eine Behinderung beim Kauen oder Sprechen hervorrufen, korrigiert werden.

Die Kieferorthopäden in Köln bieten selbstverständlich zahlreiche Dienstleistungen an, die sowohl kosmetisch als auch gesundheitlich gesehen sehr wertvoll sind. Dabei arbeitet ein KFO mit Ihrem Zahnarzt zusammen, sodass eine ganzheitliche Betreuung jeglicher Probleme gewährleistet werden kann. Sprechen Sie am besten Ihren Zahnarzt an, ob bereits eine Kooperation mit einem Kieferorthopäden in Ihrer Nähe besteht oder ob er Ihnen einen Fachmann empfehlen kann.

Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche

Gerade im Kindes- und Jugendalter sollte auf die richtige zahnärztliche und kieferorthopädische Behandlung geachtet werden. Oftmals kann in diesem Alter größeren Problemen vorgebeugt werden, da der Kiefer noch wächst. Gerade der Einsatz von Zahnspangen ist im Jugendalter sehr beliebt, wobei es auch hier viele unterschiedliche Möglichkeiten gibt.

  • Lose Zahnspangen: Zum einen bieten die Kieferorthopäden lose Zahnspangen an, die nicht permanent getragen werden müssen. Diese eignen sich besonders, um leichte Zahnfehlstellungen zu korrigieren.
  • Feste Zahnspangen: Weitaus häufiger kommen jedoch feste Zahnspangen vor, die auch massive Veränderungen an der Kieferstruktur ohne operativen Eingriff ermöglichen. Hierbei werden sogenannte Brackets an den Zähnen befestigt, die durch einen Draht miteinander verbunden sind. Dieser meist zweiseitige Draht wird je nach Bedarf angezogen und gelockert, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.
  • Retainer: Im Anschluss an die meist mehrjährige Behandlung wird die Zahnspange wieder abgenommen und die Zähne mit einem Draht fixiert, sodass sie sich nicht wieder verschieben können.

Besonders wichtig beim Tragen einer Zahnspange, egal ob fest oder lose, ist eine tadellose Hygiene, wobei der Kieferorthopäde Ihnen erklärt, worauf Sie beim Zähneputzen besonders achten sollten.

Bei Kindern und Jugendlichen übernimmt die Krankenkasse oftmals ganz oder zumindest anteilig die Behandlungskosten. Diese Leistung ist jedoch mit einer erfolgreichen Behandlung verbunden.

Kieferorthopädie für Erwachsene

Nicht nur im Jugendalter können Zahnfehlstellungen auftauchen. Auch bei Erwachsenen können sich die Zähne noch nachträglich verschieben. Dies passiert beispielsweise, wenn der Kiefer relativ schmal ist und im Erwachsenenalter die Weisheitszähne durchkommen. In diesem Fall können Sie die bereits bestehende Zahnstruktur zusammendrücken und Fehlstellungen verursachen. Allerdings gibt es heutzutage die Möglichkeit, eine Zahn- oder Kieferfehlstellung auch bei erwachsenen Menschen zu korrigieren. Hierfür werden spezielle Zahnspangen verwendet, die für einen Laien kaum bemerkbar sind. Bei kleineren Fehlstellungen reichen oft zwei bis drei Monate aus, um diese zu beseitigen.

Bevor Sie sich als Erwachsener auf eine kieferorthopädische Behandlung einlassen, sollten Sie sich über die Kosten informieren und bei der Krankenkasse anfragen, ob eine Möglichkeit besteht, zumindest einen Teil der Kosten zurückerstattet zu bekommen. Anderenfalls könnten Sie eine Zahnzusatzversicherung abschließen, wobei Sie auf die Fristen achten sollten. In jedem Fall kann eine Zahnspange als außergewöhnliche Belastung von der Steuer abgesetzt werden, sodass Ihre Kosten zumindest teilweise erstattungsfähig sind.